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Vampir-Club Forum - #6268 - Woher kommt die Abneigung gegen den Menschen?
Vampir-Club Forum Donnerstag, 9. April 2020
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Woher kommt die Abneigung gegen den Menschen?
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Eryn
Neuling

Eryn

13 Beiträge
Aus: nähe Wien (NÖ)
Seit: 14.12.2009
(offline)

#6268 gepostet am 15/12/2009 00:08:05 Uhr (25 Antworten eingegangen, 2121x gelesen)
Einen schönen Abend &
und herzliche Grüße an Euch alle!

Da ich erst neu bin hier, hat mich die Neugierde getrieben, diesen Thread hier zu eröffnen.
Ich behaupte nicht, hier jeden einzelnen Thread von vorne bis hinten gelesen zu haben, dennoch konnte ich bei vielen Personen (- die sich selbst als Vampir/Vampyr/etc. bezeichnen) hier rauslesen, dass sie eine gewisse Abneigung gegen die sogenannte "menschliche Spezies" haben.

Nun habe ich mich gefragt woher dieser Widerwille wohl kommen mag. Und da ich hier auch bemerkt habe, es wird fast immer eine Antwort auf eine aufgeworfene Frage gefunden, hege ich Hoffnung auf meine Frage auch eine zu bekommen Smilie
Oder zumindest hege ich das Bedürfnis ein bisschen Licht in meine Gedankengänge zu bekommen.

Also um's kurz zu machen - meine Frage an Euch werte Gesellschaft Smilie :

Weshalb verurteilt ihr teilweise eure Mitmenschen oder einfach allgemein die Lebewesen der Erde, die sich Menschen "schimpfen"? Zwinkern
Was hat Euch dazu gebracht so zu denken, wie Ihr denkt - und an alle Anderen hier:
Wie denkt Ihr darüber?

Mit lieben Grüßen
& schon gespannt auf eure Antworten wartend,
~ Eryn


Es gibt kein "Besser" oder "Schlechter", nur Unterschiede. Diese müssen respektiert werden, egal ob es sich um die Hautfarbe, die Lebensweise oder eine Idee handelt.
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Atlan
Mitglied des inneren Kreises

Atlan

266 Beiträge
Aus: ... wo Ich erwache ...
Seit: 13.12.2009
(offline)

#98522 gepostet am 15/12/2009 03:54:50 Uhr
Seid mir gegrüsst, Eryn:

Wenn einem klar wird, dass man über Eigenschaften verfügt,
die anderen anscheinend nicht gegeben sind, denn sonst
wüssten sie von Ihnen, - ist man zumeist noch recht jung...

Entsprechend dieser Jugend erlebt man seine "ausserordentlichen
Eigenschaften" nicht als das, was sie sind, - nämlich als Eigen-
schaften, - sondern als "persönliche Besonderheiten", - und
aus diesem Blickwinkel heraus beginnt man, - ob nun bewusst
oder unbewusst, - "alles abzuwerten, was diese Besonderheiten
nicht in sich trägt". -

Natürlich ist diese Art von Überhebung ein Irrtum,
- doch ohne Irrtum keine Irrtumsüberwindung,
- ohne Hochmut keine Demut,
- ohne Weg kein Ziel. -

Mit lieben Grüssen,

- Atlan. -


. - Was ich erfahre, wird Wirklichkeit. -
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Sucht
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Sucht

411 Beiträge
Aus: Ludovico Technique
Seit: 28.11.2008
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#98570 gepostet am 15/12/2009 22:57:55 Uhr
Guten Abend~

Ich denke bei Vielen resultiert ihre Abneigung, aus den Geschehnissen dieser Welt.
Da einige von uns relativ naturverbunden sind und die Menschheit, ob nun gewollt oder nicht, einen Großteil der Natur bereits auf dem Gewissen hat, ist es nahezu natuerlich eine Abneigung gegen eben diese Menschheit zu entwickeln.

Ich fuer meinen Teil stehe etwas im Zwiespalt mit mir selbst, ich kann Niemanden fuer das verachten wie er ist und die Menschheit ist einfach so... Andererseits faellt es mir schwer zu verstehen warum diese Existenz sich derartig entwickeln konnte...

