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[-->] Das Allein sein


schattentanz
Mitglied des inneren Kreises

289 Beiträge
Seit: 03.03.2009

gepostet am 07/11/2009 01:20:14 Uhr (19 Antworten eingegangen)
Ein denke ich interessantes thema - da ich immerwieder mitkriege , dass leute angst haben allein zu sein . aber ist doch genau genommen unsinn .

man ist doch immer allein - der einzige unterschied ist , dass die einen besser damit zurecht kommen als andere .
man kommt allein auf die welt - und während die jahre dahinziehen wechseln sich alle paar jahre die freunde und bekanntschaften , so ähnlich wie der körper die zellen auswechselt - nur man selber bleibt immer in der mitte des ganzen - also ist man quasie allein - tja und letztenendes landet man allein in nem pflegeheim oder in seiner alten wohnung , bis man dann irgendwann alleine stirbt .
allein sein ist ein fixer bestandteil des lebens - und man ist sich selbst der nächste . je früher man das akzeptiert , desto glücklicher ist man .
ich hab schon lange gelernt , mich selbst zu unterhalten - und sehe freunde nur als eine nette abwechslung ab und zu - oder wen ich mal wen brauch um mich zu besaufen :zunge:

wie seht ihr das - vorallem die blutsauger :zwinker: - hab ich da iwie recht - das stimmt doch oder ? :ahnungslos:

wie steht ihr zum allein sein - welche gedanken habt ihr euch damit gemacht ? oder welche erfahrungen habt ihr damit ?

angenehme Grüsse
schattentanz

Ich kenn den Weg
und wechsel nicht die Richtung
ich gehe bis zum Bach voller Fische
bis weit in den Norden
Ich komm nicht mehr zurück
Mich verlassen die Kräfte
also sagt ihr bitte , dass ich hier war

   
 

Sucht
Altmitglied des inneren Kreises

411 Beiträge
Seit: 28.11.2008

gepostet am Uhr 07/11/2009 18:41:47
Guten abend~

Ich habe auch schon vor einer Weile verstanden, dass man immer alleine sein wird, immer auf sich selbst gestellt.
Selbst wenn man Jemanden permanent bei sich hat, ist diese Person doch nie an deinen eigenen Gedanken und Gefuehlen beteidigt, auch wenn man sich die Sorgen teilt...
Das ist es was alleine sein bedeutet, niemand kann in deinen Kopf sehen und neimand wird immer bei dir sein.

Wobei es doch immer noch ein Gefuehl ist was das ganze praegt, Einsamkeit. Wenn man sich einsam fuehlt, ist man allein, selbst wenn man koerperlich nicht allein ist.

Und doch ist es die Einsamkeit, welche jeden Menschen auf ewig verfolgt... Ich denke Jeder stand einmal da und hat sich die Leute angesehen, wie sie an einem vorbei laufen, so ganz in Gedanken... Und so steht man ganz allein, in einer Masse von Menschen.
Je mehr Menschen da sind um so einsamer ist jeder Einzelne.


Ich hoffe ich habe mich verstaendlich ausgedrueckt...


Herzlichst die Sucht

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Rather be dead than alive by your design

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Villana
höherer User

90 Beiträge
Seit: 29.08.2009

gepostet am Uhr 07/11/2009 22:33:25
Seid gegrüsst,

es ist wahr,im Grunde genommen ist man schon immer allein gewesen und wird es auch immer sein.
Wobei ich noch zwischen "einsam"und "allein"unterscheide.Letzteres ist für mich einfach nur ein vorübergehender Zustand,ohne das Menschen um einen herum sind,man befindet sich alleine in einem Raum usw.Diesen Zustand finde ich manchmal sogar erstrebenwert,da ich aggressiv werde wenn andauernd jemand um mich herum wuselt.Ich kann durchaus allein sein,da ich es schon früh gelernt habe,ich hatte schon als Kind nicht sonderlich viel Gesellschaft.
Einsam sein aber ist etwas das ich fühle,ein Gefühlszustand,den ich habe,obwohl ich keineswegs freundelos bin.Doch es fehlt eben immer dieser eine Part,der einem das Herz erwärmt,der so ist wie man selbst und einem verspricht immer bei einem zu sein(auch wenn das Versprechen früher oder später meist sowieso wieder gebrochen wird...)
Und dieses Fehlen ist ziemlich quälend.
Ich kann und will allerdings nicht glauben dass jeder dazu verdammt ist einsam zu sein..ich glaube fest daran,dass jede Seele einen Gegenpart hat und diese Seelen früher oder später zusammengeführt werden.
Sind wir nicht alle irgendwie Herdentiere,egal ob Vampir oder Mensch?
Mag sein dass es auch Einzelgänger gibt,die niemanden brauchen..was ich einerseits nicht nachvollziehen kann aber auch irgendwie sehr charakterstark finde.

