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Vampir Geschichten

Kurzgeschichten über die Nachtwesen

Rika


(Kurz: 3881 Zeichen)
 Zorba Online seid 31.08.2006
(1161 mal gelesen)

Lesemodus: Standart + Große Schrift + Kleine Schrift + Schwarz/Weiß + VC-Farben

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Zwölf Uhr. Mitternacht. Rika erwachte. Diesmal würde sie nicht jagen wie in jeder Nacht, nein, diesmal hatte sie ein Ziel. Lange genug war es so kalt, dass niemand nachts das Fenster aufließ, aber heute war es warm draußen. Rika war glücklich. So lange hatte sie gewartet. Zu lange. Aber heute Nacht war es endlich so weit, Vor Vorfreude musste sie grinsen. Am liebsten hätte sie es allen erzählt, aber jemand hätte ihn warnen können, außerdem sollte keiner wissen, dass sie ein Vampir war. Es würde so leicht werden. Sie würde einfach durchs Fenster schweben. Endlich würde er bei ihr sein. Für immer. Sie zog sich extra ihr schönstes Kleid an, nahm sich doppelt soviel Zeit zum schminken und steckte sich eine rote Rose ins Haar, dann schwebte sie hinunter und flog durch die Stadt bis zu seinem Haus. "Mist!", dachte sie, "Das Fenster ist zu!", dann erblickte sie ein anderes Fenster. Es war das Küchenfenster, und…es war offen. Sie schwebte also hinein, durch den Flur bis zu seinem Zimmer, öffnete lautlos die Tür, betrat das Zimmer und schloss die Tür genauso lautlos, wie sie sie geöffnet hatte; dann stellte sie sich neben sein Bett und weckte ihn vorsichtig. "Bitte erschreck’ dich nicht, ich bin’s nur.", sagte sie leise.

"Wie bist du reingekommen?", fragte er. "Durchs Küchenfenster.", antwortete Rika. "Das musst du mir noch mal erklären…und weshalb bist du hier, und weshalb mitten in der Nacht?" "Nun, es gibt etwas, das du noch nicht weißt über mich…was hältst du eigentlich von Vampiren?" "Ich finde sie faszinierend, weshalb fragst du?" "Na ja, also…ich…", sie wusste nicht, wie sie es ihm sagen sollte. "Um ehrlich zu sein, ich bin ein Vampir." Sie machte einen Schritt auf ihn zu. "Du?? Ein Vampir???" "Ja." "Wirst du mich jetzt töten?" "Nicht wirklich. Aber ich würde dich gern in einen Vampir verwandeln, Dan.

Langsam wurde ihm ein bisschen mulmig. "Ich weiß nicht so recht,… ich würde die Sonne gerne wieder sehen, außerdem habe ich Angst vor dem Biss!" "Nach hundert Jahren ist selbst die Sonne keine Gefahr mehr für dich, und hundert Jahre sind nicht lange, wenn du ewig lebst, außerdem heilen Wunden schneller, was gerade für dich praktisch ist, wo du doch an allem rumschnitzen und kokeln musst, haha! Und wegen dem Biss brauchst du keine Angst zu haben, der tut nicht weh, vertrau mir.", sagte sie mit sanfter Stimme. "Ich vertraue dir.", sagte Dan. Rika kam noch zwei schritte näher, umarmte ihn, er hielt ihr bereitwillig seinen Hals hin. "Keine Angst, ich werde dir nicht wehtun.", sagte sie, dann biss sie in seinen Hals.

Tatsächlich, es tat nicht weh, im Gegenteil, es fühlte sich gut an, nichts hätte schöner sein können. "Bitte lass es nie aufhören.", dachte Dan. Er vergaß alles um sie herum. Im Moment waren da nur noch Rika und er, sonst nichts. "Um ein Vampir zu werden, musst du von meinem Blut trinken.", sagte Rika. "Wie soll ich denn das tun, ich weiß doch gar nicht, wie das geht." "Du musst einfach nur deine Eckzähne an meinem Hals ansetzen und zubeißen, dann musst du nur noch warten, bis das Blut in deinen Mund strömt." "Und wenn ich dir dabei aus versehen wehtue?" "Keine Angst, das passiert schon nicht." "Na gut." Dann bohrten sich seine Zähne durch ihre Haut, und heißes, wohlschmeckendes Blut rann seine Kehle hinunter. "Nun bist du auch ein Vampir. Ich schenke dir einen meiner Särge, damit dich die nächsten hundert Jahre kein Sonnenstrahl berührt, und morgen Nacht werde ich dir zeigen, wie man jagt. Nun lass uns die Schönheit der Nacht genießen…"

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