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[-->] ein Mensch sein...


Sucht
Altmitglied des inneren Kreises

411 Beiträge
Seit: 28.11.2008

gepostet am 19/07/2012 22:01:26 Uhr (6 Antworten eingegangen)
Ich bin ein wenig verstört zur Zeit...
Unstet und finde keine Ruhe.
Es ist nicht meine Art meine Probleme mit der Welt zu teilen aber ich habe das Bedürfnis es aufzuschreiben und wenn ich es schon aufschreibe, warum nicht hier wo ich eventuell Gehör finde...
Es wiederholen sich Dinge die mir nicht gefallen.
Wesen die ich völlig verstanden habe verändern sich in etwas völlig unverständliches, ihr Blut kocht und auch sie kommen einfach nicht zur Ruhe.
Ich kann nicht verstehen wie man in dieser Welt überleben kann ohne verrückt zu werden.
Aber wie ich in meinem Umfeld beobachte, werden auch alle verrückt.

Ich dachte einmal dass der Regen alles schlechte weg spült, aber es regnet schon so lange und es ändert sich nichts.

Genug von meinen wirren Gedanken.

Mein Problem ist folgendes:
Als ich ein Kind war, war es eine schreckliche Zeit, ich sah Dämonen und niederträchtige Menschen.
Ich war ein Ding das Sie benutzten um Dinge zu sehen die Sie nicht sehen konnten.
Ich war geblendet von Visionen, überflutet von Bildern, die so schnell durch meinen Kopf rauschten dass ich ihnen kaum folgen konnte und doch musste ich, um Ihnen mitzuteilen was ich sah.
Ich sah mich nie als ein Mensch, eher als ein Ding, das da ist um genau das zu tun was ich eben konnte.

Nach all der Zeit habe ich versucht zu leben wie die anderen Menschen um mich her. Ein eigenes Leben, nur für mich.

Doch nun passiert es wieder...
Ich will nicht mehr dieses Ding sein, aber anderer Seits möchte ich gern der Person die ich Liebe alles geben was ich kann, wenn er es verlangt.
Ich weiß genau dass ich einen Mittelweg finden muss, zwischen Leben und aufopfern.
Aber ich schaffe es nicht.

Bin ich nun also doch dieses Ding und war nie wirklich der Mensch, und habe nur gehofft einer zu sein?
Ich weiß es nicht...
Was ist es denn was eine zwischenmenschliche Beziehung ausmacht?
Ich verstehe viel zu wenig von diesen Dingen um in der Beziehung, in der ich mich befinde klar zu kommen.

Ich weiß gar nicht ob man verstehen kann was ich hier schreibe...
Wie dem auch sei, allein das aufschreiben beruhigt mich etwas.


Herzlichst die Sucht

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Rather be dead than alive by your design

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Gast
gepostet am Uhr 20/07/2012 23:05:17
Das gleiche problehm wie du habe ich auch. Ich wurde in eine Welt geboren in der ich eigentlich nichts zu suchen habe. Ich will jedem helfen, icb will Gebraucht werden, ich will für andere gut genug sein, nicht für mich.

Du kannst nichts daran ändern das du so bist, aber das was du bist ist besonders es gibt nicht viel Menschen die so sind. Die anderen sind Dinger denen es nur ums eigene Wohl geht, doch menschen wie sind etwas Besonders

Finde den Lebenstil der am besten zu dir past.

   

Keelyn
Neuling

15 Beiträge
Seit: 12.11.2011

gepostet am Uhr 22/07/2012 02:39:54
Werte Sucht,

Ihr seid nicht die Einzige, die die Unruhe spürt. Schon seit Monaten scheint sich etwas anzubahnen und die Sensiblen, die, die darauf achten, merken dies auch.
Wir können nicht zur Ruhe kommen, ich fürchte, das geht noch nicht. Doch ich hoffe, dass sich zumindest der Grund dafür bald zeigen wird.
...so viel zu Euren Gedanken, sofern ich diese richtig deutete.
(Ist es nicht dieses Gefühl, kurz bevor man tatsächlich stolpert? Man weiß es schon, man weiß, dass man fallen wird und dass es verdammt weh tut, kann es aber nicht mehr verhindern. Dieses Gefühl, nur über Wochen oder gar Monate hinweg?)

