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Vampir-Club Forum - #6268 - Woher kommt die Abneigung gegen den Menschen?
Vampir-Club Forum Mittwoch, 8. April 2020
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Woher kommt die Abneigung gegen den Menschen?
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Eryn
Neuling

Eryn

13 Beiträge
Aus: nähe Wien (NÖ)
Seit: 14.12.2009
(offline)

#6268 gepostet am 15/12/2009 00:08:05 Uhr (25 Antworten eingegangen, 2119x gelesen)
Einen schönen Abend &
und herzliche Grüße an Euch alle!

Da ich erst neu bin hier, hat mich die Neugierde getrieben, diesen Thread hier zu eröffnen.
Ich behaupte nicht, hier jeden einzelnen Thread von vorne bis hinten gelesen zu haben, dennoch konnte ich bei vielen Personen (- die sich selbst als Vampir/Vampyr/etc. bezeichnen) hier rauslesen, dass sie eine gewisse Abneigung gegen die sogenannte "menschliche Spezies" haben.

Nun habe ich mich gefragt woher dieser Widerwille wohl kommen mag. Und da ich hier auch bemerkt habe, es wird fast immer eine Antwort auf eine aufgeworfene Frage gefunden, hege ich Hoffnung auf meine Frage auch eine zu bekommen Smilie
Oder zumindest hege ich das Bedürfnis ein bisschen Licht in meine Gedankengänge zu bekommen.

Also um's kurz zu machen - meine Frage an Euch werte Gesellschaft Smilie :

Weshalb verurteilt ihr teilweise eure Mitmenschen oder einfach allgemein die Lebewesen der Erde, die sich Menschen "schimpfen"? Zwinkern
Was hat Euch dazu gebracht so zu denken, wie Ihr denkt - und an alle Anderen hier:
Wie denkt Ihr darüber?

Mit lieben Grüßen
& schon gespannt auf eure Antworten wartend,
~ Eryn


Es gibt kein "Besser" oder "Schlechter", nur Unterschiede. Diese müssen respektiert werden, egal ob es sich um die Hautfarbe, die Lebensweise oder eine Idee handelt.
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Eryn
Neuling

Eryn

13 Beiträge
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(offline)

#98727 gepostet am 19/12/2009 19:28:55 Uhr
Lieber Herr Atlan, Herr MythosTheElder – liebe Lady Darlla, Lady Sucht Smilie
Liebe Mitleser Smilie

Zuallererst – Danke für Eure Antworten
Ich verstehe Euren Verdruss über die Unachtsamkeit mancher (Ihr würdet sagen vieler) Lebewesen auf diesem Planeten. Sagen wir … menschlicher Lebewesen.
Ich will für niemanden Partei ergreifen. Weder für die Menschheit an sich, noch für ein anderes Lebewesen, das liegt mir ganz fern.
Nur finde ich es mehr als traurig, dass scheinbar schon jeder hier – oder sagen wir sehr viele Personen in diesem Forum - den Glauben an die menschlichen Personen aufgegeben hat, was Liebe, Vertrauen und Wertschätzung für jeden und alles, betrifft.
Ich habe bis jetzt nur selten den Wunsch verspürt jemand anderes als ich zu sein, bis zu diesem Zeitpunkt, als ich einsah, es gibt doch nichts Schöneres, als man selbst zu sein Smilie
Also zähle ich mich mal zu den Menschen, denn mir fiele nicht ein, was ich sonst sein könnte. Und ich denke, die Bezeichnung ist ganz egal. Ob Mensch, Außerirdischer, Vampir oder ob als Marsianer ;) bezeichnet – Lebewesen sind wir doch alle miteinander. Ganz egal, ob Einer von uns schneller laufen, der Andere besser sehen oder wieder ein Anderer gut im logisch denken oder kombinieren ist. Ganz egal, welche großartigen Eigenschaften jeder von Uns besitzt, eines haben Wir doch alle gemeinsam, und das ist noch immer das Leben in Uns. In jedem Einzelnen von Uns.
Deshalb finde ich es traurig, wenn Ihr werte Damen und Herren Euch als Feinde untereinander seht. Egal ob Mensch gegen Vampir oder sonstiges. Dieses „gegen“ sollte doch eigentlich nicht existieren. Sicher, manche würden sagen, es ist das „Natürlichste“ auf der Welt, die Gegensätze und verschiedenen Meinungen und Ansichten etc., aber ich denke mir, wenn jeder mit sich selbst, mit seiner Umwelt etc. so zufrieden wäre, wie sie ist, würde es kein „gegen“ untereinander geben.
Und jedermann, der einmal aufhört dieses „gegen“ zu denken hat, finde ich zumindest schon einen Schritt der Wertschätzung untereinander allen Lebewesen getan.
Ich sage ja nicht gleich, dass man alles lieben muss, was einem nicht gefällt – das könnte man ja auch gar nicht. Denn jedem gefällt etwas anderes. Aber wenigstens keine Hassgefühle oder feindschaftlichen Gefühle aufkommen zu lassen, sondern einfach den Gedanken zu denken:

Dieser Jemand macht es, wie es ihm gefällt – so mache ich es auch wie es mir gefällt!

Aber das meine ich auch im positiven Sinn. Nicht so „Mir gefällt es diesen oder denjenigen anzufeinden und mit meinem Standpunkt klar zu machen, dass ich dessen Standpunkt für absolut null und nichtig halte!“ Sondern wirklich NUR das positive im eigenen Leben wertzuschätzen.
Nicht dem Baum nachzutrauern, der gerade gefällt wurde, durch Gier oder Unbedacht anderer, sondern den Baum zu wertschätzen, der vor der eigenen Haustür vielleicht wächst, oder den man gerade umarmt, weil es ein unglaublich gutes Gefühl ist Smilie
Und ich denke, je mehr Lebewesen solche Gedanken der Dankbarkeit haben, was es nicht alles Schöne in dieser Welt gibt, desto schöner wird sich diese Welt gestalten – desto schöner wird das eigene Umfeld werden und desto schöner und angenehmer wird alles sein, wo man hingeht und wo man gerade ist Smilie

Gerade eigentlich Ihr müsstet das eigentlich schon wissen, wie das Ganze funktioniert ;) So viele Erfahrungen, wie Ihr schon gesammelt habt, Herr MythosTheElder. Ich werfe Euch überhaupt nichts vor – jeder hat seine eigenen Ansichten und Gefühle, aber wenn Ihr schon kein Verständnis für die …. Menschlichen Schwächen aufbringen könnt … dann solltet Ihr doch wissen, wie schön und fantastisch das Gefühl ist, zu wissen, dass man selbst was gut macht. Wenn man schon nicht das Gute in Anderen sieht, dann müsste man doch erst recht, das Gute in sich sehen. Und dann ist das Schlechte um einen herum doch gar nicht mehr so relevant, wie zuvor Smilie

Zumindest lebe ich nach dieser Denkweise, und bis jetzt hätte mein Leben nicht schöner verlaufen können - zugegeben bevor ich so dachte, war ich nicht gerade ein strahlendes Blümchen ;) aber jetzt könnte es mir nicht besser gehen Smilie
Und das wünsche ich eigentlich jedem einzelnen auf diesem Planeten. Eigentlich jedem im ganzen Universum Smilie

Und was ich auch noch seltsam finde:
Ich habe jetzt schon einige Beiträge hier gelesen, die richtig traurig und verbittert klangen, von Enttäuschungen etc. Doch denke ich mir, wenn es doch so viele von Euch gibt, die genau dasselbe Ziel verfolgen, nämlich der Wahrheit näher zu kommen und dabei glücklich zu werden, warum könnt Ihr dann nicht zusammen (wer auch immer sich hier gemeinsam finden würde Smilie) und entdeckt gemeinsam das Gute im Menschen oder auch sonst wo. Zumindest fände ich diesen Ansatz gut – bzw. ICH würde es so machen, wäre ich verzweifelt oder in einer anderen ungünstigen Lage. Sicher kann man nicht immer so positiv denken, doch gerade wenn’s schwer ist, wird man dann von den anderen Freunden etc. aufgebaut, sodass man wieder am Kurs ist eben wieder positive Ausstrahlung zu haben und keine hoffnungslose.
Denn zumindest so habe ich den Beitrag von Euch Lady Darlla empfunden. Ein bisschen Hoffnungslosigkeit neben Traurigkeit.
Aber bitte, wer hat das nicht schon öfter so empfunden.

