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Vampir-Club Forum - #6249 - Wenn sich ein realer Vampir bereit erklärt....
Vampir-Club Forum Montag, 1. Juni 2020
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Vampir Kindheitserinnerung
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MythosTheElder
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#6249 gepostet am 07/12/2009 14:03:44 Uhr (75 Antworten eingegangen, 4910x gelesen)
... Euch alle Fragen zu beantworten, welche Fragen würdet ihr ihm dann stellen?

Lassen wir mal sämtliches vermeintliches Wissen beiseite und gehen wir einfach mal von der Tatsache aus, das es sie gibt. Vielleicht nicht so wie ihr es erwartet. Was würdet ihr wissen wollen?

Als Anhaltspunkt stelle ich einfach in den Raum, das Vampire existieren. Anhand eines DNA-Tests, kann man das sehen. Ferner davon ausgehend, das alle Menschen dieses Gen haben, nur unterschiedlich ausgeprägt. Und der einzige Unterschied darin besteht, das wir andere Vor- und Nachteile besitzen, gegenüber den "normal" geborenen.

Ich werde mich redlich bemühen, auf alle Fragen einzugehen, obgleich ich nicht alles Preisgeben kann.

Euer Mythos The Elder


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Eryn
Neuling

Eryn

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#98666 gepostet am 17/12/2009 18:44:48 Uhr
Einen wunderschönen Abend, an alle Mitleser und an Euch werter Herr MythosTheElder! Smilie

Da ich erst relativ neu hier bin im Forum und ich mich auch sehr für diese Thematik hier interessiere (leider bin ich noch nie wirklich dazu gekommen, mich weiter damit zu beschäftigen, was ich hiermit nachholen will), möchte ich Euch ein paar Fragen stellen, werter Herr.

Ich muss zugeben, ich habe beileibe nicht alle Beiträge gelesen, die hier verfasst wurden. Zumal mich diese wüste Diskussions-Beiträge über „Richtig-Falsch“ etc. nicht wirklich interessehalber mitnahmen und eher irritierte. Außerdem hatte ich kein Bedürfnis für irgendjemanden Partei zu ergreifen, noch meinen „Senf“ dazuzugeben, denn meine Fragen erschienen mir doch (zum Thema selbst) eher passender und viiiiel wichtiger, als alles andere ;-)

Ich habe mir einige Ihrer Erläuterungen trotzdem durch den Kopf gehen lassen – nicht alles, was hier geschrieben stand/steht hat mich „gelangweilt“ (extrem ausgedrückt – ich will keineswegs irgendjemanden hier brüskieren und dessen Meinung als „langweilig“ bezeichnen – wer wäre ich denn, dies tun zu dürfen?)
Jedenfalls blieb ich als erstes an dieser Frage hängen:

- Sind nicht alle Lebewesen hier auf dieser Erde gleich altrig?

Dass jetzt keine Missverständnisse aufkommen, eine kleine Erklärung hierzu: Ich meine keineswegs das Alter, welches wir hier „erfunden“ haben, um unsere Lebensjahre zu zählen. Vielleicht muss ich da etwas weiter ausgreifen: Meinem Glauben nach gibt es eine einzige Sache, die alles was es gibt auf einen Punkt bringt, und alle anderen Details irrelevant macht. Ich bezeichne dieses als: „Alles-was-ist“
„Alles-was-ist“ ist eben alles, was es hier, im Universum, außerhalb des Universums etc.etc. gibt. Und wie Ihr werter Herr geschrieben habt – Ihr glaubt auch an ( tut mir leid, wenn ich Euch jetzt nicht genau zitieren kann) „Graue Schlieren“? Diese mächtige, höhere Wesenheit, die alles einzuschließen vermag in dessen Kraft.
Und so ähnlich verhält es sich mit „meinem“ „Alles-was-ist“. Meiner Meinung nach entsteht alles Leben aus dieser Macht.
Es besteht aus vielen einzelnen Bewusstsein, jedoch sind diese wieder ein einziges G a n z e s. Ich stelle mir das immer vor, wie eine Blase. Und diese Blase spaltet sich ab, wenn sie es wünscht. Und aus diesem winzig-kleinen Teil, der abgespaltet wurde, entsteht ein kleines, neues Bewusstsein, dass jedoch noch immer mit der riesig-großen Blase verankert/verbunden ist/bleibt.
Nun gibt es Abermillionen dieser Abspaltungen. Jedes Tier, jeder Mensch, jede Pflanze ist so eine Abspaltung – jedes Lebewesen. So auch die … Vampire/Vampyre etc. wie auch immer oder was auch immer für Lebewesen es sein mögen. Smilie

Wenn Ihr sagt, Ihr seid einer der ältesten, Eurer Art – oder zumindest wisst Ihr von noch keinem anderen Geschöpf, das sich mit Eurem „Alter“ oder Eurer Lebenserfahrung messen könnte – dann stimmt das mit meiner Ansicht nicht so ganz überein.
Ich habe mehrmals darüber nachgedacht und diese Theorie gewendet und gedreht – jedoch kommt immer dasselbe Ergebnis zustande: „Es gibt kein älter oder jünger.“ Zumindest nicht in dem Sinn ;-)
Es gibt Erfahrungswerte. Einer hat mehr (bzw. kann sich an mehr Erfahrungen erinnern, die er Zeit seines Bestehens erfahren hat) und der andere erkennt weniger Erfahrungen als seine eigenen. Jedoch, da jeder einzelne eine „Abspaltung“ ist (Himmel, das hört sich doch irgendwie minderwertig an – obwohl ich hoffe, jeder hier weiß, was damit gemeint ist ;-)) und mit „Alles-was-ist“ verbunden bleibt, und so alle Erfahrungswerte in sich hat, da „Alles-was-ist“ diese Erfahrungswerte in sich aufnimmt und jeder „Abspaltung“ weitergibt, die entsteht. Egal, wie viele das jetzt sein mögen.
Ich hoffe ich spreche nicht in Rätseln und langweile Euch damit?
Jedoch bleibt dann noch diese eine Frage übrig:

- Wenn Ihr sagt, Ihr könnt Euch an alle Leben erinnern, derer ihr gelebt habt … wie kommt es, dass es dann solche Eurer Art gibt, die das nicht können? Versteht Ihr, was ich erfragen will? Ich meine … wie kommt es, dass sich manche von Euch weit zurückerinnern können … und andere überhaupt nicht, oder minimal? Wenn ich Eure Theorie „hernehme“, dann müssten doch alle Vampire/Vampyre/Lycaner etc. alle Erfahrungswerte inne haben, ohne „dazulernen“ zu müssen. Sie hätten alles in sich. Müssten nichts erfragen – außer sie machen wieder neue Erfahrungen, die „Alles-was-ist“ noch nicht beinhaltet.

Ach, die ganze Sache ist etwas kompliziert – und wahrscheinlich äußerst kompliziert in meinem Gehirn aufgebaut ;-)

Und höchstwahrscheinlich ist es eine Frage, deren Antwort man nicht weiß – oder jeder hat seine eigene Antwort dafür.

Und um auf eine einfachere zu kommen Smilie

Wann seid Ihr darauf gekommen, dass Ihr so alt seid, wie Ihr nun mal seid? Wie seid Ihr an die Erinnerungen gekommen, die Ihr jetzt innehabt?
Rückführungen ins frühere Leben?
Habt Ihr nachts davon geträumt?
Tagträume oder Visionen?

Ich hoffe diese Frage überfordert Eure Privatsphäre nicht, ich bin nämlich schon gespannt, welche Antwort mich erwarten wird Smilie
Es kann auch möglich sein (höchstwahrscheinlich sogar), dass ich weitere Fragen an Euch hätte – wahrscheinlich ziemlich viele sogar – falls sie sich nicht im Laufe der Tage von selbst klären oder ich sie anderweitig „für mich“ rausfinde (oder meine Meinung darüber bilde).

Ich freue mich schon auf Euer Antwortschreiben, werter Herr MythosTheElder und wünsche Euch und auch allen anderen Mitlesern einen wundervollen Abend und eine ruhige, gemütliche Nachtstunde Smilie

Herzlichst,
~ Eryn

PS. Verzeiht meine etwas konfuse Art zu Schreiben bzw. mich auszudrücken - manchmal finde ich einfach nicht die passenden Worte für mein Anliegen oder meine Gedankengänge.


