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Vampir-Club Forum - #5712 - Verhungerte und mißhandelte Kinder
Vampir-Club Forum Sonntag, 23. Februar 2020
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Mensch oder Vampir/Vampyr?
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Zwillingsblut - J. Schreiner
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Lucy
höherer User

95 Beiträge
Aus: Ägypten
Seit: 26.01.2009
(offline)

#5712 gepostet am 27/03/2009 19:59:33 Uhr (12 Antworten eingegangen, 3553x gelesen)
Werte Myladies und Mylords,

ich möchte diesen Thread eröffnen, weil er mir sehr nahe geht, und mir sehr viel Kopfzerbrechen bereitet.

Heute wurden die Eltern der kleinen Jaqueline verurteilt. Sie ließen ihr Kind verhungern. Es wurde nur 14 Monate alt.
Dieses Phänomen scheint sich in der heutigen Gesellschaft immer mehr auszubreiten. Auch Mißhandlungen finden oft in der eigenen Familie statt. Diese Menschen sollten sich wirklich an den Tieren ein Beispiel nehmen, die so etwas nicht tun.

Wie konnte es soweit kommen? Nun, es wundert mich nicht. In einer Gesellschaft in der Gefühle immer mehr erkalten, und sich stattdessen zunehmend Gleichgültigkeit verbreitet, ist dies kein Wunder. Das ist das Resultat davon.
Die Menschen haben sich selbst ein kaltes System erschaffen, dass so gut wie keine Gefühle mehr zulässt.
Das Schlimme daran ist, dass wir auch davon betroffen sind. Weil wir unter den Menschen leben müssen.

Aber das sind nur meine Gedankengänge dazu. Was meint Ihr?


Dunkle Grüsse. Kerze


Die Welt ist wie Zuckerguss an der Oberfläche. Darunter gibt es eine andere Welt, unsere Welt. Sie ist für Menschen unbegreiflich und manchmal auch geheimnisvoll...
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Blacktrag3ty
Neuling

1 Beitrag
Aus: Georgsmarienhütte
Seit: 19.11.2011
(offline)

#105324 gepostet am 19/11/2011 18:18:29 Uhr
Meiner Meinung nach "stappelt" sich das alles zusammen beispielsweise wenn diese "kranken" Menschen aus einer Familie mit Gewalt,Unterdrückung und ohne wärmende Zuneigung aufwachsen.Klar sind Menschen die Drogen nehmen oder ähnliches tun auch irgendwie selber Schuld aber ganz aus "spaß" bzw um "den Kick" zubekommen machen sie das nicht denke ich mal.da muss sich schon ordentlich was abgespielt haben.die gesellschaft schaut bei sowas nur weg und verurteilt zum schlechten hin,ohne sich mal gedanken zu machen oder sich zu fragen wie kann ich helfen wenn nicht direkt wie denn indirekt?Diese sozialen hilfeeinrichtungen werden denke ich nichmehr lange standhalten wenn sie nicht unterstützt werden ,wenn alle anderen wegsehen oder nicht helfen!Man sollte vlt einen kleinen beitrag der steuer oder so vlt in solche sozialen einrichtungen investieren oder so!aber das meiste wird ja iwi unnötign für iwas anderes verwendet! Traurig sein


"Wenn dein leben abwärts geht, hebe das Haupt, trage es mit Würde und lerne daraus. Wenn es aufwärts geht, lasse dein Haupt erhoben, den du hast Wissen was nicht jeder hat."
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CassandraShavell
Neuling

CassandraShavell

6 Beiträge
Aus: NRW
Seit: 16.07.2013
(offline)

#106059 gepostet am 16/07/2013 15:14:29 Uhr
Eine ziemlich gute Frage und eine traurige Beobachtung, die wohl jeder tun musste, der nicht bereits im Sarg liegt. Über die Gründe lassen sich wohl nur Spekulationen anstellen.

Höchstwahrscheinlich geschah es aus blanker Überforderung der Eltern. Natürlich gibt es die Fälle, wo Drogen, Alkohol oder pure Aggression Wegbereiter sind und nein, eine schlechte Kindheit ist keine Ausrede, wie ich finde, aber es ist sicher auch manchmal blanke Überforderung im Kopf von Leuten, denen es vielleicht eh nicht gut geht. Praktisch ein elterlicher Burn - Out mit einem Verdrängungsprozess. Die Eltern sind derartig überfordert, dass das Hirn abschaltet und den Grund der Überforderung (das Baby) praktisch ignoriert.
Was keine Entschuldigung für derartiges Verhalten sein soll.

Zudem muss ich Khaine auch recht geben, dass es sicher auch viel mit der Verfremdung der Menschen zu tun hat. Wie Hesse schon so schön schrieb:

Kein Mensch kennt den andern,
Jeder ist allein.


Dadurch, dass die Menschen heute nicht mehr aufeinander angewiesen sind wie zu anderen Zeiten, lassen sich Dinge wie Vernachlässigung, Missbrauch, Misshandlungen, Entführungen und ähnliches einfach viel einfacher verstecken.
Zudem wird man - meiner Meinung nach - in einigen Dingen heute auch zu zu großer Höflichkeit erzogen. Natürlich gehört es sich nicht, seine Nase in Dinge zu stecken, die einen nichts angehen - aber ab und an muss man das vielleicht tun, wenn man ein merkwürdiges Gefühl hat.

Wer fragt den heute noch den Mann, der ein schreiendes Kind in sein Auto zerrt, was denn los sei? Niemand!
Stattdessen sieht man weg und denkt sich, dass es ganz sicher ein Vater mit seinem bockigen Kind sein wird. Niemand käme in dieser Situation auf die Idee, dass es eine Entführung sein könnte. Und fragen tut man aus falsch verstandener Höflichkeit und um sich zu blamieren sicher auch nicht.

Die Menschen beweisen an solchen Dingen nun einmal eindrucksvoll, dass sie bereit sind wie Lemminge über die Klippe zu gehen - und wer nicht alleine springt, wird gestoßen. Sie richten sich selbst zu Grunde - es war so, es ist so und, wenn ich mir diese düstere Prognose erlauben darf, es wird auch so bleiben.

ich verbliebe,
Cassandra Shavell


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"Barmherziger Tod,wie liebst du doch deine wertvolle Schuld."
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