Und wenn ich so über mein Thread-Thema nachdenke, dann müsste ich wohl einen weiteren Thread aufmachen, der genau das Gegenteil bewirkt, nämlich, darüber nachzudenken weshalb man sich über Sich selbst oder seine Mitmenschen freuen kann – und nicht umgekehrt ;)
Aber ich fürchte, da werden sich dann wohl nicht sehr viele Leser melden … oder täusche ich mich?

Jedenfalls danke ich Euch für Eure Ausführungen, und dass Ihr mich an Eurer Gedankenwelt so teilhabt lassen.
Für weitere Beiträge von Euch und von anderen Lesern bin ich gerne offen und ich freue mich auch darüber wieder Neues von Euch zu lesen Smilie

Ich hoffe Ihr konntet mir wenigstens ein bisschen folgen, bzw. wisst, was ich mit meinen Worten ausdrücken wollte. Und nochmals, falls ich dieses hier noch nicht geschrieben habe: Dieser Text hier, war ein Gedanke von mir. Er soll weder Missgunst über andere Gedanken ausdrücken, noch will ich jemanden brüskieren.
Diese Worte sollen einfach nur meine Gedanken beschreiben, die ich hatte, als ich Eure Beiträge las – mehr nicht Smilie
Nehmt keinen Anstoß daran, wenn sie Euch nicht zusagen.
Und wenn sie Euch zusagen, dann freut es mich, dass ich Eure Sichtweise vielleicht ein bisschen ändern konnte, oder Euch wenigstens ein bisschen positiv über(rollen ;)raschen konnte Smilie

Herzlichst,
~ Eryn


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MythosTheElder
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#98779 gepostet am 21/12/2009 12:47:44 Uhr
Werte Lady Eryn,

vielleicht habe ich mein Post nicht richtig ausgedrückt. Ich versuchte lediglich zu erklären, wo der Groll herkommen oder wie er entstehen kann. Das ich mich selbst zum Teil auch darin wiederfinde, ist nur selbstverständlich.

Doch ich sollte differenzieren und erläutern, das ich es auf zwei verschiedene Arten sehe. Denn es ist durchaus nicht so, das ich die Menschen verachte oder hasse, zumindest nicht nur. Während all der Zeit, die ich nun schon bin, habe ich festgestellt, das alles irgendwie zwei Seiten hat. Das das Eine, nicht ohne das Andere existieren kann. Licht und Schatten, Gut und Böse, Verzweiflung und Hoffnung, und eben auch Liebe und Hass.

Und ich kann zumindest auch sagen, das die Intensität der verschiedenen Gefühle davon abhängig ist, wie hoch oder niedrig der jeweilige Erfahrungswert ist. Es ist kein daher- geholter Ausspruch „Wo viel Liebe, da viel Leid.“. Je mehr man in der Lage ist, ein Gefühl zu empfinden, umso wahrscheinlicher auch, das man das gegenläufige Gefühl genauso stark empfinden kann. Wenn ich also zu sehr starkem Hass in der Lage bin, dann bin ich auch in der Lage, eine sehr starke Liebe zu empfinden. Oder wenn ich sehr viel Schmerz ertragen habe, kann ich Freude umso intensiver fühlen. Je größer also der Pegel in die eine Richtung ausschlagen kann, umso größer kann er das auch in die andere Richtung.