Es gibt kein "Besser" oder "Schlechter", nur Unterschiede. Diese müssen respektiert werden, egal ob es sich um die Hautfarbe, die Lebensweise oder eine Idee handelt.
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MythosTheElder
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#98696 gepostet am 18/12/2009 14:16:53 Uhr
Werter Eryn,

ich finde Eure Art zu schreiben gar nicht kompliziert. Es erheitert mich sogar, das jemand gerne hinter das „Dahinter“ schauen zu vermag und bereits Einsichten hat, die nur wenigen zu Teil werden können. Und nach meiner Erfahrung her ist es relativ einfach, selbst den kompliziertesten Texten zu folgen, wenn man erst einmal den „roten Faden“ darin entdeckt hat.

Nun ist es so, das ich gar nicht weiß, ob ich Euch „richtig“ oder „falsch“ antworten kann. Mir fallen aber ein paar Dinge zu Eurer Theorie ein, die vielleicht ein wenig Licht in das Dunkel bringen können. Sowohl für Euch, als auch für Erklärungen, die meine Art betreffen. Schauen wir mal, ob es mir gelingt, ein paar Punkte zu verknüpfen.

Fange wir an mit „Alles was ist“. Diese Gedanken kenne ich, denn ich hatte sie ebenfalls. Alles ist Teil eines großen Ganzen. Egal, wie sich das aufteilt oder „aufspaltet“. Und vor allem mag ich die Idee dahinter, das wenn „Alle war ist“ hinter irgendwas steht, das alles Wissen damit selbstverständlich damit einher geht. Man nimmt diese „Theorie“ gern als gegeben an, wenn man auf sie stößt und schon wird einem vieles klarer. Doch meines Erachtens gibt es auch dort ein „dahinter“. Ein Weiterdenken, wenn man so will.

Nehmen wir die Theorie „Alles was ist“ hin. Dann ergeben sich daraus zwei wesentliche weitere Aspekte. „Alles was war“ und Alles was sein wird“. Denn in „Alles was ist“, sind genau diese beiden Aspekte zur gleichen Zeit vorhanden. Nehmen wir einen Punkt, irgendwo im Universum, und gehen von diesem in einer unendlichen Anzahl an Abspaltung, gleichzeitig in alle Richtungen, dann „wachsen“ wir. Und zwar an Erfahrung und Wissen. Denn jeder „Schritt“ den wir tun, ist eine konsequente Erfahrung. Doch es passiert auch etwas seltsames. Vergangenheit „verschwindet“ nicht einfach, sondern existiert in der „vergangen“ Form weiter. Also sind wir gerade jetzt in diesem Moment, aber auch gleichzeitig waren wir auch eben in dem Moment zuvor. Und wir werden auch sein, in dem Moment, als nächstes kommt.
Es ergeben sich also lineare Begebenheiten, die man „vor“ und „zurück“ verfolgen können. Gehen wir zurück, „verjüngt“ sich alles, gehen wir vor, „erweitert“ sich alles (und zwar immer um den einen Schritt, den nach dem existenten Moment kommt).

Wenn nun „Alles was ist“ auch beide anderen Aspekte in sich vereint, so liegt es auf der Hand, das man gleichzeitig „ein Kind“ - „Erwachsen“ - „Alt“ sein kann. Und das mit jedem erdenklichen „Wissenstand“ der jeweiligen „Daseinsform“.

„Spaltet“ sich nun aus irgendeinem „Moment“ etwas ab, so ist es entweder jung, erwachsen oder älter. Und da mit einer Abspaltung ein neuer Prozess des „Werdens“ beginnt, ist es egal, wie wie viel Wissen dahinter steckt, weil es wieder neu lernen muss, das bereits Erlernte „neu zu erleben, als eigenständige Daseinsform“. Und da etwas Neues, auch gleichzeitig „jung“ ist, bewegt man sich in einem ewigen Kreislauf, solange, bis das Wissen der neuen Daseinsform dort angelangt ist, wo das Wissen vor der Abspaltung gewesen ist. Und dann ergeben sich zwei weitere Aspekte. Lebt es unabhängig von der alten Wesensart selbstständig fort, oder vereint sich es wieder. Lebt es selbstständig fort, entwickelt sich ein neues Bewusstsein. Unabhängig vom Alten, obwohl es das gleiche Wissen in sich trägt.

Das mit den Blasen finde ich interessant, weil es auch dort mehrere Ideen gibt. Zum Einen muss man wissen, wie es sich mit Blasen verhält. Dazu reicht simple Physik. Zum Anderen muss man auch wissen, das eine Abspaltung von einer Blase, zwar die gleiche Basis hat, aber nicht gleich ist. Auch wieder simple Physik. Nehmen wir eine Seifenblase, aus der wir zwei machen, so ist der Ursprung der Gleiche, aber die Dichte ist es nicht mehr. Würde also, nach Eurer Theorie, eine riesige Blase existieren, von der sich gigantisch viele Abspaltungen ergeben, so würde früher oder später die „Dichte“ dieser Blase geringer werden. Und nach Eurer Theorie, würde sie nicht nur Abspaltungen für diesen, unseren Planeten hergeben, sondern wäre für alle Lebensformen im gesamten Universum verantwortlich. Soweit so gut. Die Sache ist nur die, das Abspaltung eben auch die Fähigkeit haben, sich zu „vereinen“. Und je mehr sich vereinigen, umso „dichter“ wird die Basis der neuen Vereinigung. Auch wenn alle Abspaltungen, und neue Vereinigungen immer noch aus dem gleichen Ursprung bestehen und die gleichen Informationen besitzen, ergeben sich neue Sphären von neuen Bewusstseinsformen. Und dann kommt die Frage auf, ob eine Vereinigung von vielen kleinen Abspaltungen in der Lage ist, so sehr an zuwachsen, dass sie die alte, ursprüngliche Form „aufzehren“ kann und damit den alten Teil in sich aufnimmt.

Albert Einstein ist übrigens der „Vater“ dieser Theorie und hat dazu eine Menge zu sagen gehabt und Anhaltspunkte gegeben. Wissenschaftliche nennt man so etwas einen „kosmische Schleife“. Nachzulesen, für jene, die kein wissenschaftliches Verständnis haben, ist das ganze in James Blish „Die fliegenden Städte“.

Ach übrigens, darum ist es auch eine wissenschaftliche Lüge, das man sich selbst nicht in der Vergangenheit begegnen darf, weil zwei gleiche Gegenstände oder Individuen nicht den gleichen Raum einnehmen können. Denn wenn man aus der Gegenwart in die Vergangenheit reist, so ist die frühere Form des selbst „jünger“ und damit NICHT gleich. Andersherum geht das natürlich nicht. Folgt man einem linearen Zeitstrom, so würde man hier aufhören zu existieren, wenn man in die Zukunft reist und lediglich in die Zukunft gereist sein. Da man nicht „normal“ gealtert ist, kann man also nicht auf ein „älteres“ seines selbst stoßen. Einzige Ausnahme davon ist die Theorie von der alternativen Zeitverfolgung, also der Mehrdimensionalen Zeitform eines Gegenstandes oder Individuums.

Also so entstand das Ausspruch: „Alles was war, wird auch wieder sein.“

Vielleicht versteht Ihr nun, werter Eryn, das nicht alles „Gleich Alt Sein kann“. Das es Älteres gibt, sowie auch Jüngeres. Und vielleicht erklärt es Euch auch, das das „Alles was ist“ verschiedene Altersstufen haben kann und das zur gleichen „Zeit“.

Darum ergeben sich auch die Unterschiede, zwischen Älteren und Jüngeren Wesen oder Bewusstseins-Stufen. Wohl aber habt ihr Recht damit, das jedes Wesen, dadurch das gesamte Wissen in sich trägt, was bisher existierte und was noch existieren wird. Weil ja alles schon mal da war. Verwirrend, ich weiß.

Wenn sich aber eine Abspaltung ergibt, und diese „jung“ ist, so wird vielleicht nun auch klar, warum diese neue Abspaltung erst wieder lernen muss, das gesamte Wissen in sich aufnehmen zu können oder einfacher, erst lernen muss, sich erstens, an das Wissen zu erinnern und zweitens, lernen muss damit umgehen zu können.

Und es stimmt auch nicht, das ich mich nicht an noch ältere „Geschöpfe“ erinnern kann. Ich weiß, das die Wesenheit, die wir „grauen Nebel (oder Schleier)“ nennen, wesentlich älter ist als ich es bin. Und ich weiß auch, das es auch noch ältere Geschöpfe auf dieser Welt gibt, als ich es bin. Meine Aussage bezog sich auf die Menschen und nicht auf alles Leben oder Bewusstsein, welches existiert. Verglichen mit so manchem Alter, bin ich da eher noch ein „kleines Kind“. Kosmisch gesehen, im übertragenen Sinn, bin ich sogar nicht mal auf der Welt.