Wie dem auch sei, Niemand hier (davon gehe ich aus) bezieht seine Aussagen auf die gesammte Menschheit. Es gibt immer schwarze Schafe und schillernde Helden.


Herzlichst die Sucht


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Eryn
Neuling

Eryn

13 Beiträge
Aus: nähe Wien (NÖ)
Seit: 14.12.2009
(offline)

#98624 gepostet am 16/12/2009 14:57:12 Uhr
Ein freundliches Hallo Euch,

Danke Euch beiden erst einmal für Eure recht geschwinden Antworten, ich dachte, ich müsste länger warten, um auf die eine oder andere Erkenntnis hier zu stoßen Zwinkern

Zu Atlan wäre zu sagen:

Von diesem Blickwinkel habe ich das noch nicht betrachtet, Abzuwerten, weil man fühlt/denkt/weiß man ist anders - wie auch immer. Meine erste Antwort wäre gewesen, diese Personen (Menschen, trifft es ja dann wohl nicht genau) wurden schon öfters enttäuscht, in zwischenmenschlichen Beziehungen egal welcher Art. Jedoch hätte ich (würde ich einen Dialog mit mir selbst führen) geantwortet, es gibt wohl niemanden auf der ganzen Welt, der noch nie enttäuscht wurde, also weshalb den ganzen Grant auf allen auszulassen. Extrem ausgedrückt.
Deshalb danke ich Euch Atlan, für Eure ausführliche (und meiner Meinung nach sehr guten) Antwort.

Und zu guter Letzt gnädiger Herr Sucht (ich hoffe doch, ich habe das Geschlecht gut getroffen?)

Als Ihr von Natur und deren Verbundenheit mit dergleichen gesprochen habt, kamen mir sämtliche "Greenpeace"-Organisationen in den Sinn ... Diese Personen sind auch Leute die sich sehr stark sogar für ihre Umwelt einsetzen, also diese können wohl nicht gemeint sein Zwinkern
Dann las ich jedoch weiter und konnte Euch nur recht geben - sicherlich meinen sehr wenige hier die gesamt Menschheit (extrem ausgedrückt), nur hätte ich dann noch mehr Beweggründe gewusst, weshalb und warum so eine Abneigung.
Auch Euch danke ich für Eure Mühe hier geantwortet zu haben.
Eine Frage bliebe jedoch noch an Euch geehrter Sucht: Als was bezeichnet Ihr Euch denn? Vampir/Vampyr/etc.etc.
Neugierig, wie ich bin, würde mich das sehr interessieren Smilie

Auch hoffe ich noch weitere Antworten zu bekommen.

Mit herzlichen Grüßen,
~ eryn


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Sucht
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Sucht

411 Beiträge
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Seit: 28.11.2008
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#98633 gepostet am 16/12/2009 17:39:33 Uhr
Geschrieben von Eryn am 16.12.2009 14:57 Uhr:

Und zu guter Letzt gnädiger Herr Sucht (ich hoffe doch, ich habe das Geschlecht gut getroffen?)


Daneben Grinsen Ich bin weiblich.

Geschrieben von Eryn am 16.12.2009 14:57 Uhr:

Eine Frage bliebe jedoch noch an Euch geehrter Sucht: Als was bezeichnet Ihr Euch denn? Vampir/Vampyr/etc.etc.
Neugierig, wie ich bin, würde mich das sehr interessieren Smilie


Ich bezeichne mich meist als Vampir, aber wenn es nach der Definition dieses Forums geht waere ich wohl ein Vampyr o.O
Naja, ich habe mich selbst gefunden, aber es laesst sich nicht so leicht definieren.


Herzlichst die Sucht


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Eryn
Neuling

Eryn

13 Beiträge
Aus: nähe Wien (NÖ)
Seit: 14.12.2009
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#98650 gepostet am 17/12/2009 10:43:51 Uhr
Einen schönen Morgen Euch Madame Sucht Zwinkern
(Naja, aus Fehlern lernt man bekanntlich, nicht wahr?)