Es ist also keines Wegs so, das ich die Menschen nur hassen oder ablehnen kann, sondern eher so, das ich zu beidem in der Lage bin. Je mehr ich sie verabscheue, umso mehr kann ich sie auch lieben. Das mag vielleicht bei meinem Post gefehlt haben. Und ich kann mich sehr über den Unterschied erfreuen, das ich dazu in der Lage bin, das Gute in mir zu sehen. Und sicherlich macht es gerade dieser Umstand leichter, das Chaos um mich herum zu ertragen. Und in ganz vielen Situationen bin ich sogar in der Lage, einfach mit gutem Beispiel voran zu gehen. Wir Ihr schon sagt, das Gute in sich zu sehen, macht hin und wieder das Leben farbenfroher. Doch das ist relativ. Ein Optimist, kann niemals nur Optimist sein, da er den Unterschied sonst nicht erkennen könnte. Und da alles Dual ist, muss es einen Wechseln geben. Zwischen Tag und Nacht, aber ebenso, zwischen den Gefühlen.

Eure Intention kann ich sehr gut nachvollziehen, zeigt sie doch auf, das man aus allem Negativem auch etwas Positives sehen und machen kann. Und Eure Sichtweise, doch den eigenen Baum vor der Haustüre zu sehen, und sich daran zu erfreuen, statt den Urwald, der aus Profitgier vernichtet wird, ist sehr verständlich, denn auch das macht das eigene Leben um vieles farbenfroher. Und würde jeder Mensch so denken, hätten wir sicherlich keine Problem. Nur leider tut das nicht jeder, und wenn ich Euren Anachronismus weiter ausführen würde, dann komme ich sehr schnell auf den Schluss, das ich mich nicht mehr lange an eben diesem Baum vor meiner Haustüre erfreuen kann. Ein sehr gutes Beispiel ergibt sich derzeit aus der Klimaschutzkonferenz.

Keine Einigung zu erzielen, bedeutet das Todesurteil unzähliger Menschen zu unterschreiben. Es ist wissenschaftlich entgegen der politischen Meinung bewiesen, das sich der Meeresspiegel anheben wird. Selbst wenn Sofortmaßnahmen getroffen werden könnten, wird sich das Meer anheben. Die letzten Berechnungen belaufen sich darauf hinaus, das es mindestens einen Meter sein wird. Und nun zu einem Beispiel, der aufzeigt, warum man nicht mehr allein für sich selbst sorgen kann, sondern die eigene Verantwortung auch da hingehört, wo sie nicht nur das eigene Leben beeinflusst. Würde sich nämlich der Tsunami von 2004 dann wiederholen, wenn der Meeresspiegel um einen Meter höher ist, reden wir von einer Opferzahl, die das 100-Fache höher wäre, als die ohne hin schon sinnlosen Opferzahlen von 2004. Nicht Hunderttausende, sondern Millionen Opfer. Ganze Landstriche werden dann gar nicht mehr existieren. Hausgemacht durch den Menschen.

Darum ist es für mich auch schwer, „nur“ den eigenen Baum vor meiner Haustür zu sehen und nicht dabei an die verheerenden Folgen zu denken, die der Mensch derzeit in Begriff ist zu schaffen. Und es ist auch schwer, diesen „meinen" Baum zu lieben, mit dem Wissen, das jeder Zentimeter Urwald der vernichtet wird, unwiederbringlich Leben zerstört und Lebensraum für eine sehr lange Zeit verschwinden lässt. Denn vor allem, wenn ich einmal ganz still bin, die Welt und die Zeit für wenige Sekunden zur völligen Ruhe bringe, dann höre ich „meinen“ Baum weinen, ob der Opfer auf der anderen Seite des Planeten. Denn so wie der Flügelschlag eine Schmetterlings, am anderen Ende der Welt eine Katastrophe auslösen kann, so kann der Tod eines Baumes, sein Leid um die Welt tragen. Und um es mit Eurer Sicht der Blase zu verbinden. Wenn alles gleichzeitig die Blase ist, und alles Wissen darin enthalten ist, dann Weiß jeder Baum, jedes Tier und im Grunde auch jeder Mensch, um den Tod eines jeden Grashalmes, das vernichtet wird.