Darum sprecht Ihr für mich auch nicht in Rätseln und ich verstehe Eure Ansätze und Aussagen sehr gut. Eure Frage, bezüglich „warum sind Vampire verschieden alt, müsste sich damit eigentlich erklärt haben. Doch ich kann noch einen weiteren Ansatzpunkt ergänzen, warum die Dinge so sind, wie sie sind.

Stellt Euch vor, von dieser Blase spaltet sich ein neues Bewusstsein ab. Es trägt unendlich viel Wissen in sich, wenn ich Euren Ausführungen recht gebe. Aber wie sähe das dann aus? Egal wie winzig diese Abspaltung auch wäre, sie wäre gigantisch an Wissen. Wenn ich Eure Intention aber nun hernehme und verfolge, würde ich darauf kommen, das die Blase, aus purer Energie bestehen würde/müsste. Wieder simple Physik. Und nun stellt Euch vor, das egal wie winzig die Abspaltung auch ist, soviel Energie enthalten sein muss durch das unendlich viele Wissen, das es sofort „platzen“ würde, wenn es eine stoffliche Form annehmen würde.

Nehmen wir an, das wir Menschen oder stoffliche Lebewesen, nur Gefäße sind, dann würde die Energie viel zu gewaltig sein. Es wäre plötzlich in uns, um uns herum und einfach überall. Die Folgen sind klar, sofortiger Exitus unseres Gehirns, weil wir auf normale Art und Weise gar nicht in der Lage wären, diese Gesamte Energie durch uns durch fließen zu lassen, ohne dabei schaden zu nehmen. Es bedarf letzten Endes also eines genauso großen Bewusstseins, wie es das „Alles was ist“ hat. Das geht, klar. Aber eben nur, wenn man lange genug lebt und bewusst ist. Über Äonen von Zeiten müssen wir erst wieder lernen, wie wir mit diesem Wissen und dieser Energie umzugehen haben. Quasi das wir lernen, unseren stofflichen Körper, in ein super feins Instrument zu verwandeln, das in der Lage ist, dieses Wissen und diese Energie überhaupt aufzunehmen. Und die Bewusstwerdung eines Bewusstseins, kann einstweilen mehrere Jahrtausende andauern. Wenn ich sogar richtig liege, dann sogar mehrere Jahrmillionen. Unendliches Bewusstsein, bedarf nämliches einen unendlichen Verstandes, um es zu erfassen. Und nein, ich behaupte hier nicht, das ich einen unendlichen Verstand habe. Im Gegenteil, ich bin noch weit davon entfernt.

Um Eure anderen Fragen zu beantworten, muss ich wem auch immer sei Dank, nicht soweit ausholen.

Meines Alters bin ich mir seit meiner Geburt bewusst. Allerdings habe ich es zu dem Zeitpunkt noch nicht verstanden. Mehr und mehr habe ich erfahren, seit ich 4 Jahre alt war. Es ist immer wieder der gleiche Prozess, wie beim „alles was ist“. Abspaltung, neues Lernen und Erkennen, Wissen erweitern, und von vorne beginnen. Das menschliche Gehirn ist halt auch nur ein „Muskel“, den man trainieren muss und der mit dem Alter wächst. Je mehr Wissen man in sich aufnimmt, umso mehr erfährt man auch über sich selbst. Was meine vergangenen Leben betrifft, erste Erinnerungen hatte ich durch luzidere Träume tagsüber. Visionen und klare Erinnerungen kamen dann ab der Pubertät. Wie alt ich war, darüber habe ich mir Jahre lang gar keine Gedanken gemacht. Im Gegenteil, ich bin bis vor nicht allzu langer Zeit noch davon ausgegangen, das ich nur vier, bis fünf Tausend Jahre alt bin. Bestimmte Theorien von einem sehr guten und langjährigen Freund und Wegbegleiter haben mich dazu getrieben, dann mal genauer hin zu schauen. Das haben alle von uns Ältesten dann vor wenigen Jahren gemacht. Bestimmte Techniken der Meditation und vor allem, wie Ihr es andeutet, eine bestimmte Form der „Rückführung“ erleichtert es dann, die gelebten Zeiten auseinander zu halten und vor allem zeitlich zuzuordnen.

Mythos The Elder


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Eryn
Neuling

Eryn

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Seit: 14.12.2009
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#98700 gepostet am 18/12/2009 15:44:36 Uhr
Lieber MythosTheElder,

Anscheinend bin ich ja auf eine richtige Fundgrube an Gemütern gestoßen, die auf dem gleichen "Kohlenstoff" basieren, wie ich Zwinkern - gedanklich gesehen.

Ich fand es unheimlich interessant Eure Ausführungen zu lesen, möchte mich aber erst morgen mit einer richtigen Antwort befassen, da meine Zeit heute nicht mehr dazu reicht. Gleichfalls möchte ich Euch danken, dass Ihr die Zeit gefunden habt, meine Fragen zu beantworten ... und dann noch so souverän und vor allem verständlich Smilie

Ich wünsche Euch noch einen schönen Nachmittag und ruhet gut Smilie

Um eines noch zu erwähnen, da es anscheinend einigen hier so geht, ich bin weiblichen Geschlechts ... - um es noch hier dranzufügen. Nicht, dass es einen Unterschied machen würde, aber Ehrlichkeit währt am Längsten Smilie

Herzlichst,
~ Eryn


Es gibt kein "Besser" oder "Schlechter", nur Unterschiede. Diese müssen respektiert werden, egal ob es sich um die Hautfarbe, die Lebensweise oder eine Idee handelt.
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Wolfsister
Neuling

Wolfsister

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Aus: Schwerte
Seit: 19.07.2009
(offline)

#98708 gepostet am 18/12/2009 20:42:15 Uhr
MiLord MythosTheElder,

nachdem ich mir nun diesen Thread mehr als 1 x durchgelesen habe (wie auch Eure geschätzten anderen Beiträge zu diversen Themen) war ich mir bis heute noch immer innerlich im Unklaren, ob ich öffentlich hier im Forum antworten soll, den privaten Weg über eine PN wähle, oder letztendlich sogar schweige. Hm.. mein Innerstes entschied sich für die offene Konfrontation? im Forum *sanftlächel*

Kurz vorab: Ich habe vor einiger Zeit hier im Forum bereits Beiträge verfaßt allerdings unter dem Namen "Zina". Danach legte ich diesen Account aus persönlichen Gründen "still" und entschied mich heute wieder hier aktiv zu werden.. doch nun unter meinem tatsächlichen (verliehenem) Namen - egal.. ist nicht wichtig.

MiLord, Eure geschätzte Absicht und die daraus sich ergebenen Informationen weiß ich zu schätzen - meinen Dank! Doch habe ich in Eurer Anfangsgeschichte Ängste bzw. geschildertes Unwohlsein aus Euren Beiträgen entnehmen können, was in mir ehrlich gesagt Fragen aufwirft (vlt. kann ich Euch ja auch weiterhelfen?!)

Meine erste Erinnerungen an ein Gefühl war Entsetzen! Verwirrung! Panik! Flucht! Ehrfurcht! Und vor allem totales Gefühlschaos. Man lebte in einer noch sehr frühen Kultur, mehr primitiv, denn zivilisiert. Man war angesehen und als Schamane hatte man seinen Platz und seinen Wert in seiner Kultur. Und dann sagt Einem eine, nennen wir es mal höhere Macht, plötzlich „Guten Tag“. Die Antwort auf Anrufungen und Gebete. Man hatte ein klares Verständnis für sich und seine Kultur und dann wird man Teil von Etwas, das bar jeden Verstandes ist


Hm... bei allem Respekt doch bereits ein (nur) "schamanisch Tätiger" wird seit Jahrhunderten auf derartige Begegnungen jenseits des Verstandes ausgebildet!

Und Ihr - zu dieser Zeit gar im Stand des Schamanen (lt. eigener Aussage) - hättet eine derartige Begegnung als "normal" einstufen müssen. Anmerkung: Schamanen sind die Vermittler (das Sprachmedium/Sprachrohr) zwischen den Welten des Hier und Jetzt und den Anderswelten und mit sämtlichen Lebensformen vertraut

Selbst eine Person/ein Wesen im Ausbildungsstatus (schamanisch Tätige(r) weiß/wußte um diese Kontakte und ist in diesen konfirm.

Egal ob das menschliche Gehirn damals anders "tickte".. die Ausbildung und daraus schlussfolgernde Erfahrung der Schamamen, Träumer und Sucher blieb gleich... schon seit Jahrhunderten - und sie wird fortwährend aktualisiert (leiselächel)

Warum also ward Ihr, MiLord so schockiert.. die Geister die ich rief... werden antworten.

Kommen wir zu einem anderen "Punkt".. Ihr bringt/nennt Vampyre immer gleichzeitig mit Lykanern in euren geschätzten Beiträgen..