~Villana~

~~Wahrlich, keiner ist weise,der nicht das Dunkel kennt~~(Hermann Hesse)

~~*Das größte Leiden ist nicht die Angst vor dem Tod, sondern die Angst vor dem Leben.~~*

~+Nur wer sich öffnet für den Schmerz,lässt auch die Liebe mithinein.+~

   

Want_To_Believe
Anwärter des inneren Kreises

183 Beiträge
Seit: 25.02.2009

gepostet am Uhr 08/11/2009 20:16:37
Hallo.

Ich habe nichts dagegen, schließlich muss man irgendwie damit fertigwerden. Ob allein oder nicht - ich sage immer gern: Geteiltes Leid ist doppeltes Leid, deshalb ist das Alleinsein für mich ganz normal.


Mit Grüßen,
WtB.

Was wir brauchen, sind ein paar verrückte Leute; seht euch an, wohin uns die Normalen gebracht haben.

-George Bernard Shaw

   

Darlla
Vorstandsmitglied

1410 Beiträge
Seit: 14.10.2008

gepostet am Uhr 20/11/2009 23:11:34
Guten Abend,

Nun, das "Allein sein" wird ja von vielen Wesen als ein schlechtes Bildnis angesehen, dem sehe ich nicht so, ich spreche hier für mich und vielleicht für etwaige Andere. Allein zu sein, bedeutet Ruhe und Frieden mit sich Selbst zu finden, seine Sinne und seinen Geist zu formen. Das geht nur wenn man allein ist, sicherlich es ist zuweilen angenehm einen adäquaten Partner neben sich zu haben, aber in der Summe aller Dinge, geniesse ich es allein zu sein.

Aber letztendlich sind dies Erfahrungswerte die man im Laufe seines Lebens gesammelt hat, die zu dieser Erkenntnis führen, denn auch das habe ich gelernt, eigentlich ist man immer allein.

*Verneig*

Darla

Wenn die Nacht einfällt, bedeckt sie die Welt
mit undurchdringlicher Dunkelheit.
Kälte steigt vom Boden auf und verpestet die Luft.
Plötzlich...hat das eine neue Bedeutung.

   

Cathy
Altmitglied des inneren Kreises

488 Beiträge
Seit: 26.11.2009

gepostet am Uhr 01/12/2009 11:56:42
Seid gegrüsst.

Es erstaunt mich das Ihr alle doch ein Problem damit habt "allein" zusein.
Gut wann befasst man sich damit?
Eigentlich doch nur, wenn sich im Leben was verändert hat und nun grad hilfe benötigt wird und wieder keiner da ist.

Mir wurde mal gesagt, wenn man sein Herz öffnet ist man niemals allein.
Ich brach zuerst in schallendes Gelächter aus und meinte dann zerplatze ich... Nur allein "ich" bestimme, wer meine Gedanken und Gefühle teilen darf.

Ich genieße auf meine Weise, mein Allein sein und bin sehr glücklich damit.

Mit freundlichem Gruß
Cathy

Unsterbliche Wesen können nicht sterben...

   

Sucht
Altmitglied des inneren Kreises

411 Beiträge
Seit: 28.11.2008

gepostet am Uhr 01/12/2009 22:22:54
Geschrieben von Cathy am 01.12.2009 11:56 Uhr:

Es erstaunt mich das Ihr alle doch ein Problem damit habt "allein" zusein.


Wer hat das gesagt? Ich fuer meinen Teil habe nie Stellung genommen, ob ich es gut oder schlecht finde alleine zu sein.

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Rather be dead than alive by your design

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Cathy
Altmitglied des inneren Kreises

488 Beiträge
Seit: 26.11.2009

gepostet am Uhr 03/12/2009 20:38:02
Grüsse Euch werte Sucht!

Es lag nicht in meiner Absicht, Euch zu kränken.