Nein, ich hasse die Menschen nicht nur, da ich auch gesehen habe, zu wie viel Gutem sie in der Lage sind. Doch das wird nicht mehr reichen. Es fängt eben nicht nur mit „dem Mann im Spiegel“ an, die Dinge zu verändern, sondern es ist die Verantwortung von uns allen, gemeinsam daran zu arbeiten, das die Dinge besser werden.

Ihr seht also, mein Herz blutet nicht nur, es kann auch Freude empfinden. Und sei mein Herz auch noch so Dunkel und voller Verachtung, ein Teil dieses Herzens, wird immer nur das Gute sehen können und so, welche Mächte/Blasen/Götter auch immer, es wollen, wird dieser Teil meines Herzens, immer der Stärkste sein, egal wie viel Leid sich mir entgegenstellt. Und glaubt mir, nach 16.000 Jahren habe ich mehr Leid gesehen, als man es für möglich halten könnte und ich selbst habe nicht minder wenig Leid unter die Menschen gebracht. Auch ich habe getötet, habe meine Dienste in Kriegen versehen. Nur eines habe ich nie. Ich habe nie Angefangen. Denn das Recht zu töten hat nur derjenige, der sich oder die seinen direkt zu schützen hat. Und das ist letzten Ende die Essenz meines Lebens. Liebe und Hoffnung zu schenken, so wie ich es kann und vermag, aber ganz sicher nicht die „linke Wange“ hinhalten, während die Rechte noch schmerzt.

Güte ist etwas feines, solange man sie anwenden kann, bis dahin gibt es einen sehr weisen indianischen Spruch:

"Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werden die Menschen feststellen, dass man Geld nicht essen kann"

Mythos The Elder


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Atlan
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Atlan

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#98780 gepostet am 21/12/2009 13:21:39 Uhr
Mylord, - Ich hätte nicht besser antworten können. -

MfG, - Atlan. -


. - Was ich erfahre, wird Wirklichkeit. -
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Gast
#98795 gepostet am 22/12/2009 10:23:34 Uhr
Werte Atlan,

nicht besser, aber vielleicht anders. Und das ist doch auch viel Wert.

Mythos


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Eryn
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Eryn

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#98796 gepostet am 22/12/2009 13:21:32 Uhr
Werter Herr MythosTheElder!
Herr Atlan,
liebe Mitleser Smilie

Ich danke Euch sehr für Eure ausführliche Antwort werter Herr und ja, ich kann Eure Ansichten auch verstehen.
Der Rest, der Gedanken, die ich mir bei Eurer Antwort gemacht habe, bleibt hier lieber ungeschrieben, da er nicht zu diesem Thema passen würde - überhaupt nicht hier rein Zwinkern

Nochmals vielen, herzlichen Dank an all Diejenigen, die hier eifrig getippt haben, um mir Ihre Sichtweisen darzulegen und habt Dank, Diejenigen, welche Ihre Antworten noch "dranfügen" werden Smilie
Ich freue mich wirklich, dass dieser Thread so zahlreich durchgelesen und auch beantwortet wurde Smilie

Herzlichst,
~ Eryn


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Atlan
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Atlan

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#98811 gepostet am 22/12/2009 23:37:55 Uhr
Was mir noch wichtig zu sein scheint:

"Mensch Sein" ist nicht nur ein Synonym für die Dummheit dieser
Menschheit,- sondern vor allen Dingen eine Art von "Ausgangs-
zustand"...

Jedweder "Ausgangszustand" heisst nicht umsonst so ...
Innerhalb dieser Bezeichnung liegt begriffen, "dass das Wesen im
Werden begriffen ist", - und spätestens wenn es "geworden ist",
- könnte man es all der "Dummheiten" bezichtigen, die wir bisher
durchaus zu recht an Ihm bemängelt haben. -

Dass es uns gegeben ist, den Mangel zu erkennen, ist ein Hinweis,
dass wir in unserem Reifen fortgeschritten sind, - das wir jedoch
den Mangel favorisieren gegenüber unserer Möglichkeit den Prozess
zu verstehen, ein Zeichen unserer eigenen Unfertigkeit. -

- meint Atlan. -


. - Was ich erfahre, wird Wirklichkeit. -
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MythosTheElder
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#98822 gepostet am 23/12/2009 11:26:11 Uhr
Werte Lady Eryn,

sofern Ihr es wünscht, steht es Euch frei, mir Eure "anderen" Gedanken mitzuteilen. Ob hier via Privater Nachricht oder per Mail an mein MySpace-Profil. Denn der Austausch von Gedanken und Sichtweisen, ist selbst für immer wieder etwas Neues, das ich gern "erfahre" oder "erlebe". Denn meine Neugier, habe ich trotz meines Alters, nie abgelegt.