Hm.. es freut mich hier jemanden anzutreffen, der zumindestens objektiv diesen Zusammenhang klar und deutlich vertritt (obgleich ich ehrlich gesagt darüber erstaunt bin). "Zina" hat hierüber bereits vor einiger Zeit einen Zusammenhang erklärt - Vampyr und (Were)-Wolf sind Stiefgeschwister.. zumindest wenn ich der Mythologie meines Volkes Glauben schenken darf (und DAS tue ich).

Doch mal davon abgesehen fernab der neuesten Erkenntnisse der (Gen-) Forschung wird im heutigen Zeitalter zunehmends dem "Auftreten" der sogenannten Gestaltswandler auch (schul-)medizinisch Beachtung gewährt. Hm.. mir fällt momentan der Fachbegriff nicht ein, doch sollte es in etwa unter "forensischer Psychiatire" erkundet werden können.

Sicher.. lt. Studienergebnissen aus 2008 erkannte man (angegblich) einen Bestandteil der menschlichen DNA als "außergewöhnlch" an, wenn dieser sich nicht mindestens 75 Jahre zurückverfolgen ließe. So schickte man sich, noch weitere Test basierend darauf fortzusetzen. Hm.. nicht alle Test lieferten die gewünschten/erhofften Ergebnisse denn selbstverständlcih wandeln unter den Menschen noch sehr viele "andersartige" Wesenheiten - nur sind diese nicht immer dem Zugzwang ausgesetzt, Blut bzw. Speichel o.ä. abzugeben.

MiLord, wir sind uns stillschweigend einig (das weiß ich), das unter den "Menschen" im Hier und Jetzt außer den Vampyren und Lycanern auch noch etliche "andere" Gestaltswandler, Dämonen und "göttliche" Geschöpfe wandeln... und das nicht erst seit diesem 'Jahrhundert".

Meine Frage daher... warum nur hebt Ihr in euren Beiträgen unbedingt nur diese beiden Spezies hervor... gelten die weiteren (anderen) nicht in Eurer Rehabilitierung oder WO? liegt der Grund?

So erwarte ich nun Eure geschätzte Antwort

Ergebens,
Wolfsister


** Phantasie ist wichtiger als Wissen.. denn Wissen (ist) begrenzt **
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MythosTheElder
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(offline)

#98714 gepostet am 19/12/2009 00:54:01 Uhr
Sehr verehrte Lady Wolfsister,

Euer Post hat mich sehr gefreut. Fragt mich nicht Warum, aber es scheint etwas zu bedeuten.
Und sämtliche Eurer Ausführungen kann ich verstehen und nachvollziehen und sie sind auch korrekt.
Und ich begrüße sehr Eurer Anwesenheit, da ihr eine weitere sehr wertvolle Kutlur und Vergangenheit
repräsentiert. Ihr habt in allem Recht, zumindest bis zu dem Zeitpunkt, da ihr mein Post mit einbezieht.

Die Schamanen, wie Ihr sie beschreibt, haben exakt diese Eigenschaften die Ihr benennt. Und das ist schon
sehr lange so. Nicht erst seit ein paar hundert Jahren, sondern ein paar Tausend. Auch wenn sich der
Schamanismus der verschiedenen Kulturen in vielen ähnelt, so bin ich nicht mit dem Wissen gesegnet,
alle diese Kulturen genau zu kennen. Ich habe es auch weniger mit der indianischen, sondern viel eher
mit der ayurvedischen Kultur. Doch allen sind die Faktoren zu eigen, die Ihr beschreibt.

Geht man noch weiter zurück, kommt man auf einen Schamanismus, der sich in der Zeit der
Neolithischen Revolution entwickelte. Das liegt in etwa 12.000 Jahre zurück. Mein "Erleben" und
meine "Erinnerungen" an mein erstes erwachen, liegt noch weiter zurück. Und zu dem Zeitpunkt,
war es nicht üblich, sich auf irgendeine Weise mit der "anderen" Seite in Verbindung setzen zu müssen,
da sie eh "Gegenwärtig" war. Doch die Aufgaben, waren damals anderer Natur. Jäger und Sammler waren
nicht Sesshaft und die "Götter" waren sämtlich pragmatisch aus der Natur. Und sicher, war man damals
schon das praktische "In-Verbindung-treten" ein Teil davon.

Doch ihr könnt Euch vielleicht vorstellen, was passiert, wenn man zur "Ruhe" kommt, weil man irgendwo
Sesshaft wird. Der Kontakt, weil nicht mehr permanent über Monate des Wanderns, verändert sich, weil
der Alltag sich plötzlich verändert. Man ist nicht mehr getrieben von vielen Dingen des Überlebens.
Wenn dann zum ersten Mal ein Kontakt zustande kommt, ist dieser um ein vielfaches stärker, als man
es gewohnt ist. Förmlich eine explosive Verbindung, die einem zunächst erst einmal den Atem verschlägt.

Darauf bezogen sich meine ersten Empfindungen und Erinnerungen. Den ersten bewussten Vollkontakt,
zu einer anderen Welt, aus einer nicht mehr "getriebenen" Situation heraus, das kann schon ein wenig
ängstigen im ersten Augenblick. Der Mensch, war halt schon immer ein "Gewohnheitstier". Und wenn man
über Jahre hinweg nur einen kleinen Einblick hat, gewöhnt man sich halt daran. Sobald man dann eine
"Verbindung" hat, die um ein mehrfaches Stärker sind, haut einen das kurzfristig schon mal aus den Socken.

Vielleicht versteht ihr nun besser, was ich mit meiner Ausführung meinte.

Eure nachfolgenden Gedanken muss ich nicht weiter kommentieren, da sie allesamt richtig sind. Doch
ich möchte Euch Eure letzte Frage beantworten, da diese direkt an mich gerichtet ist.

Lady Wolfsister, ich heben diese beiden Spezies hervor, weil ich direkter Angehöriger Dieser bin. Ich selbst
bin ein Vampir, auch wenn mir mit der Zeit, zunehmend dieser Begriff nicht mehr allzu passend erscheint.
Aber es ist das Beste, was wir als nahe stehenden Begriff verwenden können. Meinen direkten Verwandschafts-
grad mit den Lycanern kann ich nicht mehr verleugnen, weil wir den Zusammenhang genetisch erkannt haben.
Diese Erkenntnis, ist für viele Personen, beider Linien sehr verwirrend und befremdlich, weil speziell in den letzten
50 Jahren eine "Feindschaft" zwischen beiden propagiert wurde, die eigentlich nie existierte. Meine Bemühungen
gehen dahin, das ich beide Linie wieder in der Öffentlichkeit als "Zusammengehörig" beschreibe, weil es so war und
so ist.

Doch Ihr fragt mich, warum ich die anderen Spezies nicht bedenke in meiner Öffentlichkeitsarbeit. Ich hatte gehofft,
das es sich von selbst versteht. Denn, sicher weiß ich um all die weiteren Spezies, viele sind mir bekannt, und mit
einigen habe ich Kontakt. Doch wer wäre ich, das ich mir anmaßen könnte, über diese zu berichten? Nur um die
Spezies zu wissen, würde nicht reichen, um sich das Recht herauszunehmen, darüber zu berichten oder für sie
zu sprechen. Es steht mir schlicht nicht zu, über derlei Dinge von anderen Spezies zu reden, weil ich kein Vertreter
dieser bin. "Schuster bleib bei denen Leisten", so sollte es bindend sein, für alle Spezies. Ich kann lediglich darüber
berichten, welche Art der Erfahrung ich oder mein Volk/meine Kultur mit entsprechenden Spezies hat oder hatte, sofern
es verzeichnet ist.

Das ist auch schon alles MyLady. Ich mag einfach nicht über Dinge reden, die nichts direkt mit mir zu tun haben, weil
ich einfach zu wenig darüber weiß oder nicht für diese Wesen sprechen kann, weil ich nicht zu diesen gehöre.
Ich hoffe Ihr versteht das. Es hat ansonsten keinen anderen Grund. Kein Abwerten und keine Ablehnung, sondern
ganz einfach, ich gehöre nicht dazu.

Ergebens,
Mythos


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Eryn
Neuling

Eryn

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Seit: 14.12.2009
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#98721 gepostet am 19/12/2009 18:24:51 Uhr
Werter Herr MythosTheElder,

Da ich Eure Antwort lese, wobei ich nebenbei meine Denkansätze (sofern ich welche dazu abgeben möchte) abtippe, sind Eure Beiträge kursiv gesetzt worden. Ich möchte Verwechslungen oder Missverständnissen vorbeugen, deshalb diese Formatierung Smilie
Danke schon im Voraus, für Euren ausführlichen Beitrag!