Aber schauen wir bei jedem Einzelnen in die Zeilen der hier schrieb, (auch in meine) dann lese zumindest ich zwischen den Zeilen heraus, dass das Gefühl "Allein" zu sein doch einen jeden bedrückt.
Jeder hat von uns sich im Laufe seinenes Lebens damit abgefunden und Lösungen.
Ich selber schöpfe viel Kraft aus dem Alleinsein und die brauch ich um meiner Familie und meinen Berufen gerecht zu werden.

Ich arbeite in erster Linie als Familienhelferin und im zweitem nach Bedarf im Bestattungswesen. und da finde ich viele Hilflose die durch das allein sein komplett durchdrehen...

So nun mir nicht mehr böse sein.

Hochachtungsvoll

Cathy

Unsterbliche Wesen können nicht sterben...

   

Sucht
Altmitglied des inneren Kreises

411 Beiträge
Seit: 28.11.2008

gepostet am Uhr 06/12/2009 01:08:27
Werte Cathy, ich war Euch keines Wegs boese, ich wollte nur meinen Standpunkt vertreten.

Fuer viele ist Allein sein negativ, was ich nicht wirklich verstehen kann, fuer mich ist es neutral, da es sich nur schwerlich einschaetzten laesst.


Herzlichst die Sucht

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Rather be dead than alive by your design

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Atlan
Mitglied des inneren Kreises

266 Beiträge
Seit: 13.12.2009

gepostet am Uhr 15/12/2009 00:58:52
Ich grüsse die Gemeinde:

Einsamkeit ...

Ich komme auf diese Welt, - ich bin "ein Same",
- was sollte ich sonst sein ?

Was ich an der Welt der Menschen noch nie verstanden habe, ist,
"dass sie immer sprechen und nie wissen wollen, was sie sagen"...
Sie bringen es auch ihren Kindern nicht bei, und sind dann stolz
darauf, dass diese "so normal" sind, sprich, "dass sie auch nicht
wissen wollen, was sie im eigentlichen aussagen"...

Wenn es normal für mich ist, "dass ich nicht weiss, was ich sage",
- bin ich gezwungen, "mich auf die Erklärungen anderer zu ver-
lassen", - das verhindert, dass ich "aus mir selber meiner Selbst
gewiss werde"...

- Und so ist es dann auch bei meinen Empfindungen,
- ich kenne keine eigenen Begriffe für sie, denn ich habe
niemals welche geschaffen...
- Ich kenne nur die Begriffe der Anderen,
- und wenn ich lerne "traurig zu sein über einen Zustand, den
sie traurig benennen, - so werde ich es"...

- Ich kenne keine "göttliche Schöpfungkraft aus mir",
- ich kenne nur "den Gott der Anderen". -

- Ich bin ein Sklave, darum leide ich unter den Begriffen
der Anderen, statt die Zustände zu erleben, die im
Eigentlichen meine Existenz ausmachen. -

- Das kann ich ändern, indem "Ich selbst benenne,
was ich selbst erlebe", - das hat nichts damit zu tun,
"was" ich erlebe, - sondern immer nur damit, "wie ich
mir gestatte, es zu erleben". -

- Dann bin ich einsam, - was sonst ?
- Gesellschaft ist ein Zusatzaspekt,
- etwas, "das von Aussen kommt",
- Ein Same jedoch bin ich aus mir selbst heraus. -

- meint Atlan. -

. - Was ich erfahre, wird Wirklichkeit. -

   

Eryn
Neuling

13 Beiträge
Seit: 14.12.2009

gepostet am Uhr 19/12/2009 23:16:32
Werter Herr Atlan,
Liebe Mitleser :-)

Ich habe Eure Worte mit Erstaunen gelesen und kann ihnen nur zustimmen :applause:

Es ist immer wieder schön, und aufbauend zu wissen, dass Einsamkeit kein "Zustand" ist, sondern ein Gefühl, das man von sich aus selbst ändern kann/könnte, wenn man will/wollen würde.
Einsamkeit muss nichts Schlechtes sein. Man kann sich auch einmal auf seine eigenen Gedanken konzentrieren. Sie ordnen. Sie zusammentragen. Und ich persönlich kann mich besser konzentrieren, wenn ich alleine bin.
Und die Einsamkeit - wenn man scheinbar nur wenige an Freunden und Gleichgesinnten "besitzt", dem kann eigentlich auch immer abgeschafft werden. Man muss nur den Wunsch dazu verspüren, und sich nicht ablenken lassen, von dem schönen Gefühl Freude mit jemand anderem zu teilen - und wenn man diesen Wunsch für sich Tag ein - Tag aus weiter formuliert, dann kann es gar nicht anders sein - über kurz oder lang, wird man dann eine Situation in seinem Leben haben - ob mit Partner oder Freunden -, die einen selbst befriedigt und man sich nicht mehr von Einsamkeits-Gedanken "verschaukeln" lässt :-)

Meine bescheidene Meinung dazu. Denn alles, was man sich wünscht, kann sich auch erfüllen, solange man es zulässt :-)

Herzlichst,
~ Eryn

Es gibt kein "Besser" oder "Schlechter", nur Unterschiede. Diese müssen respektiert werden, egal ob es sich um die Hautfarbe, die Lebensweise oder eine Idee handelt.

   

Atlan
Mitglied des inneren Kreises

266 Beiträge
Seit: 13.12.2009

gepostet am Uhr 20/12/2009 05:47:33
Guten Morgen, Lady Eryn:

Da kann ich Euch nur uneingeschränkt recht geben,
wiewohl ich zugebe, dass es mir mitunter an der Bereitschaft
mangelt, meine Einsamkeit zu brechen. -

Anhebenden Sonntag,

- Atlan. -

. - Was ich erfahre, wird Wirklichkeit. -

   

Lord_Aim
User

71 Beiträge
Seit: 29.11.2009

gepostet am Uhr 21/12/2009 18:42:57
Einsamkeit. Alleinsein.

Meines erachtens etwas was ganz praktisch ist. Ich meine ja ich bin mir selbst der nächste aber warum? Ich meine es ist nicht so das ich egoistisch wäre oder nur mit mir selber etwas zu tun haben möchte. Eigendlich im Gegenteil. Doch ist es so, ich zeige niemanden mein volles Ich. Es gibt keine Zweisamkeit weil ich mein ich nicht vollumfassend teile. Wer macht den auch schon so etwas? Ich meine eine Persönlichkeit -Psyche- ist Komplex und niemand kann von sich behaupten das es jemanden gibt der alles über einen weiß, wäre da so, zumindest nach meiner Annahme, gäbe es so etwas wie Zweisamkeit. Aber auch nur dann.

Schönen Abend noch,

Lord Aim

Im Herzen schwach
Im Geiste Arm
Nie wirklich wach
nie wirklich warm

   

Engelsblut
Neuling

13 Beiträge
Seit: 26.03.2010

gepostet am Uhr 26/03/2010 09:04:34
Die Einsamkeit das ist in der tat ein interressantes Thema.

Ich denke die einsamkeit gehört genauso zum Leben wie die zweisamkeit. Wenn man urplötzlich z.b durch eine Trennung oder sonstiges alleine ist, mag man zuerst nicht damit zurecht kommen. Aber nachdem ein bisschen Zeit vergangen ist, ist Sie selbstverständlich.

Ich für meinen teil, komme sehr gut mit ihr klar. Ich habe diesen Weg sogar selbst gewählt. Es ist erstaunlich aber ich fühle mich viel besser damit.

Jedoch muss ich sagen das sich jeder seinen Weg sucht und wie schon gesagt worden ist, einige werden damit nicht zu gut klar kommen.

Allem in allen ist sie nur ein Gefühl, das man ändern kann.

Ich gebe zu zunächst kam ich mit dieser Einsamkeit nicht klar, da sie noch von andren Gefühlen begleitet wurde.

Aber ich habe es bald erkannt und änderte dies. Jetzt bin ich im Einklang mit ihr und es geht mir gut.

Wie man mit der Einsamkeit umgeht muss jeder für sich selbst sehen. Nur eins sollten Sie dabei bedenken.

Gefühle kann man anders auf sich wirken lassen.

-----------------------------------------
In einer sternenlosen Nacht
Habe ich an dich gedacht
Ein Vampir, dieses dominierende Wesen, hat stark zu sein
Doch ist er verdammt, zu gehen seinen Weg allein?