Freundlichst,

Mythos The Elder


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Wolfsister
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Wolfsister

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Seit: 19.07.2009
(offline)

#98923 gepostet am 25/12/2009 22:24:22 Uhr
Werte Lords, Ladys und (Gast-)Leser dieses Threads,

zugegeben, mein Beitrag spiegelt nicht (nur) die uralte Fehde bzw. Klischee der "Andersartigen" gegen die Menschen wider.. sie geht dabei noch tiefer/weiter.

Hier ein kleiner Auszug aus den Überlieferungen (m)einer alten Kultur..

Vor langer, langer Zeit konnten die Tiere sprechen und lebten einvernehmlich mit den Menschen. Aber die Menschen vermehrten sich schnell und wurden obendrein noch überheblich, daß die Tiere in die Wälder, Wüsten, Gebirge und sonstige Gebiete der Erde zurückgedrängt wurden, die nur wenig Lebensraum boten und bald war auch die alte Freundschaft zwischen ihnen vergessen.

Der Mensch begnügte sich längst nicht mehr mit dem Nötigsten was er zum Erhalt des eigenen Leben dringend brauchte.. ihm stieg seine Macht zu Kopf und er begann wahllos zu töten. Die Erfindung tödlicher Waffen, mit denen die Menschen ein Gemetzel unter den Tieren anfingen, um sich mit Fleisch und Fell im Übermaß zu versorgen, machte den Bruch zwischen Mensch und Tier noch größer.

So beschloss der Rat der (Tier-)Geister die Menschen mit ihren eigenem Hochmut zu schlagen..

Die Bären (in anderen Ländern die Raubkatzen) opferten ihre Krallen damit der Mensch nicht mehr so leicht auf Bäume klettern konnte. Feingliedrige, behende Wesen wie Rehe, Wild (Gazelle) verfluchten den Mensch mit Knochenbrüchen, Gelenkproblem, Übergewichtigkeit usw. wenn dieser ihre Gattung fortan ohne tatsächliche Notwendigkeit jagen und erlegen sollte. Fische und Insekten schickten den Menschen die schlimmsten Alpträume wenn sie sich an ihrem Bestand oder ihrer Erzeugnise nährten ohne tatsächlichen Bedarf. Echsenartige Wesen gingen noch weiter.. fortan sollten sich die Menschen auch untereinander Feinde schaffen durch "Doppelzüngigkeit".. Lügerei und Doppelmoral ist bis heute ein sehr wirksamer "Feind".

Alleinig die Spinne (in der indianischen Mythologie als Traumweberin bekannt) überdachte die ganze Fehde sehr gründlich...

Sie wob ein spezielles Netz zwischen den damaligen Jagdgründen und Siedlungen der Menschen..

.. diejenigen die "reinen" Herzen waren und sich nur das erhofften zu erjagen was sie wirklich benötigen verirrten sich zwar anfänglich im Netz, fanden hierin jedoch Zugang zu Bereichen die wir in der heutigen Zeit als "Traumwelten/Anderswelten" bezeichnen

Und mithilfe dieses Netz fanden sie sogar Zugang zu den Lebensgeistern der Pflanzen. Gemeinsam vereinbarten sie, ein Heilmittel gegen die bereits bekannten und noch unbekannten Krankheiten hervorzubringen und zur Verfügung zu stellen. - vlt. die "Geburtsstunde" der heutigen Schamanen?!