Ein herzliches Danke an Eure Antwort!
Der liebe Herr Webmaster hat ja seine eigenen Definitionen über Vampire und Vampyre kundgetan im sogenannten Lexikon ... wobei ich mir nicht einmal sicher bin, ob Vampir und Vampyr nicht eigentlich dasselbe sind. Naja, der Schreibweise nach halt. Jedenfalls habe ich schon öfter gelesen, dass Vampyr und Vampir dasselbe sein sollten ob in Büchern oder anderen Internetseiten/foren.
Aber das ist dann wahrscheinlich wieder eine andere "Diskussion" Grinsen

Aber um Euch nochmals mit Fragen zu Löchern, Madame Sucht:
Wie seht Ihr das mit den Menschen?
Klagt Ihr sie auch an, die Natur zu schänden - sozusagen, oder blickt Ihr "gnädig" darüber hinweg Zwinkern
(Ganz extrem ausgedrückt)
Naja, im Allgemeinen, habt Ihr auch Freunde gefunden bei den Menschen, oder seid Ihr lieber ganz für sich bei den Eurigen bzw. anderen Eurer "Art" oder Lebensweise?
Verzeiht meine Neugier, aber wo würde mein Wissensdurst sonst gestillt außer hier und anderen auf die Nerven zu gehen Zwinkern
Außerdem heißt es noch immer: "Nur von der Quelle lernt man wahres Wissen ..."

Ich grüße Euch und andere Mitleser herzlichst,
~ Eryn


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Atlan
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#98676 gepostet am 17/12/2009 22:23:59 Uhr
Lieber Eryn:

Da auch Ihr in der Umgegend Wiens beheimatet seid, teilen
wir eine ähnliche Weltwirklichkeit ...

Ich denke, "ich kann den Menschen dort ähnlich sein,
wo sie sich ergründen, wo sie über sich selbst hinausblicken
und wo sie bereit sind, vor sich selbst zu erschrecken"...

Allerdings kann ich es nur dort, - so wie ich schreibe, so bin ich
alle Tage, - und das ertagen sie in der Regel nur in sehr ausser-
ordentlichen Momenten. -

Über alles andere kann man gnädig hinwegblicken ?
Das ist mir neu. -
Ich soll gnädig darüber hinwegblicken, dass sie Ihren Kindern
das anerziehen, was uns vernichtet, was diese Welt zerstört,
- gnädig darüber hinwegblicken, dass Abermillionen von aus
sich selbst heraus völlig lebensunfähigen Kreaturen die Lebens-
fähigkeit der Restwelt in Frage stellen, um früher dick werden zu
können ?
Belächeln, dass sie Ihre Gliedmassen verkümmern lassen,
um früher rollen zu lernen ?

Ich soll also "als funktioneller Teil dieser Evolution all das
lächelnd hinnehmen, was diese Evolution nachhaltig zerstört" ?
Nein, das kann ich nicht, - ich kann es nicht lächelnd
hinnehmen, - verzeiht bitte meinen Mangel an Humor und
meinen aufdringlichen, - da nicht an mich gerichteten, -
Wortschwall. -

Angehobene Nacht,

- Atlan. -


. - Was ich erfahre, wird Wirklichkeit. -
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Eryn
Neuling

Eryn

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Seit: 14.12.2009
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#98680 gepostet am 18/12/2009 00:53:44 Uhr
Werter Herr Atlan,

Ich habe Euer Wort sehr aufmerksam gelesen, gedenke jedoch erst morgen zu antworten, da ich mir dazu noch Gedanken machen möchte bzw. die eine oder andere Frage an Euch zu richten gedenke Smilie

Ich wünsche Euch somit noch eine wunderbare Nacht und ruhet gut, auch wenn ich denke, dass Ihr zu manch später Stund' eine richt'ge Nachteule sein könnt Zwinkern

Herzlichst,
~ Eryn


PS. Ich kann mich zwar an einem Tippfehler Eurerseits täuschen, jedoch möchte ich berichtigen (durch den wahren Name wäre eine solche Verwechslung bestimmt nicht aufgekommen, wenn es denn eine ist) - meine bescheidene Wenigkeit ist weiblichen Geschlechts ... nicht männlichen Zwinkern
Ruhet gut, werter Herr Atlan.