   

Adamon
Altmeister

442 Beiträge
Seit: 16.04.2010

gepostet am Uhr 13/11/2011 17:13:31
Der Aspekt der "sozialen Interaktion mit Anderen" gilt als eine Art von "Allheilmittel",
- in Wirklichkeit garantiert es nichts, als beständige Ablenkung von der Erkenntnis des eigenen Ich. -

Ab dem Moment, wo Ich "mit anderen interagiere", - begreife Ich nicht mehr, was Ich erlebe,
nicht mehr was Ich denke, und nicht mehr, was Ich empfinde,
- stattdessen bin Ich genötigt, mein Denken, Empfinden und Erleben
mit dem Denken, Empfinden und Erleben anderer abzugleichen,
- und das bedeutet, "Ich erlebe ein vergleichendes Geschehen statt meinem Ich". -

Der sog. "Normalzustand" des Individuums spiegelt infolge einen ständigen "Zustand des Vergleichens
der Erlebnisse und Definitionen verschiedener Personen" wieder, - der Aspekt der "Macht eines Individuums"
ist das Ergebnis dieser Angewohnheit, - "mächtige Menschen" sind "Meister der Interaktion mit Anderen",
und Ihre Macht beziehen sie aus der Manipulation ihrer Beobachtungen dieser Anderen. -

Wir erleben Interaktion als einen "angenehmen Zustand", - das "Angenehme" daran ist die Folgeerscheinung
der vorübergehenden "fehlenden Erkenntnis des eigenen Ich". -

Wir geniessen es, "Uns nicht zu erleben", - das ist das Einzige, wozu soziale Interakion führt,
- es bedeutet "Ablenkung von Sich Selbst", - und somit von dem Augenblick, den Wir erleben. -

Grundlegend sollte es jedem/r Geborenen einleuchten, das Wir aus guten Gründen
"alleine auf die Welt kommen", - gäbe es eine definitive Notwendigkeit einer Vielheit,
würden Wir alle in Gruppen geworfen werden, - ungeachtet dieses Tatbestandes werden
Wir dazu angehalten, "beständig vor Uns Selbst zu fliehen". -

Dadurch entgeht Uns die Multidimensionalität unseres eigenen Geistes,
- Wir erkennen nicht mehr, wozu Wir fähig sind, - weil Wir beständig damit beschäftigt sind,
Uns daran zu orientieren, was Nicht-Ichs erleben, empfinden und denken. -

Natürlich ist es nicht grundlegend schlecht, sich mit Anderen auseinanderzusetzen,
- solange Uns bewusst bleibt, das es "kein natürlicher Zustand" ist,
- sondern ein Zusatz, den Wir Uns von Zeit zu Zeit leisten können,
- um danach in den "natürlichen Zustand der Einsamkeit" zurückzukehren. -


Der Grund für die Angewohnheit unseres "Rudelns" liegt in unserer halbtierischen Vergangenheit. -

"Damals" war Einsamkeit in der Tat lebensbedrohend, - Wir bedurften der Gruppe, um den zahlreichen
Gefahren einer ungezügelten Natur entgegentreten zu können, - und aufgrund dieser Erinnerungen
war es für Uns nur natürlich, diese Angewohnheit beizubehalten und zu kultivieren. -

"Gruppe" bedeutete damals "Schutz", - vor wilden Tieren, vor anderen Gruppen, vor dem Erfrieren
und dem Verhungern, - doch spätestens seit diese Erde von Uns kultiviert und damit für Uns "unbedrohlich"
geworden ist, - ist es nicht viel mehr als eine verschleppte Angewohnheit, - und in Bezug auf unser Bewusstsein
ein wirklicher Hemmschuh unserer Entwicklung. -

"Alleine Sein zu können" ist weniger eine spezielle Fähigkeit besonders starker Individuen,
- sondern ein "Merkmal gesunder, individueller Lebensfähigkeit", - und es sollte das Erste,
und nicht das Letzte sein, was Wir den Uns Anvertrauen beibringen, - wenn es Uns um etwas
anderes geht, als darum, sie von Uns abhängig zu machen, - denn die Abhängigkeit von Uns
ist kein gesunder, natürlicher Zustand, sondern die Folgeerscheinung unserer Unfähigkeit,
Uns Selbst entgegenzutreten. -


- erinnert Adamon. -

:kerze:

"Es gibt drei Arten von Menschen:

- Solche, die SEHEN,
- Solche, die Sehen, wenn Sie
ES GEZEIGT BEKOMMEN und
- Solche, die NICHT SEHEN". -