Was Euer Problem betrifft, so lese ich heraus, dass Ihr schon einmal ähnlich Erfahrungen gemacht habt. Schlechte Erfahrungen.
Nun, Ihr habt recht, ein Ausgeglichenes Verhältnis, ein Geben und Nehmen, ein Entgegenkommen und sich selbst treu Bleiben wäre mit Sicherheit das Beste.
Doch wenn all Eure Versuche scheitern, wenn dies einfach nicht möglich sein sollte, bitte nehmt Euch um Euretwillen meinen Rat zu Herzen, auch wenn es einer mitfühlenden Person wie Euch sicher schwer fällt.
Es ist wundervoll, alles für eine geliebte Person tun zu wollen, sich Mühe zu geben, um geliebt und angenommen zu werden. Doch wenn Ihr fürchtet, die schlimmen Erfahrungen ausEurer Kindheit würden sich wiederholen, als würdet Ihr wieder zu einem 'Ding' werden und Euch selbst verlieren, dann setzt Euch zur Wehr. Ihr habt sicher hart gekämpft, um zu Euch zu finden, eine Identität aufzubauen, die Euch selbst gefällt und auf die ihr Stolz sein könnt, wenn Ihr in den Spiegel seht. Auch auf die Gefahr hin, andere zu Verletzen, müsst Ihr zuerst Euch selbst schützen. Egoismus ist manchmal etwas gutes, eine Notwendigkeit.
Denn, wie ich zwischen den Zeilen lese, seit Ihr hilfsbereit und wollt Menschen, die im Leben stolpern, zurück auf die Beine helfen. Und Ihr wollt denen, die Ihr liebt nur Gutes tun. Doch wenn Ihr daran zerbrecht... wer hilft dann? Seid Ihr dann überhaupt noch dazu fähig, zu lieben?
Kümmert Euch, um Euretwillen, zuerst um Euer eigenes Seelenheil und dann erst um die Wünsche und das Glück anderer. Besser aus eigener Entscheidung heraus etwas weniger geben, als benutzt, beraubt und ausgelaugt zu werden.

Ich wünsche Euch viel Glück in Eurer Zukunft und dass ihr das Unglück in Eurer Vergangenheit belassen könnt... ganz weit hinter Euch.

Carpe Noctem
Keelyn

Warum bin ich vergänglich, o Zeus? so fragte die Schönheit.
Macht ich doch, sagte da Gott, nur das Vergängliche schön.

Und die Liebe, die Blumen, der Tau und die Jugend vernahmen's,
Alle gingen sie weg, weinend, von Iupiters Thron.

(Goethe)

   

Gast
gepostet am Uhr 23/07/2012 21:49:56
Liebe Sucht,

du bist nicht alleine mit solchen Erlebnissen.

Die Erde wandelt sich, gerade den sensiblen, einfühlsamen Menschen wird ihr geistiges Auge offenbart.

Ich hatte als Kind auch Visionen, konnte in die Zukunft sehen, wenn auch nur banale Dinge.

Heute bin auch ich wieder sehr unruhig, kann Tagelang nicht schlafen, da seltsame Gedanken und Bilder durch meinen Kopf wüten.

Um ganz ehrlich zu sein, geht es sehr vielen Menschen so, das sie fühlen, in eine Zeit hinein geboren zu sein, die ihnen nichts als Schmerz und Einsamkeit beschert...

… Wie gesagt, du bist nicht alleine :)

Ich hoffe bald schon werden wir alle erwachen, damit wir wieder richtig leben können auf unserer Erde!

   

silentsleep
Anwärter des inneren Kreises

149 Beiträge
Seit: 12.02.2011

gepostet am Uhr 24/07/2012 11:26:12
Werte Sucht,

Es ist traurig zu hören, dass ihr es so schwer hattet.
Ich glaube, kaum einer kann verstehen wie es euch erging...

Es ist beruhigend, und beunruhigend zugleich zu sehen, dass man nicht alleine mit diesem Gefühl der Beklommenheit ist.
Auch wenn die Sonne scheint und die Vögel zwitschern, kommt es einem wie ein Lüge vor. Wie als wäre alles nicht wirklich...

Es ist möglich, sich für geliebte Menschen zu verändern, sich zu verbiegen nur um sie glücklich zu machen. Die Frage ist nur ob man sich danach noch im Spiegel betrachten kann, ohne eine Fremde darin zu sehen...

Ihr könnt wie ein normaler Mensch leben.
Man kann diese Dinge ignorieren, und im Laufe der Jahre, verschwinden sie vielleicht. Aber selbst dann werdet ihr nie wirklich zu der Masse gehören...
Ein Mittelweg, ist wahrscheinlich schwerer zu finden.

Ich wäre nie in der Lage, euch sagen zu können, was ihr nun tun solltet, dazu wäre meine Wenigkeit niemals berechtigt.
Doch ihr werdet nie ein Ding sein, ward es nie, und dürft euch nie als solches sehen.
Ihr seid ein Lebendes Wesen, mit Herz verstand und Stolz.
Egal für welchen Weg ihr euch entscheidet.
Bitte vergesst das nie.

Es ist traurig, menschlicher zu sein als die Menschen, nicht?

Stille Grüße
silent

Die Hoffnung ist wie ein Floh.
Einmal gehabt, wird man sie nie wieder los.

   

Sucht
Altmitglied des inneren Kreises

411 Beiträge
Seit: 28.11.2008

gepostet am Uhr 25/07/2012 18:08:01
Zunächst einmal vielen Dank für die netten Worte.
Es ist einerseits sehr schön zu sehen, dass ich nicht als einzige so fühle, andererseits auch etwas erschreckend.

Werter Gast 1,
vielen Dank Ihr habt mir etwas Mut gemacht.
Geschrieben von Gast am 20.07.2012 23:05 Uhr:

Ich will jedem helfen, icb will Gebraucht werden, ich will für andere gut genug sein, nicht für mich.

