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Vampir Geschichten

Kurzgeschichten über die Nachtwesen

Der Bruder


(Kurz: 4608 Zeichen)
 Sabsile Online seid 16.07.2009
(1845 mal gelesen)

Lesemodus: Standart + Große Schrift + Kleine Schrift + Schwarz/Weiß + VC-Farben

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Nira betrachtete ihr Spiegelbild. Sie sah bezaubernd aus, in ihrem roten Ballkleid, das über und über mit Federn bestückt war und ihren wundervollen, blonden Locken. Doch was brachte ihr das. Sie seufzte. Mit langsamen, gemäßigten Schritten ging sie zu ihrer Kutsche, sie wollte lieber gleich guten Eindruck machen. Man sollte sie doch nicht verdächtigen. Der Kutscher lächelte bei ihrem Anblick und fuhr dann los, sie waren schon etwas spät.

Als sie dann endlich die golden verzierten Treppen hochschritt, sah sie sich unter den Menschen um, aus reiner Gewohnheit, da sie das immer tat. Den Nira hatte bereits mehrere Male von besonderen Menschen gehört, die oft eine große Rolle in der Existenz ihrer Art spielten, sie konnten alles verändern. Ein guter Freund hatte ihr erzählt, man würde so etwas sofort spüren, die Anwesenheit und die Magie dieses Menschen. Sie spürte nichts, hatte aber auch nichts erwartet, langsam begann sie zu zweifeln, ob die Geschichten der Wahrheit entsprachen.


Als sie den Saal betrat, fing sie sofort bewundernde Blicke auf, doch sie war sich sicher, dass auf solchen Veranstaltungen nicht damit gespart wurde. Heute wollte sie auf Gespräche setzten, sich mal wieder nett unterhalten. Sie setzte sich in ihrer Existenz eben oft kleine Ziele, sonst drehte man durch – was gar nicht so selten vorkam. Wieder sah sie sich um und erblickte einen halbwegs gutaussehenden Mann, der alleine an der Wand lehnte und auf jemanden warten zu schien. Zielstrebig schritt sie auf hin zu. Sie war nicht mehr allzu satt, ihre letzte „Mahlzeit“ lag 24 Stunden zurück und sie konnte ruhig noch etwas vertragen. Hoffentlich war der Typ nicht allzu nett, Niro mochte es nicht, netten Typen des Leben zu nehmen.


„Guten Tag, Sir“ . sagte sie, versuchte eine möglichst verführerisch Stimme hinzubekommen.
„Guten Tag, Mam“ antwortete er mit einem strahlendem, einladendem Lächeln.
„Und, sind sie allein hier?“ fragte sie. Immer ein guter Gesprächsanfang.
„Äh, nein, nicht ganz, mit meinem Bruder, er dürfte in wenigen Sekunden eintreffen. Ich heiße Serio, Serio van Veleeck.“ Antwortete er.
„Ah ja.“ Sagte sie, mit möglichst gleichgültigem Ton. Aber irgendwie langweilte er sie.
Dann sah sie ihn.


Er kam auf sie zu, fing auch bewundernde Blicke ein, bis er vor ihnen stand und sie sich in die Augen sehen konnten, sie sah in seine wunderschönen, kupferfarbenen Augen, schien darin zu versinken, so tief. Auch er sah ihr in die Augen. Sie verlor sich in seinen, bemerkte nicht einmal, dass sie mehrere Sekunden so dastanden, sich einfach nur in die Augen sahen.


Bis sich Serio räusperte. „Ähm…ja, das ist mein Bruder Alias.“ Sagte er, er schien leicht verwirrt.
Alias. Was für ein außergewöhnlicher, wunderschöner Name. Sie konnte nicht mehr klar denken, außer an ihn. Er war um ein paar Zentimeter großer als sie, war wesentlich hübscher als Serio, obwohl der schon nicht so schlecht aussah. Soviel konnte sie normal beurteilen. Sie dachte viel weniger als sonst.
Ja, sie war verliebt. Wie Liebe auf den ersten Blick.


Doch so bald sie diesen Gedanken vollständig gedacht hatte, erwachte sie aus ihrer Trance.
Verliebt. Nein. Nein. Sie durfte sich nicht verlieben. NEIN! Er war nicht wie sie. Sie waren unterschiedlich, wie Jäger und Gejagter. Nein. Verzweiflung breitete sich in ihr aus, doch ihre Augen immer noch in den seinen, hatte sich immer noch nicht sattgesehen.
„Nein“ keuchte sie leise und wandte ihre Augen ab.


Alias keuchte ebenfalls. Wieder sah sie ihn an. Doch jetzt waren ihre Gedanken wieder geordnet.
Ob es passiert war? War der besondere Mensch aufgetaucht? Nira wandte den Blick ab, um sich besser konzentrieren zu können. Was hatte ihr Freund Nego gemacht, dem das selbe mit Irina passiert war. Was war mit Irina…Nego und sie hatten nicht viel gesprochen. Da viel es ihr wieder ein: Irina war eine von ihnen geworden! Tatsächlich!
Das hieße dann also…


Wieder sah sie in seine Augen, dann stand ihre Entscheidung fest.
„Komm mit!“ flüsterte sie ihm leise ins Ohr, ohne zu zögern folgte er ihr. Der Zauber lag also auf beiden Seiten.
Dann nahm sie ihn hinaus, um ihn mit einem leicht schmerzhaften Biss in den Nacken in einen Vampir zu verwandeln, und damit ihre Existenz für immer zu verändern…

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