(Leonardo da Vinci)

   

Seelenblut
Mitglied des inneren Kreises

298 Beiträge
Seit: 28.12.2009

gepostet am Uhr 14/11/2011 10:27:25
Werter Adamon
Ich muss sagen ich genieße eure Beiträge in diesem Forum. Das tat ich schon als ihr noch unter anderem Namen tätig ward, doch diesen hier finde ich besonders ansprechend. Ich kann euch nur zustimmen.
Ich selbst habe erst in den letzten Jahren wirklich "in Einsamkeit" gelebt und so viel über mich selbst erfahren. Doch muss auch ich zugeben das es von Zeit zu Zeit leichter ist, sein "eigenes Ich" zu vergessen. Und auch durchaus angenehm.

Ich hoffe in Zukunft noch viele eurer Beiträge lesen zu können, sie bereichern dieses Forum ungemein.

Hochachtungsvoll
Seelenblut

Eines Tages wird alles gut sein, das ist unsere Hoffnung. Heute ist alles in Ordnung, das ist unsere Illusion.

Voltaire

   

Adamon
Altmeister

442 Beiträge
Seit: 16.04.2010

gepostet am Uhr 14/11/2011 18:17:19
Werte Seelenblut:

Ich freue mich sehr über Eure Reaktion,
und es ist mir ein Anliegen, in diesen Räumen zu schreiben,
- also werde Ich es wohl auch weiter tun. -

- Mit liebem Gruss,

- Adamon. -


:kerze:

"Es gibt drei Arten von Menschen:

- Solche, die SEHEN,
- Solche, die Sehen, wenn Sie
ES GEZEIGT BEKOMMEN und
- Solche, die NICHT SEHEN". -

(Leonardo da Vinci)

   

Padrona
Neuling

2 Beiträge
Seit: 31.01.2012

gepostet am Uhr 01/02/2012 01:02:03
Meine Herrschaften

Auch ich würde gerne mein Empfinden über die Einsamkeit hier erläutern.

Niemand kann die Einsamkeit definieren, denn diese wird von jedem anders empfunden. Für einen bedeutet die Einsamkeit der Verlust des geliebten Partners, wobei es bei einem anderen Wesen, auch das abruptem Ende einer tiefen und langen Freundschaft bedeuten kann.
Und man kann auch Einsamkeit empfinden, obwohl so viele Wesen ihn umgeben, für die man Liebe empfindet. Und man kann eine Einsamkeit spüren, die eigentlich nicht zu beschreiben ist. Nicht tastbar, oder erklärbar.

Doch in Wahrheit gibt es keine Einsamkeit. Für mich ist es nur ein Wort der Flucht, oder des Schicksals. Nur wir selber haben es in unsere Hand unser Leben zu meistern. Wir verdrängen, verschließen, oder fliehen. Oder aber wir gehen mit. Genießen, achten und lieben.

Mit ehrfürchtigen Gruß
Padrona

   

Pernox
Neuling

24 Beiträge
Seit: 28.07.2010

gepostet am Uhr 01/02/2012 20:45:25
Werte Gemeinschaft,

es verwundert mich ein wenig, dass fast jeder hier die Einsamkeit, beziehungsweise das Alleine sein so toleriert. Das viele diesen Weg sogar selbst gewählt haben.

Ich genieße den Kontakt zu meinen Freunden immer sehr, ich genieße es zusammen zu lachen, zusammen Unsinn zu machen oder einfach die bloße Anwesenheit eines geliebten Menschen.

Es mag sein, dass dieses Verhalten vielleicht eine Angewohnheit von früheren Zeiten ist aber es ist meines Erachtens nach keineswegs eine Schwäche. Es gibt keinen Mensch der sagen kann, dass es ihm immer gut geht, dass er niemals unglücklich ist und nicht nur in diesen Situationen ist es schön Jemanden zu haben. Man kann auch selbst die Person sein, die anderen Hilfe anbietet. Glücklich sein ist das wichtigste auf dieser Welt und dieses Glück mit anderen Menschen zu teilen, dass ist das wertvollste was es gibt.

Ich möchte damit auf keinen Fall sagen, dass es schlecht ist alleine zu sein, man braucht definitiv Zeit für sich. Ruhe und Frieden für seine Seele. Sei es zum nachdenken oder um sich selbst besser kennen zu lernen. Und ich muss gestehen, dass ich ab und zu den Schmerz der Einsamkeit sehr genieße.


