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Vampir-Club Forum - #4035 - Friedhof in Helsinki (Katakombe)
Vampir-Club Forum Mittwoch, 26. Februar 2020
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Vampir-Club Forum » RPG Archiv » Friedhof in Helsinki (Katakombe)

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Friedhof Nebelmoor
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auf dem Weg nach Hanko
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Le_Tarte
Anwärter des inneren Kreises

Le_Tarte

162 Beiträge
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#4035 gepostet am 27/06/2007 21:33:52 Uhr (69 Antworten eingegangen, 7387x gelesen)
ZITAT:
(Unser Ziel ist eine alte Katakombe auf einen ca. 20 km entfernten Friedhof...dort habe ich Victore auf eine staubige Steinbarre gelegt, eine alte Glühbirne erleuchtet den Raum, es ist kalt, feucht und dunkel...)

Der Friedhof ist 20km von Club "Bastet" entfernt, er ist schon sehr alt, wird aber noch heute benutz. Auf dem Friedhof befindet sich eine alte Katakombe. in der mitte ist einen steinerne Barre und eine Glühbirne hängt in dem Raum.


Der Mensch hat dreierlei Wege klug zu handeln: erstens durch Nachdenken, das ist der Edelste, zweitens durch Nachahmen, das ist der Leichteste, und drittens durch Erfahrung, das ist der Bitterste.(Konfuzius)
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Elisabeth
Anwärter des inneren Kreises

Elisabeth

171 Beiträge
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(offline)

#78799 gepostet am 20/07/2007 16:35:54 Uhr
Als ich blinzele nehme ich einen leichten Feuerschein war.
Ich versuche mich zu bewegen, doch es geht nicht.
Wo zur Hölle bin ich? Ich spüre Fesseln um meinen Körper und bemerke, dass ich um etwas Säulenartiges gefesselt bin.

" Ach entzückend, schaut nur wer da die Augen öffnet. Na, gut geschlafen, Madame?"
es war eine Männerstimme...

Immer noch unfähig irgendetwas zu sagen, versuche ich durch meine scheinbar geschwollenen Augen irgend etwas zu erkennen.

"Es ist selten, dass wir Besuch von Hexen bekommen, aber es freut mich sehr Eure Bekanntschaft zu machen, Mrs Lacroix. Ich bin Pater Terrus!"

Verdammt. Die Erinnerung kommt langsam zurück. Das Ritual. Das Blut. Die Frau.

Angewidert spucke ich dem Bastard ins Gesicht.

"Wie aufmerksam." Terrus wischt sich mit einem Ärmel das Auge ab.
"Nun, vielleicht hättet Ihr nicht so unvorsichtig sein dürfen. Wenn man seine Kräfte nicht im Griff hat, sollte man wohl auf solch Experimente verzichten. Ich weiss zwar nicht, was Ihr getan habt, aber halbnackt und zerschunden mit einem Opferdolch auf einem Grab rumzuliegen, noch dazu am mitten in der Nacht, dass erregt Aufsehen. Ihr könnt froh sein, dass ich Euch gefunden habe."

Er streicht mir über die Wange. Angewidert beisse ich ihm in die Hand, worauf er zurückschreckt.

"Verdammte Hexe" zischt er und wendet sich von mir ab.
"Ich lasse Euch jetzt alleine. Eure Freunde werden bestimmt auch bald eintreffen."

Würden sie mal, hoffte ich, und außerdem, dass sie so vernünftig sind und diesen Huren Gottes nicht in die Arme laufen.
Super, dachte ich mir...Ein verrücktgewordener Geist, die Kirche... Holt mich doch alle, dachte ich voller Trotz und wartete auf Schlaf.


Das Leben ist ein echt beschissenes Spiel...
aber es hat eine verdammt geile Grafik!
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Le_Tarte
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Le_Tarte

162 Beiträge
Seit: 07.06.2007
(offline)

#78877 gepostet am 25/07/2007 08:10:34 Uhr
Ich schaue mich auf dem Friedhof um und halte Ausschau nach Elisabeth. Doch ich finde sie nicht, ich betrete die Katakombe doch auch hier ist keine Spur von ihr. Merkwürdig, ob sie uns nur an der Nase herum geführt hat? Nein. irgendetwas sagt mir, dass dem nicht so ist, es muss etwas passiert sein.

