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Vampir Geschichten

Kurzgeschichten über die Nachtwesen

Tödliches Spiel


(Kurz: 4574 Zeichen)
 Lady Online seid 23.03.2007
(2042 mal gelesen)

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Die untergehende Sonne färbte den Himmel blutrot. Ein zarter Wind strich durch die Bäume und ließ sie leise rauschen. Meine Haare wirbelten leicht im Wind. Ich liebte diese Zeit des Tages, die Zeit, zwischen Tag und Nacht, wenn die Nacht hereinbrach. Gerne ging ich dann noch durch den Park, wie heute. Lautlos ging ich über den Weg. Ich war hungrig und hatte große Lust, wieder die Angst der Menschen zu spüren, die Angst, wenn sie wussten das sie verloren hatten, die Angst vor dem Tod... die Angst vor mir. Denn ich war anders. Und ich war froh darüber, denn es machte unglaublich viel Spaß, so anders zu sein. Auch war ich nicht allein. Es gab noch andere die so waren wie ich.

Und heute war ich wieder auf der Jagd. Es war immer wie ein Spiel. Suchend sah ich mich um. Da sah ich einen Obdachlosen langsam durch den Park schlürfen. Nein, nicht der Richtige....Ich ging weiter und kam an eine Weggabelung Ich wählte den Weg geradeaus. Dann sah ich einen jungen Mann der hastig über den Weg lief. Perfekt. Ich wich vom Weg ab und ging in einem Bogen über den Rasen lautlos auf den Mann zu.

Doch dann sah ich wie er von zwei Gestalten aufgehalten wurde, die plötzlich vor ihm aufgetaucht waren. Sie sprachen miteinander. Wut kroch in mir hoch. Jetzt konnte ich ihn nicht mehr nehmen. Die Gefahr war zu groß und es machte keinen Spaß wenn mehr Menschen zusammen waren. Gerade wollte ich gehen, als mir etwas an den beiden Männern auffiel, die mit dem Mann sprachen. In einiger Entfernung stand eine Straßenlaterne die schwaches gelbes Licht auf den Weg warf. Ich stutzte. Die beiden Männer warfen keine Schatten.

Ein grinsen breitete sich auf meinem Gesicht aus. Natürlich. Lautlos ging ich wieder von hinten auf den jungen Mann zu. Kurz hinter ihm blieb ich stehen. Er hatte mich nicht gehört. Die Männer redeten weiter. ´Es ist wirklich gefährlich, um diese Zeit noch alleine rumzulaufen.` sagte einer der Männer zu dem jungen Mann.´ Passieren merkwürdige Dinge´ ergänzte er. `Ja, ich habe auch schon davon gehört´ erwiderte der junge Mann. ´Man muss wirklich vorsichtig sein, es heißt nämlich es gäbe Vampire, hier in der Nähe und es soll auch schon Opfer gegeben haben.´ sagte der eine der beiden Männer.

´Ach, Vampire, ich bitte sie! Wer glaubt denn so einen Schwachsinn! Diese Menschen wurden wahrscheinlich von irgendeinem Verrückten abgestochen oder so. Hier in New York gibt es davon ja genug.

´sagte der junge Mann. ´ Glauben sie....nicht, das es doch Vampire geben könnte?´ fragte der andere Mann. ´Nein, wieso meinen sie das?´ fragte der junge Mann. Leichte Verunsicherung schwang in seiner Stimme mit. Darauf sagte der andere Mann nur mit einem leichten Lächeln: ´Sie sollten wirklich vorsichtig sein....´ .´ Was meinen sie damit?´ fragte der junge Mann nun mit stark verunsicherter Stimme.

Ich grinste. Das war typisch für Jojo. Er spielte genauso gerne mit seinen Opfern wie ich. Da sah Jojo an dem jungen Mann vorbei und erblickte mich. Unsere Blicke trafen sich. Er nickte mir fast unmerkbar zu. Sein Lächeln wurde zu einem grinsen das sich immer weiter auf seinem Gesicht ausbreitete. Der junge Mann schien nun total irritiert und wurde ängstlich: ´Warum grinsen sie mich so an? Was wollen sie überhaupt von mir?´ Er trat einen Schritt zurück. Sofort wich ich ebenfalls zurück, doch für einen kurzen Moment berührten sich unsere Füße. Der junge Mann erstarrte.

Nun war es Zeit. Endlich. Langsam glitten meine Fangzähne über meine Lippen. Ich ging einen kleinen Schritt auf den jungen Mann zu und beugte meinen Kopf zu seinem Hals. Ich konnte die Angst des Mannes spüren. Der Mann hatte mich gespürt, er hatte nun endlich verstanden. Er hatte verstanden das er in der Falle saß. Ich spürte auch die Wärme die von ihm ausging, ich roch seine Haut, seine Angst. Dann versenkte ich meine Fangzähne in dem Hals des Mannes. Warmes Blut benetzte meine Lippen. Genüsslich trank ich ein wenig. Der junge Mann hatte nicht geschrien. Die meisten schrieen nicht, sie waren alle immer zu geschockt, sie waren immer vor Angst wie gelähmt. Ich ließ den Mann los. Schlaff sackte er auf den Boden. Er war ein gutes Opfer gewesen. Guter Jahrgang. Die beiden anderen Vampire grinsten mich an. Ich grinste zurück. Dann wirbelten beide um sich selbst und flogen als Fledermäuse hinein in den tiefblauen Nachthimmel. Ich schaute ihnen eine Weile hinterher, dann folgte ich ihrem Beispiel.

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