Aber vielleicht "liebt" ihr diese Einsamkeit nicht so sehr wie ihr es glaubt, denn ihr befindet euch alle hier in einer Gemeinschaft, ihr tauscht euch mit anderen aus und sucht auch so gewissermaßen die "Nähe" zu anderen.


Hochachtungsvoll

Pernox

„Das sicherste Fundament, auf dem diese Vollkommenheit sich zu erheben vermag, dass ist die Demut, denn wessen Natur hier in der tiefsten Niedrigkeit kriecht, dessen Geist fliegt auf zur höchsten Höhe der Gottheit.“

   

Momoka
Neuling

3 Beiträge
Seit: 12.11.2013

gepostet am Uhr 12/11/2013 20:42:05
Nun denn. Ein Thema über das sich wahrlich viel Nachdenken lässt, zumal es immer einen Platz in meinem Leben hatte. So will ich dem Wunsch nachgeben hier ebenfalls einige Gedanken zu teilen.

Mir geht zunächst durch den Kopf gelesen zu haben, das nachweislich Erlebnissen oftmals erst dann eine tiefer gehendere Bedeutung beigemessen wird, wenn man sie mit jemand anderem Zusammen durchlebt. Das die Erinnerung dadurch an Bedeutung gewinnen soll.


Ich weiß nicht inwiefern man dies auf die Allgemeinheit beziehen könnte, also werde ich nur von mir selbst ausgehen.

Wenn ich dies mit meinen Erfahrungen vergleiche kann ich es nicht bestätigen.

Im Grunde ist es doch tatsächlich eher so, das ich mir meiner nie mehr bewusst war, als wenn ich allein war.

Das Gedanken und Erfahrungen unverfälschter waren könnte man sagen.

Es stimmt mich traurig wie lange und wie sehr ich selbst mehr auf das Wort anderer als auf meine eigenen Gedanken gegeben habe, wie sie doch alle meinen einem Ratschläge erteilen zu müssen.

Ich bin ihnen allen nicht böse. Sie wissen es nicht besser. Folgen sie doch nur dem das ihnen vorgelebt wurde ...und verlässt je einer von ihnen den Pfad den schon ihre Vorfahren beschritten haben?

Einsam. Ich finde, einsam wird man sobald jemand zu einem kommt und sagt "Bist du nicht einsam? Fehlt es dir nicht an Gesellschaft?", dann beginnt man zu hinterfragen, sich umzublicken und zu rätseln ob derjenige nicht recht habe mit seiner Vermutung.

Die Gesellschaft legt jedem ihre Ketten an. Wenn doch alle sagen, bist du nicht einsam,und dich voll Mitgefühl ansehen und ein jeder dir raten möge, was dir aus deiner Einsamkeit helfe, wer bist du es anzuzweifeln?

Aber etwas entscheidenes wird dabei vergessen, wie ich finde-

ist es nicht die eigene Meinung, der eigene Wille der mehr zählen solte als das Wort eines anderen?

Ist es nicht die eigene Wahrheit die die Wahrheiten der anderen zunichte macht?

So bin ich an einem Punkt angelangt in dem ich mir sage, ja ich bin allein. Mir fehlt es an einer vertauten Seele.

Aber es ist mein Wunsch auf diese Seele zu warten und mich nicht jedem zu öffnen.

Ich bin nicht einsam um der Einsamkeit willen. Ich bin allein weil es mein Wille ist zu warten, weil es mein Wunsch ist mich mir selbst zu öffnen und in mich hinein zu lauschen, ich bin allein weil ich es so oft war das es nichts besonderes ist.

Ein geschenk der Stille und des eigenen Selbst.

Warum ist es so negativ behaftet? In einer Welt die sich so sehr verändert bleibt es immernoch bestehen, das Klischee der leidenden, verzweifelten in ihrer Einöde, in ihrem Eremiten Dasein.


Es ist ein Thema in dem ich mich verlieren könnte weil es sich wie ein roter Faden durch mein Leben zieht, verzeiht.


Und es erstaunt mich was ich hier an Meinungen entdecken durfte,ich danke euch.

Wirklich ein interessantes Thema :-)

   


Bereitgestellt am 03.07.2020 21:37

 
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