Ich gehe noch einmal über den Friedhof und schaue ob mir etwas ungewöhnliches auffällt. Plötzlich bemerke ich einen Grabstein der mit Blut beschmiert ist, es ist zwar angetrocknet schein aber höchstens einen Tag alt zu sein. "Die Inquisition!" zischt es durch meinen Kopf.

Plötzlich vernehme ich eine Bewegung aus dem Augenwinkel.......
schnell verstecke ich mich im Schatten eines Baumes. Eine Frau im schwarzen gewannt schleicht über den Friedhof, doch ihr Schritt ist zielstrebig.....wo sie wohl hin geht. Ich warte einen Moment dann folge ich ihr unauffällig. Doch zuvor muss ich Mia noch eine Nachricht hinterlassen. ich rize mir mit meinem Siegelring eine Wunde in die Hand und hinterlasse einen Handabdruck auf dem Grabstein. Während ich der Frau folge, lasse ich alle paar Meter einen weiteren Tropfen Blut auf die Erde fallen. Für einen Menschen war diese Spur so gut wie nicht sichbar, aber für einen Vampir war sie unübersehbar.


Der Weg der fremden Frau ging zu einer alten Gruft am Ende des Friedhofs. Sie schob einen verborgenen Hebel zur Seite. Eine schwere steinerde Scheibe schon sich zur Seite. Sie gab einen Eingang preis hinter dem eine Treppe in die Tiefe führt. Sie schaute sich noch einmal kurz um und ging dann die Treppe hinuter. Kurz bevor der Stein sich wieder vor den Eingang schob huscht ich durch die Tür. ich wartete an der obertsen Stufe bis ich die Schritt der Frau in der Tiefe nicht mehr vernahm.

Wie froh wäre ich jetzt gewesen Mia bei mir zu haben, ich konnte nur hoffen dass sie nicht mehr alzu lange auf sich warten ließ.

Noch so ein Inquisitor wie der beim "Bastet" oder vielleicht sogar mehrere wollte ich ungern alleine gegenüber stehen.

In meinem Inneren vernahm ich etwas..."Aber du bist nicht allein...!" Ja und genau das macht mir noch mehr Angst als die Inquisition was, war schlimmer der Tod, soweit man in meinen Fall davon sprechen konnte, rein Körperlich war ich ja schon Tod oder die Ewigkeit gefangen als willenloser Schatten in eigenem Körper ..................


Der Mensch hat dreierlei Wege klug zu handeln: erstens durch Nachdenken, das ist der Edelste, zweitens durch Nachahmen, das ist der Leichteste, und drittens durch Erfahrung, das ist der Bitterste.(Konfuzius)
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AngelusExMortus
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AngelusExMortus

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#78900 gepostet am 25/07/2007 19:58:02 Uhr
Die Distanz von 20 Kilometern war schnell genommen und bietete Gelegenheit für einen kurzen Inbiss. Ein Streifenpolizist, der die Naivität beaß, mich nach meinen Ausweis zu fragen, da ich für ihm verdächtig wirkte.
"...meinen Ausweis? Gern, Herr Polizist!"
Ich ergreife seine Kragen, ziehe ihn an mich und stoße meine Zähne durch seinen Hals.
Er ist so erschrocken, das er keinen Ton rausbekommt...

Ich erreiche den Friedhof und halte schon an der Eingangspforte inne...dieser Geruch...

Wieder fahren meine Instinkte auf ihr Maximum und ichbewege mich in den Schatten der hohen Bäume am inneren Rand des Friedhofes entlang.

Der Geruch wird stärker...Victore? Ist das sein Blut, das ich da rieche...es muss noch relativ frisch sein, denn der Geruch ist deutlich und gibt mir einen klaren Weg...an einem Grabstein entdecke ich dann einen blutigen Handabdruck.
Ich knieh vor dem Grab nieder und streiche über den Abdruck...
"Victore...." hauche ich leise...es tut weh...ich bin doch nicht erfrohren...ich fühle Schmerz, Liebe....RACHE! Diese Schweine!