Denn in „Alles was ist“, sind genau diese beiden Aspekte zur gleichen Zeit vorhanden. Nehmen wir einen Punkt, irgendwo im Universum, und gehen von diesem in einer unendlichen Anzahl an Abspaltung, gleichzeitig in alle Richtungen, dann „wachsen“ wir. Und zwar an Erfahrung und Wissen. Denn jeder „Schritt“ den wir tun, ist eine konsequente Erfahrung.

Und indem Wir, (ich nenne Uns mal „Die Einzelnen“, ich denke das hört sich besser an, als dauernd von abgespaltenen Seelenteilen zu sprechen …) an Wissen mehr und mehr aufnehmen und unser Erfahrungsschatz sich erweitert, desto mehr erweitert sich das Wissen der großen Macht, die hinter uns steht (sozusagen, diese große Blase, die „Alles-was-ist“ beinhaltet Smilie) und auch deren Erfahrungsschatz erweitert sich. Alles, was jedem Einzelnen widerfährt, nimmt auch diese Macht als Eigene Erfahrung in sich auf. Wir Einzelnen sind sozusagen ihre Hände, Füße sozusagen ihre Fühler, die sie ausstreckt um immer mehr Erfahrungen zu machen und auch ihr Sein zu erweitern.
So viel dazu – also weiter im Text Smilie


Lebt es unabhängig von der alten Wesensart selbstständig fort, oder vereint sich es wieder. Lebt es selbstständig fort, entwickelt sich ein neues Bewusstsein. Unabhängig vom Alten, obwohl es das gleiche Wissen in sich trägt.

Ja, denn das gesamte Wissen, dass „Alles-was-ist“ in sich trägt, trägt auch jeder Einzelne von Uns in sich. Wir erweitern unseren Erfahrungsschatz ja nur – wie gesagt Smilie

Würde also, nach Eurer Theorie, eine riesige Blase existieren, von der sich gigantisch viele Abspaltungen ergeben, so würde früher oder später die „Dichte“ dieser Blase geringer werden.

Nein, nicht ganz. Smilie Wie oben schon angeführt glaube ich persönlich daran, dass Wir eben nur Fühler zum Tasten, Fühlen, Erfahrungen sammeln sind. Und trotzdem Wir „nur“ Fühler sind, sind Wir trotzdem „Alles-was-ist“. Wir „gehören“-sozusagen-„dazu“. Wir sind ein und dasselbe. Wir spalten uns nicht ab, in diesem Sinne – sondern sind Gliedmaßen. Jeder von Uns mit den eigenen Gedanken. Den eigenen Ansichten. Den eigenen Absichten. Jeder gehört/IST sozusagen diese größere Macht, und doch mit eigenständigem Körper.
Und so wie Körper (unsere menschlichen) eben sind, währen sie nicht ewig auf der Erde sondern verfallen zusehends dem Alter. Und das ist mitnichten etwas schlechtes Smilie Meiner Meinung nach könnten Wir Einzelnen, wenn Wir wollten ewig leben. So lange leben, wie wir wollten. Nur entscheiden sich die meisten schon nach kürzester Zeit abzutreten, und wieder zur „Blase“ zurückzukehren. Die Fühler sozusagen einzufahren und wieder ein Ganzes, des Ganzen zu werden. Viele fällen eigenartige Entscheidungen und machen Erfahrungen zum Beispiel indem sie gehen, weil sie ermordet werden und andere entschlafen einfach aus ihrem menschlichen Körper Smilie
Für die meisten Personen, die ich mit meiner Ansicht vertraut gemacht habe, war es nicht einzusehen, weshalb sich ein Mensch „freiwillig“ aussucht ermordet zu werden – diese Erfahrung zu machen. Wer würde das schon gerne? Sich freiwillig weh tun lassen? Und ich spreche jetzt nicht von Masochismus.
Ich denke aber, dass man mit einer gewissen Absicht ein „Einzelner“ geworden ist. Sei es die Erfahrung zu machen ein wundervolles Leben zu führen, sein eigenes Leben, welches man unter Kontrolle hat, oder sei es ein Baby im Bauch der Mutter zu sein, dass noch vor der Geburt stirbt – eben um genau DIESE Erfahrung zu machen.
Ich denke die Leser, die diese Worte hier mitbekommen, werden entweder entrüstet, den Kopf schütteln, mich mit Worten versehen, die ich gar nicht wissen will, oder sich denken, ich habe entweder eine kranke Fantasie oder BIN schlichtweg geisteskrank ;)
Und ich kann diese Personen auch verstehen. Es ist nicht jedermanns Sache das Leben so zu betrachten. Aber ich will hier auch gar nicht weiterbohren. Denn das ginge zu sehr vom Thema weg und würde auch zu nichts führen.
Worauf ich hinaus wollte. Meiner Theorie nach werter Herr MythosTheElder, nimmt die Blase nicht an Dichte ab, sondern bleibt immer so groß, wie sie ist. Sie erweitert sich an Erfahrungen, die ihre Fühler – Wir Einzelnen – machen. Und in dem Moment wo sich ein Einzelner entscheidet, diese Welt zu verlassen, in dem Moment kehrt die Seele des Einzelnen, mit all seinen Erfahrungen darin zur Ausgangstation/Blase/Macht zurück, um darin wieder Platz zu finden – sich selbst zu finden und zu entscheiden, ob noch ein Trip zur Erde Sinn machen würde oder erstmal eine Verschnaufpause angebracht ist um in der großen Mitte der Blase zu verweilen.
(Ein Nachsatz meinerseits: Die Erde war nur ein geringer Teil des großen Schauplatzes, in dem wir Einzelnen oder „Alles-was-ist“ agiert Smilie)
Soviel zu meiner Theorie, oder meinem Glaubenssatz.


Die Sache ist nur die, das Abspaltung eben auch die Fähigkeit haben, sich zu „vereinen“. Und je mehr sich vereinigen, umso „dichter“ wird die Basis der neuen Vereinigung. Auch wenn alle Abspaltungen, und neue Vereinigungen immer noch aus dem gleichen Ursprung bestehen und die gleichen Informationen besitzen, ergeben sich neue Sphären von neuen Bewusstseinsformen. Und dann kommt die Frage auf, ob eine Vereinigung von vielen kleinen Abspaltungen in der Lage ist, so sehr an zuwachsen, dass sie die alte, ursprüngliche Form „aufzehren“ kann und damit den alten Teil in sich aufnimmt.

Und nach meiner Denkweise nach, hat meine Theorie nicht sehr viel mit den physikalischen „Gleichungen“ am Hut ;)
Denn in meinem Denkansatz gibt es keine Vereinigungen von Abspaltungen, weil es im Prinzip keine w i r k l i c h e n AB-SPALTUNGEN gibt. Nur Tastansätze und Fühler um jegliche Arten von Erfahrungen anzuziehen.


Und nun stellt Euch vor, das egal wie winzig die Abspaltung auch ist, soviel Energie enthalten sein muss durch das unendlich viele Wissen, das es sofort „platzen“ würde, wenn es eine stoffliche Form annehmen würde.

Deshalb steht dieses Wissen meiner Meinung nach nur diesen Einzelnen zur Verfügung, die es auch wirklich w i s s e n wollen und auch den Mut aufbringen, es zu wissen Smilie
Ich will niemanden als „feige“ oder „mutlos“ bezeichnen – wenn ich das täte, könnte ich auch gleich dasselbe von mir behauptet, denn ich maße mir nicht an, alle universellen Geheimnisse oder Erfahrungen zu kennen – wie gesagt – ich würde wahrscheinlich auch platzen, wenn plötzlich alles in meinem Kopf vorhanden wäre von 0 auf 100 Smilie
Deshalb lerne ich lieber kleinweise dazu und geh’s langsam an, als dass ich mit Ungeduld darauf dränge gleich alles Vollkommene zu erfahren.

Trotzdem verstehe ich Eure Denkweise bzw. Euren Denkansatz über Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft – etc.
Ich danke Euch, dass ich so weit in Eure Wahrheit vordringen durfte Smilie Es ist immer wieder interessant und mehr als schön von anderen Lebewesen Gedanken „nach“-verfolgen zu dürfen Smilie

Und wie ich bei meiner ersten Frage schon angedeutet habe, ich hätte da noch ein paar Fragen an Euch, wenn’s genehm Smilie

Meine erste wäre diese – oder eher eine Feststellung, die einer Antwort bedurfte, wenn ich so neugierig sein darf :

Weshalb seid Ihr zum Buddhismus gewechselt? Ich nehme an, Ihr wart vorher Katholik oder anderer Religion, oder Ihr wurdet nicht getauft und es wurde Euch selbst freigestellt zu wählen.
Buddhismus, weil Ihr an Eure Wiedergeburt glaubt, richtig?
Was fasziniert Euch noch an diesem Glaubenssatz?
Und welche ist Eure wichtigste Lebens-Regel?