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Sucht
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Sucht

411 Beiträge
Aus: Ludovico Technique
Seit: 28.11.2008
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#98685 gepostet am 18/12/2009 09:04:10 Uhr
Guten Morgen werte Eryn,

Geschrieben von Eryn am 17.12.2009 10:43 Uhr:

Wie seht Ihr das mit den Menschen?
Klagt Ihr sie auch an, die Natur zu schänden - sozusagen, oder blickt Ihr "gnädig" darüber hinweg Zwinkern
(Ganz extrem ausgedrückt)
Naja, im Allgemeinen, habt Ihr auch Freunde gefunden bei den Menschen, oder seid Ihr lieber ganz für sich bei den Eurigen bzw. anderen Eurer "Art" oder Lebensweise?


Ich klage im Allgemeinen Niemanden an, ich WEIß das unsere Erde durch die Menschen zerstoert wird und die Menschen wissen es genauso gut. (Das bezieht sich auf viele Menschen, nicht aber auf alle, da es sicherlich einige gibt, deren Weltsicht derartig eigeschraenkt ist, dass sie nicht einmal mehr das wahrnehmen.)
Wie dem auch sein, natuerlich sehe ich nicht darueber hinweg, was mir auch nicht moeglich erscheint, allerdings kann ich, von mir aus, Niemandem die Schuld dafuer geben, wie sich die Welt und die Menschheit entwickelt hat.

Ich umgebe mich mit vielen Menschen aber keinen von Ihnen wuerde ich als Freund bezeichnen... Vampire/Vampyre (was auch immer) zaehlen nicht (mehr) zu meinen Bekannten. Sonst kenne ich nur Daemonen, welche ich nicht als Freunde bezeichnen kann, auch wenn sie mir neaher stehen als die Menschen.


Herzlichst die Sucht


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MythosTheElder
User

70 Beiträge
Aus: Rheine
Seit: 06.12.2009
(offline)

#98698 gepostet am 18/12/2009 15:17:28 Uhr
Werte Ladies, werter Lord,

Zunächst möchte ich einen Ausspruch in Richtung Lord Atlan los werden:

"Lächeln, ist die schönste Art, seinem "Gegner" die Zähne zu zeigen".

Und zum letzten Post von Lady Sucht:

Ich nehme die "Schuld" auf mich. Warum? Ganz einfach. Weil alles bei mir Anfängt und bei mir Endet. Das meine ich nicht im übertragenen Sinn oder als Wortschwall, sondern ganz persönlich an mich gerichtet. Alles was ich tue hat eine logische Konsequenz. So fängt dann auch die Verantwortung der Welt gegenüber, bei mir selbst an. Ich kann das lediglich wissen, oder aber, ich kann aus diesem Wissen heraus agieren. Ich sehe das als ein Unterschied an. So sehe ich dann also auch die "Schuld" bei mir selbst beginnend, wenn ich nur "daneben" stehe und nicht handel, ob des besseren Wissens.

Lady Eryn,

wie Lord Atlan beschrieben hat, so kann man schon davon ausgehen, das viele davon überzeugt sind, das jenes "besonders" sein, gleichbedeutend ist mit "übergeordnet". Ich persönlich, verfalle immer wieder diesem Gedanken, da ich ein furchbar arroganter Mensch bin. Zumindest nach Außen hin. Das mein Herz mir anders gebietet, muss ich ja nicht immer zur Schau stellen.

Alte Weise Männer oder Frauen hingegen, kommen dann irgendwann auf den Konsens, das man die Menschen wie Kinder betrachten sollte. "Denn sie wissen nicht, was sie tun".

Aus dieser Sicht heraus, kann man dann auch etwas "geduldiger" mit ihnen sein.

Was dagegen steht ist, auch wenn man vielleicht schon sehr alt ist, der Schmerz. Der Schmerz, immer und immer wieder mit ansehen zu müssen, wie viel Leid der Mensch unter sich und gegen seine Umwelt aufbringen kann. Und das kann auf Zeit ziemlich mürrisch machen und eine gewissen Abneigung erzeugen. Man ist immer und immer wieder versucht, den Menschen einen kleinen "Klapps" auf die Finger zu geben, in der Hoffnung, das sie sich doch bald endlich ändern mögen. Auch wenn es sehr viel Verstand voraussetzen würde.

Meine persönliche Meinung ist, das Menschen, die auf der Suche sind und vielleicht etwas mehr Verstand haben, um sich nur von den alltäglichen Dingen ablenken zu lassen, jedenfalls irgendwann erkennen, das da irgendwie was nicht richtig läuft.