"Madame, ich bitte sie, sich langsam umzudrehen und keine Spiele!"
Die Stimme klingt jung und weiblich...

In mir kochen hunderte Gefühle hoch. Ich will diese Person erschlagen, doch ich verberge den Zorn, das dominanteste Gefühl im Augenblick.

Also drehe ich mich langsam um und erhebe mich dabei, meine Hände verberge ich unterdem Mantel, den Arm mit den Handschuh unter ständiger Spannung.

Die Frau, die ich nun sehe, hat ihr Antlitz wie ich unter einer Kaputzenrobe verborgen. Ich lasse mich nicht täuschen und fahre in meiner Zuwendung aus und wetze meinen Krallenhandschuh durch diese Kaputze.

Ich spüre, wie die skalpellähnlichen Krallen auf Fleisch und Knochen stoßen und höre das winselnde Jammern der Frau. Ich spühre nur noch Vergeltung.
Ich ziehe mit der anderen Hand mein Kathar und schlage der Frau, wären sie noch ihr blutüberströmtes Gesicht mit beiden Händen festhält und irgendwelche neukristlichen Flüche ausstöst beide Hände und ihren Kopf ab. Blut spritzen aus ihren Stömpfen und der leblose Körper taumelt leblos zu Boden.


Serendipity
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AngelusExMortus
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AngelusExMortus

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#78901 gepostet am 25/07/2007 20:06:36 Uhr
Ich warte einen Moment ab, ob irgendeine weitere Person unsere kurze Intervention bemerkt hat...nach einer Minute stecke ich das Kathar wieder ein...mein Gesicht ist wieder zu einer gefühlsleeren Maske erstarrt.
Seltsam...gerade war ich lebendig und nun finde ich mich wieder in einem geffühlsleeren, angriffsbereiten, kämpferischen zustand wieder. Ich beruhige mich und habe wieder meine Ziele fest vor Augen.

In mir donnert ein Schrei meiner Seele umher, sie stirbt...und ihr Schrei verirrt sich in der kalten Subjektivität meiner Erziehung und verhallt in einem toten Echo.

Ich sehe mich um...dann erfasse ich in einiger Ferne, mehrere Gräber weiter wieder den Geruch von Victores Blut.
Nachdem ich ihn eine Weile Folge und auch die Blutstropfen sehen kann, sie glänzen im fahlen Mondlicht jede Mal wie blutrote Perlen befestift an kurt geschohrenen Grashalmen, endet die Spur vor einer Steinplatte...

Ich muster die Platte und konzentriere mich. Ich setze alle Sinne auf ihr Maximum, was einige Konzentration in anspruch nimmt, ich scheine in einer Geistwelt abzudriften und erkenne hinter der Platte eine schmale Treppe...und entdecke auch einen Hebel, der vor kurzem benutzt wurde, dadurch erscheint er auffälliger als der rest meiner Umgebung.
Ich betätige den Habel und die Stainplatte schiebt sich mit einem tiefen Grollen zur Seite.
Ich schaue mich nochmals um und halte meinen Handschuh bereit zum Zuschlagen, doch niemand bemerkt mich wohl, also trete auch ich ein...


Serendipity
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Elisabeth
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Elisabeth

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#78996 gepostet am 29/07/2007 15:39:02 Uhr
Ich spüre, wie die Erde unter uns zu beben beginnt. Die Schreie unter uns erlischen und es herrscht die offenkundige Ruhe vor dem Sturm. Eine Explosion. Wir fallen zu Boden, allerdings umgibt mein Herz eine solche Ruhe mit dem inneren Wissen dass zum mindest dem Tod meiner Eltern Sühne getan wurde. Vorerst.

Befriedigt fange ich an zu lachen, während ich auf dem Boden liege, doch dann holt mich wieder die altbekannte Woge des Schmerzes ein, die mich in den letzten Stunden nicht losgelassen zu haben scheint.

Ich versuche mich zusammen zu nehmen und bete angestrengt zu jenen Geistern, welche mir schon so oft geholfen haben. Doch nichts geschieht. Haben sie mich verlassen?

