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Vampir-Club Forum - #7674 - Wiedergeburt
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Vampir-Club Forum » Parapsychologie » Wiedergeburt

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silentsleep
Anwärter des inneren Kreises

silentsleep

149 Beiträge
Seit: 12.02.2011
(offline)

#7674 gepostet am 30/05/2016 22:58:25 Uhr (2 Antworten eingegangen, 976x gelesen)
Werte Anwesende,

Früher mag es eine seltene Einstellung gewesen sein, doch ich treffe heutzutage immer mehr Menschen, die an die Wiedergeburt - Reinkarnation - glauben.
Dieses Thema ist also ganz offensichtlich salonfähig geworden.
Nicht zuletzt durch unzähliche Berichte über Kinder, welche über ihr vergangenes Leben noch bescheid wussten.
Kritiker behaupten, dass man solchen Berichten nicht zu viel Glauben schenken sollte, da der Großteil solcher wiedergeborenen Kinder aus Ländern wie Indien stammt, in denen man schon seit einer Ewigkeit an die Wiedergeburt glaubt, und die Kinder dadurch schon sehr früh beeinflusst wurden.
Nun tauchen aber auch immer wieder einzelne Fälle im "Westen" auf.

Es ist noch immer ein Streitthema, keine Frage, aber mich würden jetzt verschiedene Aspekte dieses Metiers interessieren:
1. Glaubt ihr an die Reinkarnation?
2. Warum können sich manche Kinder an ihr letztes Leben erinnern?
uns 3. Warum tritt dieses "Phänomen" scheinbar Großteils nur in Gegenden auf, in denen man auch an die Wiedergeburt glaubt?

Was dankt ihr über dieses Thema - auf die Antworten wäre ich gespannt.

stille Grüße
silent


Die Hoffnung ist wie ein Floh.
Einmal gehabt, wird man sie nie wieder los.
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Mikhail
User

Mikhail

46 Beiträge
Seit: 10.09.2015
(offline)

#107357 gepostet am 03/06/2016 13:19:51 Uhr
Auf welche Berichte wird sich hier bezogen?
Mir sind in letzter Zeit keine konkreten Berichte von Kindern, weder aus Indien noch aus dem Westen, in Form einer Diskursgrundlage untergekommen.

Davon abgesehen, hat natürlich der Glaube an Reinkarnation in vielen südostasiatischen Ländern Tradition und erfreut sich auch im Westen einer gewissen Akzeptanz, ob zunehmend oder nicht. Reinkarnation als Glaube ist eine soziale Tatsache, ganz unabhängig vom Wahrheitsgehalt.

Bei Reinkarnationsgläubigen im Westen fällt mir häufig eine gewisse Naivität im Bezug auf das Thema und ihre weltanschaulichen Konsequenzen auf. Verständlich, da diese meist nicht aus einer eigenen reichen kulturellen Tradition schöpfen können.
So unterscheiden sich die Vorstellungen über die Natur der Wiedergeburt, was wiedergeboren wird und warum, teilweise extrem.

Als prägnates Beispiel gibt es traditionell die Positionen des Atman und Anatman oder Anatta, die sich konträr gegenüberstehen.
Erstere hat einen vedischen Hintergrund, letztere ist Kernlehre der vielen buddhistischen Strömungen.
Erstere geht von einer Seele aus, die aufgrund karmischer Gesetze in höhere oder niedere Daseinsstufen neu inkarniert.
Anatta im Gegenzug besagt kurz gefasst, dass es kein unveränderliches Selbst gibt, keine unsterbliche Seele gibt, die wiedergeboren werden könnte. Die Wiedergeburt ist hier das Weitertragen eines karmischen Potentials, Karma hier ein Gesetz von Ursache und Wirkung.

Viele westliche Menschen haben einen einfacheren Zugang zu einer Grundposition, die die Existenz einer unsterblichen Seele innerhalb eines Reinkarnationssystems bejaht, da diese Vorstellung Teil ihres eigenen kulturellen Hintergrundes ist. Die Reinkarnation wird im Westen oft als persönliche Heilsgeschichte verstanden, der Weg einer persönlichen Seele zu Gott oder zur Göttlichkeit, als etwas Positives, als Chance möglicherweise.
Hingegen sind Geburt und Wiedergeburt für einen ein Großteil der Reinkarnationsgläubigen mit traditionellem Hintergrund von einer inhärenten Leidhaftigkeit geprägt, ein Kreislauf aus dem es auszubrechen gilt.

Diese Unterschiede geben uns interessante Einblicke. Falsch wäre es jedoch, zu ignorieren, dass es verschiedene Ansätze und Lehren gibt, die sich mit der Idee von Wiedergeburt beschäftigen.


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Adamon
Altmeister

Adamon

442 Beiträge
Aus: Wo man mich verweilen lässt ...
Seit: 16.04.2010
(offline)

#107360 gepostet am 06/06/2016 09:11:10 Uhr
Liebe Gemeinschaft:

In der Tat gibt es sehr unterschiedliche Zugänge zu diesem Thema,
- die natürlich abhängig sind von den Vorstellungen, die
unterschiedliche Kulturen damit verbinden. -

Für mich persönlich stellt sich eher die Frage,
ob diese Vorstellungen, - seien sie nun kulturell überliefert
oder von literarischen Ideen übernommen,
in irgendeiner wirklichen Relevanz zu einem
Körperwechsel einer Uns innewohnenden, unsterblichen
Instanz stehen können ?

Es gibt Hinweise darauf, das bereits der Neandertaler
rudimentäre Hinweise auf diese Art von Idee hatte,
und insofern meine Ich, sind diverse kulturelle
Ausdrucksformen in erster Linie ein Anzeichen dafür,
wie verschiedene Kulturen lernen bzw. gelernt haben,
mit dieser Thematik umzugehen, - als das Ich annehmen
könnte, ein Geschehnis dieser Tragweite könnte sich von
solch späteren Ausdrucksformen beeinflussen lassen. -

Meiner Erfahrung nach muss man grenzwissenschaftliche
Themen zuerst einmal von jedwedem kulturellen Überbau
befreien, um sich Ihnen annähern zu können, - nicht, weil
der Überbau weltlich nicht sehr von Bedeutung wäre,
- sondern weil das Grenzwissenschaftliche die Aufgabe hat,
die Grenzen zu transformieren und nicht, sie zu erhärten. -


Gesegnetes Sein, - Adamon. -





Kerze


"Es gibt drei Arten von Menschen:

- Solche, die SEHEN,
- Solche, die Sehen, wenn Sie
ES GEZEIGT BEKOMMEN und
- Solche, die NICHT SEHEN". -

(Leonardo da Vinci)
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