Ich denke ich seh das etwas egoistischer, im Prinzip will ich nur Leben...
Ich denke auch ihr solltet einmal in Euch hinnein fühlen, was ihr wirklich wollt. Es ist nicht gut sich für Andere aufzuopfern (aber das wisst ihr sicher selbst).

Werte Keelyn,
eure Worte haben mir erst verständlich gemach was es ist was ich fühle... Ihr habt recht, es ist wie fallen und man weiß man wird aufprallen, aber es passiert einfach nichts.
Geschrieben von Keelyn am 22.07.2012 02:39 Uhr:

Doch wenn Ihr daran zerbrecht... wer hilft dann? Seid Ihr dann überhaupt noch dazu fähig, zu lieben?

Viel mehr habe ich angst davor, wenn ich ihn nun von mir weg stoße, nicht mehr fähig zu sein zu lieben...
Ich habe meine Gefühle ganz klar abgetrennt, um zu leben. Sie sind immer zuhause geblieben, während ich in der Schule, Arbeiten oder bei Freunden war... Das war für mich die einfachste Lösung, aber ich schätze auch es war nicht die beste.
Und nun wird mir gezeigt wie es anders sein kann und ich habe einerseits angst dass, das nicht das richtige ist, weil es vorher doch so wunderbar funktionierte. Andererseits will ich nicht verlieren was ich gerade habe, da ich mich zu ersten mal sicher fühle wenn er da ist.

Werte silentsleep,
danke für Eure mitfühlenden Worte.
Es fasziniert mich ein wenig wie viele Wesen spüren dass etwas nicht stimmt, und wie viele gleichzeitig immer noch stumpf ihren Alltag leben...
Geschrieben von silentsleep am 24.07.2012 11:26 Uhr:

Ich wäre nie in der Lage, euch sagen zu können, was ihr nun tun solltet, dazu wäre meine Wenigkeit niemals berechtigt.

Bitte nehmt euch nicht so unwichtig.
Ich habe nie um Hilfe gebeten nur um etwas Aufmerksamkeit und habe viel mehr bekommen, als ich erwartet hatte.


Geschrieben von silentsleep am 24.07.2012 11:26 Uhr:

Es ist traurig, menschlicher zu sein als die Menschen, nicht?

In einer Zeit in der dieser Begriff kaum noch auf Menschen anwendbar ist, ist das nicht schwer...


Herzlichst Die Sucht

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Rather be dead than alive by your design

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Keelyn
Neuling

15 Beiträge
Seit: 12.11.2011

gepostet am Uhr 25/07/2012 22:33:29
Werte Sucht,

Was Eure Gedanken und die Nervosität angehen (wenn man es denn als sloche bezeichnen kann), so könnt Ihr mir in einer privaten Nachricht gerne genaueres berichten. Ich würde mich, was das betrifft, gerne mit Euch austauschen.

Ansonsten kann ich Euch nur raten, einfach mal Eure Gefühle zuzulassen. Ich verstehe nur zu gut, dass man sich davon abtrennt und sich entschließt, lieber nichts zu fühlen, als zu leiden, wenn man schwere Zeiten durchmacht.
Doch wenn Ihr selbst sagt, dass Ihr Euch bei ihm sicher fühlt, dann könnt Ihr Euren Gefühlen auch einmal trauen. Es ist schwer, ich weiß dass es das ist, aber alles ist besser, als vollkommen zu erkalten und mit den richtigen Leuten an der Seite, funktioniert das auch ganz gut. Und so lange das Positive das Negative überwiegt, kann es nicht schaden.
Solltet Ihr feststellen, dass Ihr Euch nicht mehr zum Guten, sondern zum Schlechten verändert, Dinge tut, die Euren Wertvorstellungen nicht entsprechen und Ihr wegen Euren Gefühlen dür ihn zu jemandem werdet, der Ihr nicht sein wollt, seid Ihr sicher erfahren genug, dies rechtzeitig zu erkennen. Und, so traurig das auch ist, von früheren Erfahrungen geprobt genug, um einen Schlussstrich zu ziehen.
Ich habe Euch anfangs nicht verstanden, dachte, dass Ihr durch Eure Gefühle versucht, ihm alles recht zu machen. Doch wenn Eure einzige Veränderung ist, dass ihr wieder zulasst, zu fühlen und wenn er Euch Sicherheit vermittelt und stüzt, dann könnt Ihr auch hoffen, dass es gut geht und sich das Leben für Euch zum besseren wendet.
Das würde ich Euch jedenfalls wünschen.

Carpe Noctem
Keelyn

Warum bin ich vergänglich, o Zeus? so fragte die Schönheit.
Macht ich doch, sagte da Gott, nur das Vergängliche schön.

Und die Liebe, die Blumen, der Tau und die Jugend vernahmen's,
Alle gingen sie weg, weinend, von Iupiters Thron.

(Goethe)

   


Bereitgestellt am 09.04.2020 18:37

 
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