Verwirrt schaue ich zu Victore,der reglos neben mir sitzt und irgendwie passiv wirkt.

Soll es das jetzt tatsächlich gewesen sein? Gerade eben aus den Klauen des Todes entkommen und jetzt ein Ende auf diesem kalten umbarmherzigen Friedhof. Gott scheint mich wahrhaft besiegt zu haben.

Nochmals schaue ich zu Victore. Er ahnt meine Frage und doch weiß ich nicht, ob er die Antwort schon bereits weiß.

"Hilf mir..." Ich kann nicht glauben, dass ich es bereits ausgesprochen habe.
Und ich weiß genau, dass er versteht, was ich mit dieser Bitte meine...


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Le_Tarte
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Le_Tarte

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#79046 gepostet am 31/07/2007 13:11:28 Uhr
Ich schaue Elisabeth aus leblosen Augen an. Weiß sie eigentlich was sie da verlangt?

Dann plötzlich sehe Ich Mia, sie steht am Eingang zur Kathedrale. Ein schier unbändiger Zorn erfasst mich, sie hätte mich, sie hätte uns retten können und sie hat es nicht getahn. Ich sehe Mia..doch ich erkenne sie nicht mehr, immer mehr beginnt die Macht mich zu verändern mich zu einem Anderen zu machen.

Ich schaue wieder zu Elisabeth und dann wieder zu Mia. Wo ist es wo sind meine Gefühle meine Erinnerungen? Sie sind nur noch ein Schleier aus einem längst vergessenen Leben.

Mein Innerstes greift nach Mias Kraft nach ihrer Stärke um sie zu vernichten. Ich halte sie und spühre nichts keine Verzweiflung keine Liebe, alles ist vergessen. Ich sehe nur noch die Macht und ihre schier unglaubliche Grausamkeit. Nur noch ein Wimmpernschlag ist zwischen Mia und dem Nichts, ihr Körper ist leblos zu Boden gefallen und doch hat etwas in mir sie noch am leben gelassen. Ein letzter schimmer von Mir!

Ich wende mich zu Elisabeth greife sie am Kragen und reiße sie hoch. Ich drücke Ihren Körper gegen einen Grabstein und höre einige ihrer Knochen brechen. Mein Kopf ist ganz nah neben ihrem Ohr.

"Weißt du was du verlangst, es wird nichts mehr von der Elisabeth über bleiben, die du jetzt bist! Willst du das wirklich?"

Meine Zähne blitzen auf und meine Augen leuschten, die Macht in mir zerstört mich zunehemend. Sie lechst nach dem bißschen Kraft, dass sie noch in Mia wittert. Nein!

Doch ich wende mich wieder zu Elisabeth, ich giere nach ihrem Blut.

"Gerettet um zu sterben!" Ich schlage meine Zähne in ihren Hals und schicke ihr eine Welle der Angst in Ihre Seele, sie soll die Nähe des Todes spühren, ich rieche vörmlich ihre Angst und Verzweiflung was mich in Extasse versetzt.

Als ihr Körper nahe des Abgrundes ist schaue ich sie wieder an und küsse sie mit meinen Blutbeschmierten Lippen sinnlich auf ihren Mund. "Tod oder Verdammnis, mein Schöne was wählst du! Wähle gut es gibt kein zurück!" Flüster ich in Ihr Ohr.


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Elisabeth
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Elisabeth

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#79049 gepostet am 31/07/2007 14:10:17 Uhr
Als ich spüre wie Victores Zähne sich in meinen Hals schlagen, merke ich, wie mit jedem weiteren Schluck das letzte Fünkchen Menschlichkeit, dass ich besaß, zu verblassen scheint.

Mein Körper wehrt sich bis aufs äußerste, doch mein Geist hat längst schon aufgegeben. Ich sehe, wie mein ganzes Leben an meinem inneren Auge vorbei zieht...Jahre von Trauer, Einsamkeit...und die Macht die ich glaubte zu haben, alles zieht vorbei und scheint immer bedeutungsloser zu werden.

Doch eines kristallisiert sich immer stärker aus dem Nebel jener Gedanken und Erinnerungen heraus. Der Wille zu leben.