Und welcher Arbeit geht Ihr derzeit nach, wenn ich fragen darf? Smilie
Achja, noch eine Frage, die mir nach Durchlesen dieses Textes gekommen ist:

Woher denkt Ihr, kommt die Annahme der alten Legenden und/oder diversen (Dreh-)Buchautoren, dass Vampire oder solche Personen, die sich als solche bezeichnen Seelenlose Wesen sind?
Weil die traditionellen, früheren Vampire, verstorbene Untote waren, die ohne Seele (weil die Seele ja schon lange in den Himmel gefahren) aus den Gräbern auf die Erde zurückkehrten als … Vampir? Oder was denkt Ihr dazu? (Meine Theorien sind hierzu überflüssig, da ich Eure gerne wüsste)

Um zum Schluss zu kommen, nochmals schönen Dank an den Herrn mit auffallend großem Wissen und wahrscheinlich auch Wissensdurst! Ich wünsche Euch noch einen schönen Abend.

Herzlichst,
~ Eryn


Es gibt kein "Besser" oder "Schlechter", nur Unterschiede. Diese müssen respektiert werden, egal ob es sich um die Hautfarbe, die Lebensweise oder eine Idee handelt.
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MythosTheElder
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#98781 gepostet am 21/12/2009 13:34:12 Uhr
Werte Lady Eryn,

der Buddhismus ist einfach eine angenehme Philosophie. Auch wenn sie seit geraumer Zeit ebenso „vermenschlicht“ wird, wie die Religionen der Menschen, da sich auch hier immer mehr Menschen bereit finden, den Buddhismus gerade so zu strecken, wie man es braucht. Typisch Menschen eben. Der Buddhismus ist auch nur noch ein Teil meines menschlichen Daseins gewidmet. Mittlerweile verfolge ich keine mehr von Menschenhand geschaffene Philosophie oder Religion. Den Buddhismus nutze ich also eben gerade so, wie ich ihn gebrauchen kann. Ganz im Sinne des Buddhismus halt „frechlach“.
Der Buddhismus wie er gelehrt wird, hat aber nichts mit derart Wiedergeburt zu tun, wie ich sie kenne, erlebe oder gültig ist für meine Art. Es kommt dem nur sehr nahe, widerspricht sich dann aber doch in einigen Punkten.

Und ja, ich war vorher durch meine stofflichen Eltern an eine menschliche Religion gebunden, und ich habe recht schnell und früh erkannt, das die Religionen der Menschen eher Metaphern oder Gesetzbücher sind, an denen viele Menschen herum geschrieben haben.

Was mich am Buddhismus an sich fasziniert und vor allem, was auch meine wichtigste Lebensregel ist, ist folgender Satz: „shit happens“. Der Ausspruch beinhalten eine Menge Lebensweisheit. Nicht zuletzt, weil es bedeutet, das man das Leben achten sollte.

Derzeit arbeite ich daran, meine Art davon zu überzeugen, das Veränderungen gut sind und sogar Notwendig. Was meinen Beruf betrifft, nun, ich bin Anthropologe, aber ich arbeite bereits seit einem gewissen Zeitraum nicht mehr wissenschaftlich. Mir war wichtiger, erneut direkt aus dem Leben heraus zu studieren, statt vertrockneter Theorien hinterher zu jagen, die nur den Zweck haben, Dinge zu belegen, die nichts mit den Menschen gemein haben sollten.

Was die „jüngsten“ Legenden betrifft, oder die Sichtweise so mancher Bücherschreiber, das ist glaube ich in diesem Forum und in der Öffentlichkeit genug beschrieben worden. Die ersten Ferse die je ein Mensch direkt zu Papier brachte, war John William Polidori, der Leibarzt und „Zögling“ von Lord Byron. In „Der Vampyr“, beschrieb Polidori keineswegs einen „Seelenlosen“ Vampir. Und auch wenn ich den Humor von Markus Heitz nicht mag, so hat er in seinem Buch Vampire! Vampire!“ recht gut beschrieben, wie der Glaube seit dem 16. Jahrhundert entstanden ist, das Vampire Seelenlos seien. Es war der direkte Einfluss der Obrigkeit und der Kirche, die diesen Irrglauben als Erklärung her nahmen, für etwas, das sie nicht verstehen konnten. Wenn Ihr Euch aber mal die Mühe macht, ALLE Vampirlegenden der Welt zu recherchieren und zu studieren, werdet ihr schnell feststellen, das es diese „Seelenlosen“ nie gegeben hat. Reine Erfindungen des menschlichen Verstandes, für Dinge, die er nicht verstehen konnte. In diesem Sinne gab es also nie diese „Traditionellen Vampire“. Alle Vorfälle, die direkt mit den schon so oft zitierten Ereignissen zu tun hatten, sind wissenschaftlich erklärbar. Alle bis auf einen. Ich überlasse es Euch, diesen zu finden.

Unterdessen muss ich gestehen, das unsere Aufzeichnungen ein sehr schlechtes Licht auf unsere Art werfen. Es ist bekundet, das zwischen dem 14. und 17. Jahrhundert sehr viele unserer Art, gewisse Glaubensansätze und -Fragen stark forciert und unterstütze haben. Zu meiner Verteidigung muss ich sagen, das ich das verstehen kann und letzten Endes auch als Gut befinde. Denn es war einfacher, die Menschen auf „Untote“ zu hetzen, als zu erklären, das man selbst ein Vampir ist. Zumal die Vorstellungen, von dem, zu was wir fähig ist, ein recht großes Chaos ausgelöst hätte. Also lieber in den Särgen suchen lassen, statt bei den Lebenden, denn der „Macht“ der Kirche hatte man nichts hingegen zu setzen.

Mythos The Elder


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Atlan
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#98797 gepostet am 22/12/2009 13:25:57 Uhr
Werter Lord Mythos, the Elder:

Ihr habt mit dem Satz geschlossen: "... der Macht der Kirche
hatte man nichts entgegenzusetzen". -

Das Gefühl habe ich auch, was ich indes nie verstanden habe, ist,
wie es zu einer solchen "Übermacht" kommen konnte ?
Ursprünglich war das eine vertriebene Wüstensekte, - wie sind sie
je so gross und vor allem dermassen mächtig geworden ?

Könntet Ihr mir das bitte erklären ?

- fragt Lord Atlan. -


. - Was ich erfahre, wird Wirklichkeit. -
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Gast
#98817 gepostet am 23/12/2009 08:03:00 Uhr
Hallo, ick bin leider nicht so sprachjewand wie viele hier, aber ick muss das glaube ick auch nicht können. oder? aber ick hab da auch fragen und verstehe nicht alles. ick mein, ick bin 25 jahre alt und weiss auch das es mehr jibt als das was das normale menschsein herjibt. doch empfinde ick anders als die meisten hier. und ick kann irjendwie nicht verstehen, das die fragen hier so merkwürdig sind. ick mein, ejal wasde bist mythos the elder oder wie auch imma, ick versuch mal einfach zu akzeptieren was du sagst und nehme es hin, das du so alt bist.

Lassen wir mal sämtliches vermeintliches Wissen beiseite und gehen wir einfach mal von der Tatsache aus, das es sie gibt. Vielleicht nicht so wie ihr es erwartet. Was würdet ihr wissen wollen?


das versteh ick nicht so richtig. das es nicht so ist, wie in all den filmen und büchern beschrieben ist, ist irjendwie klar, aber was jenau ist anders? wo ist der unterschied? ick mein, müsste man hier in diesem fred die fragen nicht eijentlich so stellen, das man dieset janze wissen nicht erstmal durchleutet und dann nach dem unterschied fragt? das hier so mancher vielleicht nicht so klar kommen mag, kann ick verstehen, wäre ich ähnlich in eijenen glaubensbahnen gepfercht, würd ick mir auch nicht den glauben einfach so weg nehmen lassen, aber liegt darin nicht jenau der sinn? seinen glauben zu überprüfen, indem man sich damit und mit anderen auseinander setzt? klar hab ick angst, das es ins wanken jerät, aber ehrlich, ick wanke lieber und strauchel, aber habe hinterher die jewissheit, das ick entweder jefestigter bin oder aber um vieles wissen reicher. also, was ick jerne wissen möchte ist, ob diese realen vampire, ein besseres leben haben, als die vampire aus filmen und büchern. Und ob sie auch fähigkeiten besitzen, die ähnlich sind, wie die aus der literatur. so, das wars erstmal von mia. tschuldigung, das ick schreibe wie ick schreibe, ick hoffe das ick das bald besser hinbekomme. und das mit dem anmelden, klappt irjendwie nicht bei mia, bin wohl zu blöd dafür.
schön gruss Matze


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MythosTheElder
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#98830 gepostet am 23/12/2009 14:39:18 Uhr
Werte Atlan,

ich kann Eure Frage gut verstehen. Ist es doch eine wichtige Frage, die viele beschäftigt, zumal gerade die Religionen Jahrhunderte lang jeglichen Fortschritt verhindert haben. Aber die Antwort, liegt in der Natur der Menschen und dem Geschenk, die Wahl zu haben, welche Entscheidungen sie haben.