Die anderen Menschen jedoch, die alleinig von Gier und Macht getrieben, verfingen sich in den Verzweigungen des Netzes und wurden letztendlich von der Spinne gebissen... dieser Biss verstärkte ihre ohnehin bereits vorhandenen Charakterzüge und verdammte sie zu einer Lebensweise ohne Moral, Herz und Verständnis bis sie gelernt hätten die wahre Bedeutung eines Miteinander zu erkennen und verwirklichen.

*sanftlächel*, nun diese Begegnungen sind wahrlich sehr, sehr lange her, doch wenn ich nachdenke hat sich in diesen ganzen Zyklen nicht wirklich viel verändert! Der Mensch setzt sich noch immer als herrschendes Individium an die Spitze der Nahrungskette und benimmt sich mitunter wie eine Viper im Mausloch.. nämlich unbeherrscht und blind!

Schenke ich selbst, als menschliches Wesen, diesem alten (Aber-)Glauben nur unterschwellige Beachtung so wundert es mich dennoch nicht, wenn sich im Verlauf der Zyklen eine oder auch mehrere Wesenheit(en) darüberstellt(en) und den Menschen selbst zur Nahrungsquelle degradierten .. es war vorhersehbar und - vorausgesetzt man respektiert die unterschiedlichen Gewohnheiten - nur allzu normal.

Meine Hochachtung und Respekt gilt denjenigen wenigen (und die Chronik zeigt es werden mehr) Menschen, die sich - aus Gründen auch immer - von dieser Mehrheit abgrenzen, "ihr eigenes Leben führen" und sich für ein "ur-altes" Miteinander einsetzen... und das über die (biologischen) Grenzen ihrer eigenen Spezies/Rasse hinweg.

Der Mensch ist und bleibt sozusagen ein "Gewohnheitstier" und es wird sicherlich noch vieler einschneidender und bleibender Erfahrungen/Erinnerungen bedürfen bis er sich auf das besinnt was er einst war.. ein durchaus intelligentes, lernfähiges und vor allem lebenswertes Geschöpf.

In diesem Sinne,
Wolfsister


** Phantasie ist wichtiger als Wissen.. denn Wissen (ist) begrenzt **
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Darlla
Vorstandsmitglied

Darlla

1410 Beiträge
Aus: zwischen der Hölle und dem Nirgendwo
Seit: 14.10.2008
(offline)

#98924 gepostet am 25/12/2009 23:12:25 Uhr
Seid gegrüsst Wolfsister,

nun, mit Euren Ausführungen habt Ihr wohl Recht, aber in einer Sache werde ich Euch widersprechen, denn Tiere können sprechen und ich kann sie hören, denn ich spreche mit Ihnen. Nun vermag es sein, das ich kein Mensch bin, aber ich achte die Natur und deren Bewohner mit grossen Respekt und Tiere merken ob man ihnen wohlgesonnen sind und ich behandele sie wie mein eigenes Herzblut.

Ich werde meine Gedanken nicht hier weiter ausführen, da ich sonst die menschliche Rasse beleidigen könnte.

Eine geruhsame und friedvolle Nacht.

Darla


Wenn die Nacht einfällt, bedeckt sie die Welt
mit undurchdringlicher Dunkelheit.
Kälte steigt vom Boden auf und verpestet die Luft.
Plötzlich...hat das eine neue Bedeutung.
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Wolfsister
Neuling

Wolfsister

8 Beiträge
Aus: Schwerte
Seit: 19.07.2009
(offline)

#98927 gepostet am 26/12/2009 00:07:19 Uhr
Werte Darla,

auch ich spreche (noch immer) mit den Tieren. Und es freut mich zu lesen/zu sehen daß diese wundervollen und reinen Geschöpfe in der heutigen Zeit (zumindest von einigen wenigen) noch immer verstanden und respektiert werden (und damit meine ich nicht die verhätschelnde, vertätschelnde Überliebe einiger Tierhalter!)

Darla, ob Eure eigene Einstellung evtl. die Menschen beileidigen würde oder nicht.. es ist Eure Meinung und sie ist bestimmt (allein schon von der Essenz her) ehrlicher und aufrichtiger als allgemein "verkannt" *lächel*

Gruß,
Wolfsister


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