Als Victore meine Lippen berührt, scheinen sich meine Hände immer fester in seinen Körper zu bohren.Mein Körper zittert vor dem dunklen Verlangen welches zu beschreiben ich nicht vermag.

" Ich habe mich schon für eine Seite entschieden als ich geboren wurde, Victore"

Ich zittere und mein Herz schlägt immer langsamer.. jedoch hätte ich mir den Tod selber nie süßer vorstellen können.


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Le_Tarte
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Le_Tarte

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#79053 gepostet am 31/07/2007 14:17:43 Uhr
So soll es sein! Ich beiße noch einmal zu bis sie so nah dem Tod ist wie sie nur sein kann. Dann reiße ich mir eine Pulsschlagader auf und halte ihr meinen Arm hin. "Trink! Um zu sterben und neu geboren zu werden!"


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Elisabeth
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Elisabeth

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#79076 gepostet am 01/08/2007 13:33:55 Uhr
Zögernd fange ich an, mit letzter Kraft an Victores Handgelenk zu saugen. Als sein Blut meine Kehle hinunter läuft ist es, als würde ich das Leben selbst in seiner puren Einfachheit kosten. Ich sehe Bilder, Bilder von Mia, Bilder aus seiner Vergangenheit und spüre Trauer.
Trauer über Liebe, die scheinbar immer wieder zurückgewiesen und unerwidert blieb.

Immer heftiger treibt mich das Verlangen, teil seiner Seele zu sein und es ist mir, als würde ich von eben diesem Gefühl fortgetragen werden.

Ich umschließe sein Handgelenk fester und genieße es, sein Herz in Einklang mit meinem zu spüren.

Dann plötzlich durch fährt es mich wie ein Stich, wie ein Krampf, der alles zauberhafte dieses Augenblicks nimmt und mir zu entreißen scheint.
Ich falle zu Boden und weiß gar nicht wie mir geschieht, Es fühlt sich an, als würden Tausend Messerstiche meinen Körper durchdringen. Schützend greifen ich mir an die Kehle, doch es bewahrt mich in keinster Weiser vor dem Gefühl, dass die Luft dünner wird und nichts von ihr in meine Atemwege dringen kann.
Keuchend schaue ich hoch zu Victore, dem die ganze Situation offensichtlich nicht besonders zu kümmern scheint...


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Le_Tarte
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Le_Tarte

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#79083 gepostet am 01/08/2007 16:09:59 Uhr
Ich knie mich nieder zu dem am Boden liegenden Körper von Elisabeth. Mit einem kurzen Blick schweife ich mein Hangelenkt, das bereits wieder verheilt ist. Vorsichtig streichle ich über Elisabeths Haare, während sie mich Hilfe suchend anschaut, ja ich könnte ihr Leid mildern, aber ich genieße es förmlich ihre Qual zu sehen.
"Stirb, meine Schöne und schon bald wirst du als dunkler Engel des Todes wieder geboren!" Ich küsse die Stirn ihres sterbenden Körpers. Dann gehe ich zu Mia und hebe ihren leblosen Körper auf und trage ihn in die Katakombe. Danach kehre ich zu Elisabeth zurück. Ihre Augen starren ins leere. Ich hebe uch ihren Körper hoch und trage sie zu Mia in die Katkombe. Wie sie schön sie im Augenblick des Todes aussieht. "Et waldon kehrot nor Sarak es metron Elisabeth de Lacroix, es kehret asron Graf Victore Le Tarte!"

Ich setze mich nieder und warte, dass der Tag hereinbricht. In der nexten nacht wird Elisabeth zu neuen Leben erwache. Mich erfährt die Gewissheit, das ich bald Mia töten werde, doch eine kleine Hoffnung in mir besteht, dass sie mich davon abhalten wird.

Wer ist diese Mia und warum töte ich sie nicht? Sie ist ein Feind und doch ist da etwas hinter einem Schleier der Erinnerung, etwas dass so stark ist, dass ich sie am Leben lasse.

Dann hole ich das alte Buch aus meiner Tasche und beginne zu lesen, während draußen der Tag beginnt.


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