Um es zunächst einfach auszudrücken, warum es den verschiedenen Religionen, mit ihren „Kirchen“ gelungen ist, eine solche Machtbasis aufzustellen, muss man die Grundwerte der Menschen verstehen und wie sie funktionieren. Also ganz einfach:

Marketing, Neid und Geschäftssinn, sind dafür verantwortlich. Eben jene Dinge, welche die Menschheit von jeher Antreibt und nach deren „Gesetzen“ sie auch noch heute funktioniert. „Schaffe eine Nachfrage, biete dann das „Produkt“ an, und binde die Kunden irgendwie an dich.“ Ist diese Nachfrage bereits vorhanden, ist es einfacher. Alles in allem also, letzten Endes nur ein cleveres Geschäftsmodell, um seine „Schäfchen“ bei Laune zu halten. Damals aus Neid geboren, war es schnell ein notwendiges MUSS, um zu überleben. Man ward vertrieben, und musste sich halt was neues einfallen lassen, um sich seinen „Frust“ irgendwie durch „Gold“ abkaufen zu lassen. Was nahe gelegen hat, war einfach. Man bezichtigte die Götter für einige Naturkatastrophen und das es ihre „Willkür“ gewesen ist und schon hatte man ein „Feindbild“ erschaffen. Im Gegenzug, versprach man, das man mit viel „Glaube“ und Organisation, mehr bewegen könnte und so schuf man viele neue Götter, die ja, ach welch Wunder, alles besser machen.

Zur Erläuterung:

Werte Atlan, wie Ihr Euch sicher vorstellen kann, bedarf es einen immer größer werdenden logistischen Aufwandes, eine sich sesshaft werdende Zivilisation organisieren zu können. Um bei Eurem Beispiel der Sumer zu und deren Hegemonie zu bleiben, ist es klar, das die Götter „Hilfe“ brauchten, um das zu bewerkstelligen. Die einfachste Lösung war es, Menschen in eine gewissen „Position“ zu heben, damit diese dabei helfen können, alles „aufzubauen“. Doch hatte man einen fatalen Fehler gemacht. Man hatte den Menschen erlaubt, eigene Entscheidungen zu treffen und vor allem, den Fehler, ihnen eine Wahl zu lassen. Und Menschen wählen oft die falsche Option. So hatte man ihnen erlaubt, frei zu entscheiden, ob sie an die Götter glauben oder nicht. Und wie es so kommen sollte, war es hin und wieder auch ein Problem, das man als Gott, eine Entscheidung revidieren musste. Denn bei aller Voraussicht konnte man nicht Hundert Prozentig wissen, ob dieser oder jener Mensch überhaupt in der Lage war, sein „Amt“ auszufüllen. Erschwerend kommt hinzu, das man zur Organisation einer Zivilisation auch „Bürokratie“ benötigt. Klar wurde dadurch Vorschub geleistet, das es den „Würden – oder Amtsträgern“ hin mancherlei Hinsicht etwas besser ging.

Nun nehmt aber einer solchen Person sein „Bürde“ wieder ab, weil dessen Verstand vielleicht noch nicht weit genug reichte, die Dinge zu überblicken. Die Wahl die ein solcher Mensch dann hat ist zweierlei. Zum Einen kann er sich entscheiden, das die Abnahme der Bürde richtig sei und dankbar zu sein, in aller Demut, das jemand so Weise war, dies zu tun, oder aber zum Anderen, recht verdrießlich zu werden, weil man sich an die „Privilegien“ bereits zu sehr gewöhnt hat, und diese nun ein andere inne hat. Bei Option Nummer Zwei ist es klar. Man ist Sauer, Enttäuscht und versteht die Welt“ordnung“ nicht mehr. So beginnt Neid, an diesem zu nagen, und sollte dieser jemand doch so viel Verstand besitzen, das man durch Privilegien ein besseres Leben hatte, dann wird er versuchen, das wieder zu erreichen. Doch nicht mehr MIT den Göttern, sondern gegen sie. Klar, wer will schon mit einem „Arbeitgeber“ zu tun haben, der „schnippschnapp“ geben und nehmen kann.

Findige Leute, beginnen dann „Zwietracht“ zu säen. Etwas „Eigenes“ auf die Beine zu stellen. Und da viele Menschen nicht in der Lage waren, die Dinge gleich von Anfang an zu erkennen, weil sie damit beschäftigt waren, zunächst zu lernen, was Zivilisation überhaupt bedeutet und für Vorteile mit sich bringt, haben sie lieber den „Wissenden“ und „Weisen“ vertraut. Und wenn dann jemand „auftauchte“ der ja mal „Berufen“ war, dann konnte man dem ja vertrauen, denn die Götter wissen ja, was sie tun. Und wenn dieser „ehemalige Berufene“ dann seine Intelligenz einsetzt, um sein eigenes Vorankommen zu gewährleisten, mit das Aussicht, das die Götter das gut heißen, na dann „Heureka“, das kann doch nur „richtig“ sein. Um meine Arroganz über diese Menschen zu fröhnen, bezeichne ich die „ich folge mal“-Menschen gerne als Lemminge.

Erschwerend kam hinzu, das Zivilisation die Eigenschaft hat, sich auszubreiten. Und ein ehemaliger Berufener nimmt gern die „Aufgabe“ in kauf, anderen Ortes, eine weitere Stadt aufzubauen, und nimmt seine „Schäfchen“ dann gerne mit.

Marketing. Sei Clever und verkaufe etwas, was keiner brauch, aber lasse sie nie wissen, das sie es nicht brauchen, sondern mache es zum Bestandteil ihres Lebens. („ Bitte, erscheint an jedem Sonntag, damit wir euch schön zutexten können, in einem der dafür vorgesehenen „Gotteshäuser“ . Vielen Dank).

Man muss dazu verstehen, das das Überleben damals eigentlich ein täglicher Kampf war. Es gab nie Ruhe davor, immer getrieben sein zu müssen, das „Täglich Brot“ beisammen haben zu müssen. Und so war es dann auch sehr willkommen, wenn plötzlich jemand auftauchte und sagte:“ Hey, kein Problem, macht euch keine sorgen. Ab sofort habt ihr einen Tag in der Woche von euren Sorgen und Nöten frei, weil wir genug zu Essen erwirtschaftet haben, das ihr mal einen Tag ohne Arbeit auskommen könnt.“ - Clever nicht? Sechs Tage die Woche schuften lassen ohne Ende, weil man ja etwas „aufbauen“ muss und dann einen Tag der Ruhe, wo man den „zugenebelten“ Verstand mit stoischer Ruhe beeinflussen konnte.

So entsteht Macht, werte Atlan. Gib den Menschen was sie brauchen, und sie fressen dir aus der Hand. Und wenn du ganz clever bist, lass beizeiten die „Zweifler“ um die „Ecke“ bringen oder „kreuzigen“, als Warnung für die anderen. Macht allein nutzt nämlich nichts, wenn man sie nicht behalten kann. Und das haben diese „ehemaligen Berufenden“ sehr schnell kapiert. Dieses Prinzip funktioniert noch heute sehr gut, sogar besser denn je. Erwerbe eine Position und erhalte diese um jeden Preis. Regierungen sind voll von „ehemaligen Berufenden“. Und je „Fauler“ die Menschen werden, umso gefestigter sind diese Strukturen.

Aber um Eure Frage wieder aufzunehmen. Warum das so kommen konnte. Da nun die Voraussetzungen bekannt sind, wie so etwas entsteht, kommen wir zum wichtigsten Kriterium, warum es so „Mächtig“ wurde. Das ist nämlich die „Zeit“. Zeit ist von existentieller Bedeutung. Denn Zivilisationen haben die Angewohnheit, schnell zu wachsen. Innerhalb eines sehr kurzem Zeitraumes ist es Notwendig, eine wachsende Zivilisation zu organisieren. Strukturen zu erschaffen, die dem Bauern ermöglicht, ein einfaches Leben zu gestalten und den Reichtum weniger zu mehren. Man verteilt Aufgaben und wieder einmal hat ein Mensch dann die Wahl, ob er sie zum Selbstzweck ausfüllt oder zum Wohle anderer. Zwang spielt da eine wesentlich Rolle. „Mach es so, wie wir dir es vorgeben, dann hast du ein erfülltes Leben“. Unter dem Deckmantel, das man ja Verantwortung für „Viele“tragen muss, darf man dann ruhig auch etwas wohlhabender Leben. Schließlich „wollen“ die Menschen es ja so, das man sie „führt“.