Wenn man erst einmal begreift, das es einen unendlich hohen Aufwand bedürfte, die Charakterschwäche des "Zerstörens" zu verändern, dann stehen viele mit "wacherem" Verstand dem Hilflos gegenüber.

Hilflosigkeit, führt dann bei den meisten zu einer Ohnmacht gegenüber diesem Wissen und fühlen sich dann beklommen und unwohl. Diese Gefühle, werden dann auf die Menschen projeziert. Zumeist als Ablehnung.

Ich für meinen Teil, halte das für berechtigt, weil es einem Tag für Tag vor Augen hält, wie man nicht sein möchte. Und das sehe ich als Vorteil an, denn der Großteil der Menschheit, sieht ihr Feindbild lieber woanders, denn bei sich selbst. Menschen oder Wesen mit Verstand, können dieses Wissen also Positiv für sich umsetzen, um über sich hinaus zu wachsen. Sofern sie denn wollen oder es gelernt haben.

Ergebens,
Mythos The Elder


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Darlla
Vorstandsmitglied

Darlla

1410 Beiträge
Aus: zwischen der Hölle und dem Nirgendwo
Seit: 14.10.2008
(offline)

#98720 gepostet am 19/12/2009 17:33:33 Uhr
Guten Abend werte Gemeinde,

vor kurzem hat jemand zu mir gesagt: "Ich bedauere indessen, dass Sie sich ausschiesslich darauf verlegen, Betrachter der menschichen Rasse zu sein."

Nun, ich wil möchte es so ausdrücken, ich habe keine direkte Abneigung gegen den Menschen, es ist nicht so als wenn ich es nicht versucht hätte, Kontakt mit den Menschen aufzubauen und zuweilen probiere ich es immer noch. Aber von allen Lehren, die das Leben mir erteilt hat, war eine die bitterste, die beunruhigendste und die befremdichste; ich musste mich davon überzeugen, dass unter sämtlichen Arten von Lebewesen, die diese Welt bevölkern, die der aufrichtigen Menschein die seltenste ist. Ich habe mit den flehentlichen Blick des Schiffbrüchigen weit in der Runde nach Menschen ausgepäht, denen es um Wahrheit, um die reine Wahrheit ginge, um das was die Dinge von sich aus sind, und ich habe fast niemanden gefunden. Ich habe nah und fern gesucht, unter Künstlern und unter Bauern, unter Naiven und unter Weisen. Wie Ibn Batuta habe ich den Pigerstab ergriffen und die weite Welt durchforscht nach den Heiligen dieser Erde, nach denen die Frieden wollen, nach dem Menschen mit der spiegelkaren, ungetrübten Seele, in denen sich das Wesen der Dinge in aller Reinheit reflektiert. Und ich habe so wenige gefunden, dass mir darüber fast der Atem stockt !

Ja, ich fühle mich beklommen, überall bin ich nur Menschen begegnet, nur Leuten, denen es nicht darum zu tun war, die Welt zu sehen, wie sie ist, sondern die allen Dinge nur so gebrauchen wollten, wie es ihnen gerade am besten passt. Ich verlange von den Menschen kein 100% Verständnis für mein Dasein als nicht menschliches Wesen, aber was ich mir wünsche, aber dennoch bereit sind, jederzeit aus einer landäufigen Meinung zu einer ungewöhnlichen zu erwachen. An Menschen, die in ihrer Seele einen Winkel von allen Hass freigehaten haben. Anders ausgedrückt, wir leben alle auf gleichen Planeten, von verschiedenen Seiten aus betrachtet, jeweils anders erscheint und gleichsam perspektivisch sich vervielfältigt, so geschieht es auch, dass infolge der unendlichen Vielfalt der einfachen Substanzen, es ebensoviele verschiedene Welten gibt, die indessen nur die Persektiven einer einzigen sind. je nach den verschiedenen Blickpunkten der einzelnen Monaden.

Hochachtungsvoll

Darla


Wenn die Nacht einfällt, bedeckt sie die Welt
mit undurchdringlicher Dunkelheit.
Kälte steigt vom Boden auf und verpestet die Luft.
Plötzlich...hat das eine neue Bedeutung.
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