Ich denke, den Rest, könnt Ihr Euch selbst zusammenreimen, werter Atlan. Die Geschichte der Religionen und der Zivilisationen sind eng miteinander verknüpft, so das man überall schnell die „Beweggründe“ erkennen kann.

@ Werter Gast

zunächst grüße ich Euch und stelle fest, das ein Berliner Akzent etwas lustiges hat, ohne es abwerten zu wollen. Es wirkt irgendwie lebendig, wenn man einer solches Schreibweise folgt.

Nicht wissend, ob ich alles zu Eurer Befriedigung erklären kann, versuche ich zu umreissen, was der Unterschied ist. Sicherlich habt Ihr aber damit Recht, das man im Grund jedes bekannte Wissen über „Vampire“ Punkt für Punkt durchleuchten sollte, damit man einen Überblick erhält und einen Konsens hat, über den man sich unterhalten kann.

Das die Chromosomen in einem „Vampir“ anders sind, habe ich ja schon erwähnt. Kein sehr großer Unterschied zu den „normalen“ Menschen, eher klein, aber dennoch von einer bestimmten „Wichtigkeit“. Dieser kleine, aber feine Unterschied, macht uns zu dem, was wir sind. Ganz so, als würde der Anteil bestimmter Chromosomen dafür sorgen, ob man chinesischer oder afrikanischer Herkunft ist.

Und wie ich schon weiter oben in diesem Thread erwähnt habe, sorgt dieser Unterschied dafür, das wir etwas anderes funktionieren, als „Otto Normal“. Doch was ich hier noch einmal klar stellen möchte ist, das ich nicht der Meinung bin, das „Vampire“ besser sind, oder ETWAS besseres sind als Menschen. Generell mag ich es nicht, das viele reale „Vampire“ und jene die „Denken“ sie wären welche, es so sehen. Denn nur weil man vielleicht eine bestimmte Eigenschaft hat, die stärker ausgeprägt ist, heisst das noch lange nicht, das man ein BESSERER Mensch ist, als andere. Und ich finde es auch sehr vermessen, das viele andere Wesen denken, sie seien etwas besseres. Um ein Beispiel dafür zu nennen, nehme ich oft einen berühmten Schnellläufer dafür her. Er war der schnellste Mann der Welt, und dennoch privat ein solches „Arschloch“, der hin und wieder gerne einmal Gewalt als Mittel zum Zweck gegen seine Frau her nahm. Was ist höher zu bewerten? Die Schnelligkeit und damit verbundene Berühmtheit, oder das er menschlich ein Versager war? Ich für mich, beurteile Menschen nicht nach ihren Leistungen, sondern wie sie sich anderen Gegenüber verhalten. Das ist auch einer der Gründe, warum ich hin und wieder gern arrogant bin, um anhand der Reaktionen zu sehen, ob jemand „über den Dingen“ stehen kann oder nicht. Wichtig ist letzten Endes nur, das man verstehen muss, das „Vampire“ eben auch nur „Menschen“sind, die lediglich wie schon einmal erwähnt, genauso damit zu tun haben, das die Vor und Nachteile ihr eigen nennen können.

Eure Einschätzung, bezüglich der Einstellung so mancher Menschen, die lieber ihre „eigene Welt“ sehen, statt einem möglichen Neuem gegenüber aufgeschlossen zu sein, kann ich nur teilen. Ich finde es beschämend, wenn Menschen ihre Sichtweise im laufe des Alterns immer weiter einschränken, statt ihr Wissen zu erweitern und danach zu beurteilen, ob das erhaltene neue Wissen wertvoll oder unwichtig für sie war/ist. Und selbst meine Art, versuchte sich über die letzten Jahrhunderte immer mehr in bestimmte Bahnen zu pressen und wurde darüber hinaus ziemlich dekadent. Ich glaube zu wissen, das es darin liegt, das viele von uns, und auch viele der anderen Wesen, lange vergessen haben, das wir einst eine Entscheidung getroffen haben, die wie aus freien Stücken gewählt haben und haben sich im laufe der Zeiten in eine Art Opferrolle begeben und klagen nun alles und jeden an, der sie mit der Nase darauf stößt.

Was ich aber ungemein begrüße ist Eure Einstellung, das Ihr willens seid, Euer Wissen und Euer Denken auf die „Probe“ zu stellen. Eine Eigenschaft, und hier möchte ich niemanden zu nahe treten“ viele wohl als nicht er-achtenswert halten.

Und werter Gast, ich kann Euch die Frage, ob die realen Vampire ein besseres Leben haben nicht beantworten. Viele meiner Leute, denen ich gerade ihre verstaubten Ansichten und Eigenschaften aberkannt habe, würden sagen, sie leben nun furchtbar schlecht. Das hat aber lediglich etwas mit ihren Finanzen zu tun. Wenn man die Frage aber als Unterschied betrachtet, zwischen Fiktion, also Bücher und Filme und der Realität, dann muss ich Eure Frage mit Ja beantworten. Dann leben wir um ein erhebliches Besser, als in dieser „Märchenwelt“. Aber um auch es auch hier noch einmal zu betonen, ich kann kein Werturteil darüber ablegen, ob wir besser als normale Menschen leben. Das einzige was ich mit Bestimmtheit sagen kann ist, das wir „anders“ leben. Vielleicht sogar „bewusster“. Mag sein, das es etwas mit unserem Seelenalter zu tun hat, welches wir bewusst erleben und erinnern, oder das einer der erwähnten Vorteile darin besteht, das wir unseren Verstand anderes zu nutzen wissen. Aber alles in Allem, würde ich Eure Frage immer mit einem Ja beantworten.

Es kommt sicherlich auch bei uns auf die Einzelschicksale an. Ich kenne viele von uns, die jederzeit sagen würden, das der Schmerz und die Trauer, die sie begleitet, gerne jederzeit für ein normales Leben eingetauscht werden könnte. Doch sagen auch all diese Personen, das sie ihr Leben haben, wie es ist, nicht besonders gut oder schlecht ist. Die generelle Aussage die hinter allen Personen steht ist lediglich, das sie „intensiver“ Leben.

Und ich glaube auch verstanden zu haben, das die anderen Wesenheiten, wie Dämonen, Halb und Viertel-Dämonen auch im Grunde dankbar dafür sind, das sie sind was sie sind. Auch wenn das bedeutet, sich oft bestimmten Schwierigkeiten gegenüber zu sehen.

Was die Gaben und Fähigkeiten betrifft, nun, das werde ich sehr häufig gefragt. Diejenigen, die privateren Kontakt zu mir haben und hier mitlesen, werden sicherlich nun schmunzeln. Ja, wir haben gewisse Fähigkeiten, die denen in der Literatur oder in den Filmen ähnlich sind. Allerdings können wir nicht aus Hundert Metern Höhe irgendwo runter springen, wir können nicht fliegen (zumindest nicht so wie dargestellt) und wir haben die Fähigkeit verloren, unsere Gestalt zu wandeln. Im allgemeinen sind wir ein wenig Physisch und Psychisch bevorteilt und haben deutlich ausgeprägtere mentale Fähigkeiten. Eine ausgeprägter Empath ist zum Beispiel sehr wohl in der Lage, auf rein gedanklicher Ebene eine Unterhaltung zu führen. Und wir sind auch ebenso in der Lage, die Gedanken anderer zu manipulieren (im übrigen ein Umstand, den sich hier viele zu nutzen machen in diesem Board) und unsere Umwelt können wir auf Grund bestimmter astraler Energien auch beeinflussen. Was aber einen großen Unterschied ausmacht ist, das unsere Urinstinkte um ein vielfaches ausgeprägter sind und besser funktionieren, als bei den „normalen“ Menschen. Und ein Vorteil, den ich persönlich schätze ist, das wir weniger Schlaf brauchen und das voll „erwachte“, „bewusste“ oder „gebissene“ oder wie auch immer man das benennen will, weniger anfällig sind für Krankheiten und das Verletzungen schneller heilen.

Es gibt noch ein paar weitere Unterschiede, aber ich denke, das die nicht oder noch nicht hier her gehören.

Ich hoffe, das meine Antwort zunächst befriedigend war und verbleibe
ergebens

Mythos The Elder


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